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Webhelp-Gruppe will Sellbytel Group übernehmen

 

Die Webhelp-Gruppe, ein Unternehmen im Bereich Business Process Outsourcing (BPO) und Kundenerfahrung, hat angekündigt, dass sie eine Vereinbarung zur Übernahme von 100 Prozent der Sellbytel-Gruppe eingegangen ist. Sellbytel ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Omnicom Group Inc. Durch den Zusammenschluss mit Sellbytel erweitert Webhelp seine geografische Präsenz in Europa und fügt seinem Portfolio internationale Marken und Lösungen hinzu. Nach dieser Übernahme prognostiziert die Webhelp-Gruppe, mit der Unterstützung eines Teams aus 50.000 Mitarbeitern, die ihre Dienste über 500 Kunden in 35 Ländern zur Verfügung stellen, bis Ende 2018 einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro. Sellbytel wurde von Michael Raum, CEO und Chairman, im Jahr 1988 gegründet und ist seit 1994 Teil der Omnicom-Gruppe.

Neben der ergänzenden geografischen Präsenz und der mehrsprachigen Kompetenz verstärkt Sellbytel das Dienstleistungs-Portfolio von Webhelp in mehreren strategischen Bereichen wie End-to-End Lösungen im B2B-Vertrieb und bei Support-Aktivitäten sowie einem Home-Office-Modell, in dem derzeit über 500 Mitarbeiter für verschiedene Kunden arbeiten. Als Teil von Webhelp wird Sellbytel in die Lage versetzt, auf seiner starken Fachkompetenz als CRM-BPO-Anbieter aufzubauen. Eine umfassende geografische Präsenz bietet den Kunden Nearshore-Potential, aber auch Knowhow auf Gebieten wie AI, Analytik, Omnichannel-Plattformen. Darüber hinaus sind spezialisierte Dienstleistungen von Tochtergesellschaften der Webhelp-Gruppe wie Telecats, Netino und Webhelp Payment Services verfügbar.

Die Transaktion wird voraussichtlich im dritten Quartal 2018 nach Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden zum Abschluss gebracht. 8go)

Stirbt die Unternehmenswebsite aus?


 

Geht es der Unternehmenswebsite ähnlich wie den Dinosauriern vor 65 Millionen Jahren am Ende der Kreidezeit? Die Unternehmenswebsite droht auszusterben, wenn sie sich nicht weiterentwickelt. Die Digital-Knowledge-Management-Spezialisten von Yext erklären, die Website müsse sich weiter entwickeln, um zu überleben. Wer im Internet nach einem Unternehmen suche, finde viele Links, maximal einer davon führe zur Unternehmenswebsite. Hinzu kämen Links zu Bewertungsportalen, Adressverzeichnisse, Kartendienste oder soziale Medien. Die Suchmaschinen – etwa der Google Knowledge Graph – bieten Informationen wie Adressdaten oder Öffnungszeiten direkt in der Suchergebnisseite. Eine repräsentative Studie von Yext aus dem Jahr 2017 zeigt, dass 73 Prozent des relevanten Traffics auf Drittanbieter-Plattformen stattfindet. Für Konsumenten sind sie längst nicht mehr nur Durchgangsstation auf dem Weg zur Unternehmenswebsite, sondern ultimative Informationsquelle.
Die zunehmende Verbreitung von Sprachsuchtechnologien verstärkt diesen Trend. Einer Prognose von ComScore zufolge wird die Sprachsuche 2020 bereits die Hälfte aller Suchanfragen ausmachen. Konsumenten haben so dann noch nicht mal mehr die Option, die Unternehmenswebsite aufzurufen. Stattdessen geben ihnen ihre digitalen Assistenten etwa auf die Frage nach den Öffnungszeiten des nächstgelegenen Supermarkts einfach die direkte Antwort.

Diese beiden Entwicklungen – der Aufstieg der Sprachsuche und die zunehmende Zahl an Drittanbieter-Plattformen – führen zu einem Bedeutungsverlust der Unternehmenswebsite. Sie wird von Konsumenten immer seltener angesteuert.
Bei der Unternehmenswebsite lassen sich die Gründe für ihren Niedergang klar benennen – und auch die Bedingungen ihres Überlebens, so Yext. Zwei Dinge werden das Überleben der Unternehmenswebsite sichern: Erstens darf sie nicht länger als der einzig maßgebliche Kanal missverstanden werden. Unternehmen müssen weg vom „Website-First“-Prinzip und den eigenen Internetauftritt stattdessen als Teil eines weitläufigen Netzwerks aus Touchpoints begreifen, das auch zahlreiche Drittanbieter-Plattformen umfasst. Für die Zukunft ist entscheidend, dass alle an diesen Touchpoints angebotenen Informationen korrekt, aktuell und widerspruchsfrei sind – hierzu bedarf es einer technischen Lösung, mit der man Inhalte zentral pflegen und per Knopfdruck auf allen Plattformen aktualisieren kann. Zweitens müssen Unternehmenswebsites technisch an die neuen Voraussetzungen angepasst werden. Das umfasst zum Beispiel, die bereitgestellten Informationen mit Hilfe von Auszeichnungssprachen strukturiert aufzubereiten. Denn digitale Assistenten wie Siri oder Alexa brauchen maschinenlesbare Daten, um zuverlässig antworten zu können.


Yext resümiert: Unternehmen müssen sich verstärkt mit der Frage beschäftigen, welche Touchpoints Konsumenten im digitalen Raum ansteuern und wie sich die dort hinterlegten Informationen möglichst effizient verwalten lassen – angefangen bei Basis-Daten wie Öffnungszeiten, Telefonnummern, Standortadressen und Social-Media-Präsenz bis hin zur Speisekarte, detaillierten Produktinformationen oder Sonderangeboten. Nur wenn es gelingt, die Unternehmenswebsite an die veränderten Bedingungen anzupassen, lässt sich ihr Überleben sichern. (go)

So verdienen Sie mit Social-Media-Communities

 

Social-Media-Communities stehen und fallen oft mit dem Interesse und Engagement weniger Aktiver. Community-Gründer und Administratoren investieren viel Zeit und Energie in den Aufbau und die Pflege ihrer Communities – oft ohne Vergütung für diese Arbeit. Wie sie einen Return on Investment aus ihrem Engagement ziehen, zeigt die Special-Interest-Community Bauhaus Movement. Gründer Orhan Cakir entwickelt das Netzwerk aus Architekten, Designern, Developern und anderen Kreativen derzeit zu einer Multimedia-Marke. Beiträge aus der Community bleiben dabei für jeden zugänglich, zusätzlich bietet Bauhaus Movement künftig Premium-Videos, Online-Artikel und Interviews mit Zeitpässen über LaterPay an. Auch ein hochwertiges Fach-Magazin zum Kauf ist geplant.

Seit sechs Jahren arbeitet Orhan Cakir an der Community Bauhaus Movement. Der ehemalige Art Director wollte damit einer Fachgemeinschaft aus Architekten, Designern und anderen Kreativen den Wissenstransfer und Austausch ermöglichen. Inzwischen vereint Bauhaus Movement auf seinen Social-Media-Kanälen fast eine Million Mitglieder. Diese sollen nun auf bauhaus-movement.com weitere Premium-Inhalte wie Video-Tutorials oder aktuelle Design-Entwicklungen erhalten. Zugang zu den Inhalten erhalten Interessierte über Tages-, Wochen- oder Monatspässe mit dem Payment-und Conversion-Dienstleister LaterPay. Aus der Community generierte Inhalte bleiben weiterhin kostenfrei.

Bei den Fans und Mitgliedern von Bauhaus Movement kommt der kostenpflichtige Premium-Content an. Deshalb will Cakir in wenigen Wochen auch ein Magazin herausbringen. Der Art Director arbeitet außerdem seit zwei Monaten für ein anderes Digitalangebot mit LaterPay. Auf Careju vermittelt er Pflegekräften mit einem Team aus Fachautoren in Video-Tutorials neue Ansätze und Methoden in der Kranken- und Altenpflege. Für solche virtuellen Lernangebote bilden Mixed-Reality-Lösungen die Basis. Gemeinsam mit Bauhaus Movement entwickelt Careju auf Basis von AR, VR und WebVR Lernszenarien, um realistische Situationen im Umgang mit Patienten simulieren zu können, beispielsweise mit Hilfe von Brillen, die auch kompatibel mit dem Smartphone sind.

Cosmin Ene, CEO von LaterPay: „Social-Communities bringen in vielen Szenen den Wissenstransfer und die Vernetzung voran, sei es im Bereich Karriere, Heimat oder Special Interest. Und ich bin überzeugt, dass die Betreiber, die viel Zeit in die Moderation und Kuratierung dieser Netzwerke investieren, auch einen ROI verdienen. Bauhaus Movement verfügt über eine klar nachvollziehbare, mehrstufige Paid-Content-Strategie, eine treue Fanbasis und das Know-how, um einzigartige und hochwertige Fachinhalte zu kuratieren und selbst zu entwickeln. Herr Cakir ist also bestens gerüstet, um mithilfe von LaterPays Bezahltechnologie die Community in eine Multimedia-Marke zu wandeln.“ (go)

Gemeinsame Programmvorhaben

 

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten Österreichs, der Deutschschweiz und Deutschlands, ORF, SRF und ZDF, haben bei der jährlichen Koproduktionstagung gemeinsame Programmvorhaben für das kommende Jahr vereinbart. Die Programmverantwortlichen der drei Sender diskutierten in Wien zum 51. Mal über die länderübergreifende Zusammenarbeit. Für das kommende Jahr wurden Koproduktionen mit einem Volumen von rund 140 Millionen Euro beschlossen.

Im vergangenen Jahr konnten langjährige Produktionen wie etwa "SOKO Wien/Donau realisiert werden. Fortsetzungen wie "The Team II", "Professor T. II" sowie eine Reihe an Dokumentations-, Kultur- und Kinderprogrammen wurden ebenfalls umgesetzt. Für das kommende Jahr sind weitere große gemeinsame Produktionen wie das historische Drama "Ein Dorf wehrt sich – Das Geheimnis von Altaussee" und die Kindersendung "Museum Aha" geplant.

ORF Programmdirektorin Kathrin Zechner sagt: „Als Gastgeber der 51. Koproduktionstagung mit unseren geschätzten Partnern ZDF und SRF hat sich wieder gezeigt: Wenn wir gemeinsam – im Wagner-Jubiläums-Jahr an den großen Baumeister angelehnt – an einer 'Neuen Stadt der Ideen' bauen, profitieren wir alle – vor allem am Ende das Publikum aller Partnersender. Mit hochwertigen, kreativen Formaten und Projekten schaffen wir mehr – und dem Miteinander sind auch für die Zukunft keine Grenzen gesetzt.“

SRF-Programmdirektor Rudi Matter fügt hinzu: „Während bei uns die finanziellen Mittel immer knapper werden, produzieren globale Player mit fast unbeschränkten Budgets immer hochstehendere fiktionale Inhalte. Auch aus diesem Grund war die langjährige, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus Österreich und Deutschland noch nie so wichtig wie heute."

Die Koproduktionstagung von ORF, SRF und ZDF findet seit 1967 jährlich statt. Ziel der länder- und genreübergreifenden Zusammenarbeit ist die gemeinsame Herstellung von Produktionen mit länderübergreifender Relevanz im deutschsprachigen Raum. (go)

Neue WirtschaftsWoche App

 

Neues Angebot für die mobilen Leser der WirtschaftsWoche: Die WiWo startet eine neue App für Smartphones und Tablets mit Android- oder iOS-Betriebssystem. Sie umfasst alle aktuellen Inhalte, die auf den digitalen Plattformen der WirtschaftsWoche erscheinen, sowie das wöchentliche eMagazin – und ergänzt sie durch exklusive, zusätzliche Beiträge und Funktionen. Nach dem Relaunch der Website im Frühjahr und dem kürzlichen Relaunch des Magazins startet die WirtschaftsWoche damit ein weiteres Angebot, um ihren Lesern Hintergründe und Recherchen zu Wirtschaft und konkrete Tipps zur Optimierung von Vermögen und Karriere zu vermitteln.

Lutz Knappmann, Leiter wiwo.de, meint, die neue App solle auch einen zusätzlichen Anreiz schaffen, das digitale Premium-Angebot der WirtschaftsWoche zu abonnieren. Nutzen können die WiWo-App alle Leser, die einen Digitalpass abgeschlossen und damit Zugang haben zu den Premium-Inhalten der WirtschaftsWoche. Sie haben in der App Zugriff auf alle aktuellen Beiträge aus der WiWo-Redaktion.

In der App können die Leser durch einfaches Wischen komfortabel durch die verschiedenen Themenbereiche navigieren. Je neue Ausgabe des eMagazins lässt sich jeweils am Donnerstagabend ab 20 Uhr abrufen. Die neue Wirtschaftswoche-App ersetzt die bisherige eigenständige eMagazin-App - und bündelt die digitalen Angebote der Wirtschaftswoche in einem Angebot für alle mobilen Geräte. Ein eigener Bereich für die BörsenWoche mit konkreten Anlageempfehlungen, Analysen zum aktuellen Marktgeschehen und Experten-Interviews, ergänzt den bislang wöchentlich erscheinenden Newsletter. Nutzer können aktuelle Berichte und Beiträge komplett auf das Smartphone herunterladen und im Offline-Modus lesen, falls gerade keine Internetverbindung besteht. In der Merkliste können Nutzer Artikel und Beiträge speichern, die für sie relevant sind, um sie schnell wiederzufinden. In der Timeline gibt es eine chronologische Übersicht über die wichtigsten Themen der vergangenen Stunden.

Die WirtschaftsWoche-App ist ab sofort im App-Store von Apple und im Google-Playstore zum Download verfügbar.  (go)

YouTube mit Premium im Angriffsmodus

 

Googles Videoplattform YouTube startet ihren Angriff auf Spotify und Co. Seit 18. Juni steht auch in Deutschland der Musikstreaming-Dienst YouTube Music zur Verfügung. Er setzt dabei auf ein umfangreiches Angebot, dass auch Live-Mitschnitte oder Empfehlungen berücksichtigt. In seiner werbefinanzierten Version ist das Angebot kostenlos. Für die werbefreie Variante bietet YouTube eine kostenpflichtige Mitgliedschaft mit einer umfangreichen Offline-Funktionalität. Nach einem kostenlosen dreimonatigen Test gibt es YouTube Music Premium für 9,99 im Monat oder für 14,99 Euro in einen Familientarif. Der umfasst zehn Geräte und bis zu sechs Personen. Zunächst bleibt der Dienst Google Play Music bestehen. Abo-Kunden erhalten aber automatisch Zugang zu YouTube Music Premium.


Gleichzeitig geht das neue Angebot YouTube Premium an den Start. In den USA war es bis Mai als YouTube Red im Markt. Es kostet 11,99 Euro und vereint die Vorteile von YouTube Music Premium sowie Videos und Filme ohne Werbeanzeigen. Die laufen hierzulande zunächst mit Untertiteln. Ab Herbst sind hier auch deutsche YouTube Originals zu finden. (gp)
 

Digital News Report: In Deutschland steigt die Bedeutung von Print leicht an

 

Nachrichten sind in Deutschland weiterhin gefragt. Erstaunlich bei den Quellen: die gedruckte Zeitung legt zu, so die Vergleichsstudie des Digital News Reports vom Reuters Institute. 95 Prozent der erwachsenen Onliner hierzulande informieren sich mehrmals pro Woche über das aktuelle Weltgeschehen in Fernsehen, Radio, in Printprodukten oder im Internet. 70 Prozent äußern ein großes Interesse an Nachrichteninhalten, besagen die Ergebnisse des Reports 2018 für Deutschland. Die haben Sascha Höhling und Uwe Hasenbrink vom Hamburger Hans-Bredow-Institut zusammengetragen. Die beiden Ergebnisse ähneln denen des Vorjahres.

Drei von vier erwachsenen Onlinern sehen sich regelmäßig Nachrichten im Fernsehen an (74 Prozent). 45 Prozenthören Nachrichten im Radio und 31 Prozent erhalten nachrichtliche Informationen über soziale Netzwerke. Gedruckte Zeitungen weisen gegenüber 2017 einen Anstieg in Höhe von vier Prozentpunkten auf und erreichen 30 Prozent der erwachsenen Onliner. Auch die Online-Ausgaben der Zeitungen (25 Prozent) und von Zeitschriften (29 Prozent) haben jeweils Anteile in Höhe von drei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr dazugewonnen.

Das Fernsehen bleibt für einen Großteil der Onliner die wichtigste Informationsquelle (49 Prozent). Jeder Dritte betrachtet das Internet als Hauptnachrichtenquelle (32). Unter den 18- bis 24-Jährigen sind es 58 Prozent. Die höchsten Vertrauenswerte entfalle auf die Hauptnachrichtensendungen der beiden öffentlich-rechtlichen TV-Programme und auf regionale Tageszeitungen. 37 Prozent der deutschen Onliner sind besorgt über Fake News im Internet.

Die am häufigsten genutzten sozialen Medien, um nachrichtliche Inhalte zu lesen, anzuschauen, zu teilen oder darüber zu diskutieren, sind Facebook (24 Prozent), YouTube (15) und WhatsApp (14). Im internationalen Part wird hier die Umschichtung deutlicher. Während Facebook weniger genutzt wird, wachsen WhatsApp, Instagram und Snapchat. So sei die Nutzung sozialer Medien für Nachrichten nach einem stetigen Wachstum in den vergangenen Jahren in einigen Schlüsselmärkten langsam rückläufig. Das betrifft etwa die USA, Großbritannien und Frankreich. Hingegen stieg die Nutzung von Messenger-Diensten für den Nachrichtenkonsum in anderen Ländern wie Malaysia, Brasilien oder auch Spanien enorm an. (gp)
 

Antenne Bayern mit Nachrichten-Podcast „The Break“

 

Der landesweite Radiosender Antenne Bayern veröffentlicht am heutigen Montag, den 18. Juni 2018 um 17 Uhr, die erste Episode von „The Break – Ein Nachrichten-Podcast von Antenne Bayern“. In werktäglich neuen Folgen gibt der Chefredakteur des Senders, Ralf Zinnow, einen ausführlichen Tagesüberblick über die wichtigsten Meldungen aus Bayern, Deutschland und der Welt.

Der Podcast soll die „Flut an Meldungen“ filtern und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Ab heute fasst er die Nachrichten des Tages in einem etwa 15-minütigen Podcast zusammen. Von Montag bis Freitag sind diese dann immer um 17 Uhr abrufbar.

Eine Vielzahl von Korrespondenten weltweit ermöglichen die Berichterstattung von Geschehnissen aus der ganzen Welt. Zudem sitzen in den jeweils sieben Regierungsbezirken des Freistaats die Bayernreporter des Senders. Im Podcast werden diese Kompetenzen in einer ausführlichen Tageszusammenfassung vereint. Alle Folgen gibt es auf antenne.de und überall dort, wo es Podcasts gibt. Das Konzept für diesen Podcast stammt von der Agentur WSFT Moving Content GmbH. (go)
 

ANGA COM 2018: Rekordzuwachs um 12 Prozent

 

Die Fachmesse & Kongress ANGA COM 2018 fand vom 12. bis zum 14. Juni in Köln statt. Sie ist mit einer Rekordbilanz von 21.700 Teilnehmern und mehr als 500 Ausstellern zu Ende gegangen. Das entspricht einem Teilnehmerzuwachs von 12 Prozent und einer Steigerung der Ausstellerbeteiligung um zehn Prozent. Aufgegangen ist auch das neue Konzept für das erweiterte Kongressprogramm. Dr. Peter Charissé, Geschäftsführer der ANGA COM: „Nach dem Umzug in neue Messehallen in 2017 haben wir dieses Jahr unser Konzept nochmals an vielen Stellen optimiert. Das Kongressprogramm wurde komplett neugestaltet und begeisterte das Publikum unseres Breitbandtags, das Breitbandbüro des Bundes und den VATM.“ Die ANGA COM 2019 wird vom 4. bis 6. Juni 2019 in Köln stattfinden.



Die ANGA COM wird von einer Tochtergesellschaft des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) ausgerichtet und seit vielen Jahren vom ZVEI-Fachverband Satellit & Kabel unterstützt. Zu den Kooperationspartnern zählen das Breitbandbüro des Bundes, Broadband TV News, BUGLAS e.V., Cable Europe, Deutsche TV-Plattform e.V., eco e.V., ISBE – International Society of Broadband Experts, SCTE – The Society for Broadband Professionals, VATM e.V., VAUNET e.V. und ZVEI e.V. Sponsor ingpartner sind ASTRA Deutschland, AVM, Nokia, QVC, Telekom Deutschland und Unitymedia. (go)

hr-Rundfunkrat genehmigt Jahresabschluss 2017

 

Der Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks (hr) hat den Jahresabschluss 2017 genehmigt und den Verwaltungsrat sowie den Intendanten einstimmig entlastet. Der hr schließt das Haushaltsjahr 2017 mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 59 Millionen Euro ab – drei Millionen Euro besser als erwartet. Ursache für das Defizit sind folgende Faktoren: die Auswirkungen des niedrigen Zinses und die damit verbundene höhere Bewertung der Pensionsrückstellungen sowie der Kompromiss mit den Kabelnetzbetreibern und die zu leistenden Einspeise-Entgelte in Millionenhöhe.

hr-Intendant Manfred Krupp bekräftigt in der Hauptversammlung: „Es ist und bleibt auch für die nächsten Jahre notwendig, dass wir unseren Sparkurs konsequent fortsetzen, ohne dass Vielfalt und Qualität unserer Angebote dadurch beeinträchtigt werden. Denn der öffentlich-rechtliche Rundfunk gehört den Menschen in diesem Land, er bietet in einer sich rasant verändernden Medienwelt Gemeinschaft. Täglich nutzen über 82 Prozent der Deutschen unsere Angebote.“ Nur aufgrund seiner wirtschaftlichen und politischen Unabhängigkeit könne der hr gleichermaßen seinem Informations- wie auch Integrationsauftrag nachkommen, so Krupp: „Unsere besonderen Stärken als Landesrundfunkanstalt liegen in unserer Kompetenz und in unserer Glaubwürdigkeit. 87 Prozent der Hessen attestieren uns in jüngsten Umfragen zuverlässige und glaubwürdige Berichterstattung.“

Harald Brandes, Vorsitzender des hr-Rundfunkrats, betont, Schritt für Schritt würde crossmediales Arbeiten implementiert, um im Zeitalter der Digitalisierung die Menschen auf den entsprechenden Wegen zu erreichen. Armin Clauss, Vorsitzender des Verwaltungsrats, sagt, der Hessische Rundfunk habe in der Vergangenheit umfangreiche Sparmaßnahmen umgesetzt: „Jüngstes Beispiel ist der Tarifvertrag über die Neuordnung der Altersversorgung. Weitere Sparprozesse gehen ausschließlich zu Lasten unseres Publikums. Denn dann müssten schmerzhafte Einsparungen im Programm vorgenommen werden – bei wertvollen Inhalten wie Dokumentarfilmen, Hörspielen oder Klassik-Angeboten.“ Der öffentlich-rechtliche Rundfunk habe, wie es in der Gesellschaft üblich sei, einen Anspruch auf Ausgleich der Teuerungsrate, so Armin Clauss. (go)

 

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