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mabb@MCB18: Vielfalt und gleiche Chancen

 

Vielfaltssicherung, auch bei Intermediären, gleiche Bedingungen bei der Werbung und ein zeitgemäßer Rundfunkbegriff: Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) hat auch in diesem Jahr den medien- und netzpolitischen Themenschwerpunkt auf der Media Convention Berlin (MCB) gestaltet. Der Medienkongress wurde zum fünften Mal gemeinsam mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg und in enger Kooperation mit der re:publica veranstaltet. Vertreterinnen und Vertreter aus Journalismus und Politik, von Internetplattformen und der Medienanstalten diskutierten, welche Herausforderungen die digitale Medienwelt mit sich bringt. Die mabb zieht das Fazit: Es besteht Handlungsbedarf in der Medien- und Netzpolitik. Und das an gleich mehreren Stellen:

Sicherung von Vielfalt und Chancengleichheit:
Damit das deutsche Mediensystem weiterhin eines der vielfältigsten der Welt bleibt, bedarf es einer smarten Regulierung. Smart, denn die Regulierung soll nur da eingreifen, wo es nötig ist und dabei ein Maximum an Vielfalt gewährleisten. Intermediäre, also Plattformen, die von vielen Nutzerinnen und Nutzern zur täglichen Information genutzt werden, sollen transparent und diskriminierungsfrei arbeiten. Den Code hinter den Algorithmen müssen sie nicht zugänglich machen, aber die den Selektionen und Empfehlungen zugrunde liegenden Kriterien offenlegen.

Rundfunkbegriff an digitale Medienwelt anpassen:
Die technologische Definition des Begriffs „Rundfunk“ stammt aus einer analogen Welt, im Online-Zeitalter greift sie zu kurz. Breitenwirkung und Suggestivkraft hängen nicht allein davon ab, ob ein Inhalt live gestreamt oder auf Abruf zur Verfügung gestellt wird. Rundfunk sollte nach seiner Wirkung auf Nutzerinnen und Nutzer bestimmt werden. Besonders augenscheinlich wird dies bei Bewegtbild-Angeboten von Staatsorganen: Wo die Öffentlichkeitsarbeit aufhört und der Staatsrundfunk anfängt, darf nicht allein technisch definiert werden. Der Rundfunkbegriff muss überarbeitet und an die heutigen Gegebenheiten angepasst werden. Für Livestreams im Internet sollte die Rundfunklizenz abgeschafft und durch eine pragmatische Anzeigepflicht ersetzt werden.

Level Playing Field auch bei der Werberegulierung:
Im Rundfunk ist vieles eingeschränkt, das anderswo erlaubt ist. Besonders augenscheinlich wird dies bei politischer Werbung: Um zu verhindern, dass einzelne gesellschaftliche Gruppierungen durch Ankauf von Werbezeiten unverhältnismäßigen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung nehmen, gelten im Rundfunk strenge Regeln. Im Internet kann dagegen jeder – auch anonym und grenzüberschreitend – politische Werbung schalten. Wer warum mit welchen Summen wofür wirbt, bleibt oft unklar. Auch hier helfen Transparenz und Diskriminierungsfreiheit und eine stärkere Angleichung der Rahmenbedingungen für Rundfunk und Internet. (go)

Cashback als Chance

 

In Deutschland kaufen zwei Drittel der über 14-jährigen regelmäßig im Internet ein. Dieses Kaufverhalten verändert hierzulande schon jetzt die Innenstädte. Viele Einzelhändler mussten unter dem digitalen Konkurrenzdruck ihre Türen schließen. „Dabei sind es gerade kleinere Händler und
Unternehmen, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden“, sagt Guido van Rüth, Geschäftsführer der mWG myWorld Germany GmbH. „Aus diesem Grund setzten wir bei Cashback World verstärkt auf Partnerschaften mit regionalen, mittelständischen Unternehmen.“

Cashback World ist eine weltweite Shopping Community mit 9,5 Millionen Mitgliedern und rund 90.000 Partnerunternehmen in 47 Ländern. Mitglieder erhalten Rabatte, spezielle Shopping-Deals und eine Ersparnis von bis zu fünf Prozent auf den gesamten Einkauf – direkt auf das eigene Konto zurück. Neben einer großen Zahl regionaler Partnerunternehmen kooperiert Cashback World auch mit bekannten Marken wie Zalando, Obi, Douglas oder auch McDonalds. Die Partner kommen aus nahezu allen Branchen. Neben klassischen Einzelhändlern sind Hotels, Restaurants und auch Verlage Kunden.

Die Mitgliedervorteile gelten dabei auch für die Partnerunternehmen bei B2B-Einkäufen, auch eigene Cashback-Cards können Unternehmen ausgeben und an allen weiteren Käufen des Karteninhabers partizipieren.

Das Kundenbindungsprogramm / die Shopping Community wird derzeit von folgenden Verlagen genutzt:

-der MSB Verlag gibt seinen Kunden beim Einkauf 4 Prozent Cashback und 4 Shopping Points, die bei Partneraktionen im Portal eingesetzt werden können.
-der GenosVerlag gewährt 3 Prozent Cashback und 4 Shopping Points
-der Verlag Trigono gibt 2 Prozent Cashback und 2,5 Shopping Points
-die World for 2 Verlags GmHgibt 3 Prozent Cashback und 4 Shopping Points
-der Spotlight-Verlag.de gibt 5 Prozent Cashback und 6 Shopping Points

Agenturen sind ebenfalls im Portal vertreten, etwa

-die Medien Bonn GmbH gibt 2 Prozent Cashback und 2,5 Shopping Points
-das Medienhaus Rete OHG gewährt 3 Prozent Cashback und 2,5 Shopping Points
-Vipano, Akademie für Medien und LifeStyle e.V., gibt 2 Prozent Cashback und 1,5 Shopping Points

(go)
 

Brigitte Woman mit Update

 

Frauen haben sich in den letzten Jahren verändert. Heute lebt eine Frau mit 40 anders, als noch vor 17 Jahren, als Brigitte Woman, das Magazin für Frauen ab 40 Jahren, das erste Mal erschien. Tatjana Blobel, Redaktionsleiterin Brigitte Woman: „Egal ob wir Singles sind oder einen Partner haben, abhängig sind wir heute nicht mehr. Wir haben mehr Spielraum im Beruf, seit es Ganztagskitas und -schulen gibt.“ Brigitte Woman möchte auf die Veränderungen der letzten Jahre reagieren und unterzieht das Heft deshalb einem inhaltlichen und optischen Update.

Mit der Juni-Ausgabe wird das Magazin breiter in den Themen und nutzwertiger für Frauen ab 40 Jahren. Eine neue Heftstruktur sorgt für mehr Orientierung und Vielfalt. Die einzelnen Heftteile werden besser gekennzeichnet, und die neuen kleinteiligen Magazin-Formate der jeweiligen Ressorts bieten News, Tipps, Termine und Kurzinterviews bzw. -porträts. Neue Rubriken im Heft sind beispielsweise das Ressort „Gesellschaft“, einer der neuen Schwerpunkte im Heft, mit spannenden Interviews, Porträts, Essays und Reportagen aus dem In- und Ausland zu gesellschaftlich relevanten Themen oder auch die Rubrik „Kurskorrektur“, in der Frauen von einem Wendepunkt in ihrem Leben berichten sowie die Rubrik „Wir müssen reden“, in der sich Autoren in der Form eines Briefs humorvoll-kritisch mit einem Prominenten auseinandersetzen.

In der Kolumne „Frau MIT“ schreiben ab sofort verschiedene Autoren abwechselnd über ihr Leben MIT etwas. Den Anfang macht Brigitte-Kultur-Ressortleiterin Meike Dinklage, die als „Frau mit Hund“ über ihr Leben mit zwei Collie-Hunden schreibt. Verändert wurde der Hefteinstieg: Der neue Magazinteil „Anfänge“ mit einer bunten Mischung aus Kurzmeldungen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen ermöglicht den Leserinnen ein lockeres Eintauchen ins Heft.

Die Gestaltung wurde passend zu den inhaltlichen und konzeptionellen Veränderungen moderner und zeitgemäßer: Mit frischem Layout, überarbeiteter Bildsprache und neuer Logo- und Titeloptik.
Mit dem Update startet Brigitte Woman eine neue Kommunikationskampagne bestehend aus sieben Motiven, die inhouse entwickelt wurde. Die Kampagne startete am 7. Mai mit einem Bruttomediavolumen von rund drei Millionen Euro und einem umfangreichen Print- und Digital-Flight (stern, Brigitte, Schöner Wohnen, Essen & Trinken, Living at Home, Chefkoch, Gala, Lust auf Genuss und Für Sie). (go)
 

„Gnadenlos probieren“

 

Gruner+Jahr habe sich „mehr Hemdsärmeligkeit angewöhnt“, sagte Chief Executive Officer Julia Jäkel in Anspielung auf die vielen Einstellungen und Neugründungen des Verlags. Auf dem 42. Mediengipfel des Unternehmensnetzwerkes media:net berlinbrandenburg umschrieb die Managerin so die Silicon-Valley-Mentalität, die ein Scheitern genauso einschließt. Das gelte auch für das kürzlich eingestellte Neon: „Siebeneinhalb Jahre gab es Wachstum, siebeneinhalb Jahre ging es bergab.“


Man sollte „gnadenlos probieren“. Gut funktionierten Magazine wie Barbara oder JWD. Testimonials wie Barbara Schöneberger oder Joko Winterscheidt seien an der Zusammenarbeit interessiert - trotz TV-Shows und voller Hallen. Sie wollten etwas Nachhaltiges schaffen und mit einem Team zusammenarbeiten, erklärte Jäkel die Bereitschaft der Prominenten zur Kooperation. Im Übrigen gebe sie dem Wort „Verlag“ den Vorzug und benutzt nicht so gern den Begriff „Medienhaus“. (gp)  

Michael Frank wechselt zurück ins Beratungsgeschäft

 

Rückkehr in die Selbständigkeit: Nach drei Jahren bei pilot Hamburg verlässt Michael Frank Ende Juni die Agenturgruppe. Der 51-jährige Manager möchte sein Aufgaben in der strategischen und unternehmerischen Beratung für Start-ups intensiver ausfüllen. Dazu zählt etwa das Adtech-Unternehmen Exactag, bei dem er die Rolle des Non-Executive Chairman übernehmen wird.

Michael Frank ist Mitte 2015 über ein Beratungsmandat zu pilot gekommen. Zuvor war er bei Scholz & Friends sowie seit Anfang 2000 als langjähriger Chef der Plan.Net Gruppe tätig. Von 2013 bis 2015 übernahm er als Consultant für verschiedene Unternehmen, Medienhäuser und Start-ups Beratungsaufgaben. Bei pilot kümmerte sich Michael Frank vorrangig um das integrative Zusammenarbeiten der Media- und Kreationsbereiche, um die Neugeschäftsausrichtung und die Weiterentwicklung verschiedener Leistungsangebote. So war er auch für die Entwicklung des Branchenevents pilot@OMR verantwortlich, das jährlich parallel zum OMR Festival stattfindet. (go)

Verbrauchs- und Medienanalyse

 

Die Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) wird durch die Datenkooperation mit der AGOF ab sofort um planungsrelevante Kennziffern ergänzt. Erstmals bietet die Markt-Media-Studie Leistungswerte von Online-Angeboten zur Analyse. Diese können auf Basis von Konsumzielgruppen dargestellt und für die strategische Planung des Media-Mix mit den ebenfalls in der Studie verfügbaren Leistungswerten von Radio- und Fernsehangeboten kombiniert werden. Konkret bietet die VuMA digitale Netto- und Bruttoreichweiten für Gesamtangebote, Einzelangebote, ausgewählte Belegungseinheiten und Kombinationen sowie relevante Tarifinformationen aus der digital facts.

Zudem liefert die VuMA Touchpoints 2018 II aktuelle Leistungswerte zu den klassischen Radio-, Online-Audio- wie auch Konvergenzangeboten. Diese basieren auf der aktuellen ma 2018 Audio I. Damit veröffentlicht die VuMA ab sofort zwei Mal im Jahr aktuelle Leistungswerte auf Grundlage der währungsgebenden Studie.

„Mit der Integration von Online-Display macht die VuMA nach den vielfältigen Neuerungen des Touchpoints-Ansatzes nun einen weiteren entscheidenden Schritt zur Studie für innovative Mediaplanung“, sagt VuMA Sprecher Hans-Peter Gaßner. „Die Weiterentwicklung der VuMA mit der Integration von Online Display und zweifacher Veröffentlichung der aktuellsten Audioleistungswerte ist ein echter Mehrwert für Werbungtreibende und Agenturen, die durch die Synergie-Effekte ihre Mediaplanung noch effizienter gestalten und damit Planungsaussagen noch fundierter treffen können“, ergänzt VuMA Sprecherin Henriette Hoffmann. Auch Björn Kaspring, Vorstandsvorsitzender der AGOF, betont: „Verlässliche Planungsdaten sind heute unerlässlich. Wir freuen uns, hier mit einem starken Partner wie der VuMA zusammenzuarbeiten und dadurch einen entscheidenden Mehrwert zu schaffen – für uns und für den gesamten Markt.“

Die VuMA Touchpoints 2018 II mit den aktuellen Leistungswerten der Online-Display- und Audio-Angebote ist unter den Planungstools RadioXpert, MDS und mediMACH verfügbar. Werbetreibende und Agenturen können Analysen bei den VuMA-Mitgliedern in Auftrag geben.


Die Verbrauchs- und Medienanalyse VuMA ist die Markt-Media-Studie für die elektronischen Medien. Sie kombiniert Nutzungsdaten von Fernsehen und Radio/Audio sowie anderer relevanter Medien mit detaillierten Konsuminformationen. Als einzige Studie ihrer Art bietet sie Informationen zu Mediennutzung und Aktivitäten im Tagesverlauf. Von der Marktanalyse über die Entwicklung der Mediastrategie bis zur Feinplanung - die VuMA liefert Zahlen und Fakten für fundierte Mediaentscheidungen. Auftraggeber sind ARD-Werbung Sales & Services (AS&S), RMS und das ZDF Werbefernsehen. Partner aus dem Medienbereich sind IP Deutschland, El Cartel Media, Sky Media und Energy Media. (go)
 

Martin Brandt übernimmt die Leitung von Motorist

 

Martin Brandt (32) hat zum 1. Mai 2018 die Nachfolge von Gerald Freyer bei RM Handelsmedien übernommen und wird Senior Manager Programm des Magazins Motorist. Gerald Freyer scheidet aus persönlichen Gründen aus. Martin Brandt kennt die grüne Branche in Handel und Industrie seit Jahren. Bis Ende 2017 war er als Redaktionsleiter ‘Eisenwaren/Werkzeuge/Garten‘ beim Branchendienst markt intern tätig.

Die RM Handelsmedien GmbH & Co. KG, eine 100-prozentige Tochter der Rudolf Müller Mediengruppe, ist auf Medienangebote für den Handel spezialisiert. Das Unternehmen adressiert heute die Zielgruppen Motorgerätefachhändler, Baumärkte, Gartencenter, Baustoffhändler, Bautechnik- und Produktionsverbindungshandel (PVH) sowie Sicherheitstechnikhändler und -nutzer.

Die Rudolf Müller Mediengruppe, Köln, ist Fachinformationsanbieter in den Bereichen Planen, Bauen, Immobilien und Handelsmarketing. Aus der 1840 in Eberswalde gegründeten Druckerei mit Verlag, dem Ursprung der Verlagsgeschichte Rudolf Müller, ist eine mittelständische Unternehmensgruppe geworden, die heute aus sechs Fachverlagen, einem Print-on-Demand-Dienstleister sowie einer Medienholding besteht. (go)
 

Handelsblatt Media Group startet Akademie für moderne Kommunikation

Die Handelsblatt Media Group erweitert ihre Gemeinschaft zur Verbreitung des wirtschaftlichen Sachverstandes: In der neu gegründeten Handelsblatt-Akademie bietet das Medienhaus ab sofort Seminare und Trainings rund um das Thema moderne Kommunikation an. Leiter der Handelsblatt-Akademie ist Peter Brors (51), stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts und Leiter der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten.

Zu den Dozenten, von denen viele gelernte Journalisten sind und die Georg von Holtzbrinck-Schule durchlaufen haben, gehören unter anderem der ehemalige Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer, der frühere Handelsblatt-Ressortleiter und ehemalige Leiter der Georg von Holtzbrinck-Schule, Professor Dr. Christoph Moss, der frühere Handelsblatt-Redakteur und heutige Blogger und Digitalunternehmer Thomas Knüwer und die ntv-Börsenmoderatoren Katja Dofel und Markus Koch. Gestartet wird mit 19 Dozentinnen und Dozenten, fast 40 verschiedenen Seminar- und Trainingsthemen und rund 70 Terminen. 2019 soll das Akademie-Programm thematisch und technisch erweitert werden.

Organisatorisch unterstützt wird Peter Brors von einem externen Kollegen, der das Seminargeschäft als Unternehmer kennt: Mario Müller-Dofel (45) hat ebenfalls die Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten absolviert, war bis 2012 stellvertretender Chefredakteur des früher zur Handelsblatt-Gruppe gehörenden Wirtschaftsmagazins €uro und arbeitet seither unter anderem als Trainer und Coach für Journalisten und Wirtschaftsvertreter.

Das Angebot der Handelsblatt-Akademie ist zum Start in acht Kategorien unterteilt:

• Schriftliche Kommunikation
• Visuelle Kommunikation
• Mündliche Kommunikation
• Online-Kommunikation
• Newsroom-Kommunikation
• Kundenmagazine gestalten
• Unternehmensvideos drehen
• Kommunikation und Presserecht

 (go)

Adobe Summit Sneaks 2018: KI, VR und IoT erobern das Marketing der Zukunft

 

Adobe präsentierte aktuelle Technologie-Entwicklungen auf Europas größter Konferenz für digitales Business in London. Auf seinen „Summit Sneaks“ gab Adobe den über 5.000 Teilnehmern des Adobe Summit EMEA 2018 in London am 4. Mai erste Einblicke in unveröffentlichte Technologie-Entwicklungen aus den Adobe Forschungs- und Entwicklungslabors: Augmented und Virtual Reality, Künstliche Intelligenz und Internet of Things werden danach die Zukunft des Marketings zunehmend bestimmen. Adobe-Beispiele:

See and Shop: Konsumenten suchen in sozialen Netzwerken zunehmend nach neuen Produkten. Branchenstudien zufolge kaufen britische Verbraucher zwischen 18 und 30 Jahren durchschnittlich drei Mal pro Monat ein, nachdem sie über Social Media von den Produkten erfahren haben. „See and Shop“ unterstützt die Marken, indem es einfache Metadaten-Tags verwendet, um Inhalte auf den eigenen oder sozialen Kanälen eines Unternehmens einkaufbar zu machen. Von Instagram-Posts bis hin zu Fotos in einem Firmenblog können Kunden sofort Produkte kaufen, die sie sehen, solange sie markiert sind – unabhängig von Gerät oder Ort.


Video Ad AI: Das Projekt „Video Ad AI“ gibt Video Advertisern die Möglichkeit, ihre Video Ad Performance durch prädiktive Performance-Modellierung und Empfehlungen zu verbessern. Beispiel: Ein 60-Sekunden-Fernsehspot soll über Social Media-Plattformen ausgespielt werden. Das Video wird zunächst automatisch mit Tags versehen, um es mit ähnlichen Inhalten zu vergleichen. Adobe Sensei, das Adobe Framework für künstliche Intelligenz (KI ) und maschinelles Lernen, bewertet die bisherige Performance von Inhalten, die dem TV-Spot ähneln, um eine Effektivitätsbewertung vorzunehmen. Empfehlungen zur Verbesserung der Effektivität des Werbemittels (z. B. Veränderungen in der Länge und des Flows des Videos) werden zusammen mit dem Originalformat zur Bearbeitung an Video Advertiser in Premiere Pro CC gesendet. Werbetreibende können das Werbemittel so effizient anpassen, um kreative Elemente beizubehalten und gleichzeitig mit den Marketingzielen in Einklang zu bringen.


Master Plan: Beim Aufbau des gesamten Kundenerlebnisses – vom ersten Kontaktpunkt bis zum Kundenbindungsprogramm – verbringen Marken viel Zeit damit, den Aufbau eines Marketingmixes zu koordinieren. Das Projekt „Master Plan“ nutzt die Leistungsfähigkeit von Adobe Sensei, um Marketern dabei zu helfen, diesen Prozess wesentlich schneller abzuschließen. Automatisch erhalten sie wertvolle Empfehlungen zu allen relevanten Assets bis hin zum optimalen Marketing-Mix über Display, E-Mail, Social, Mobile und andere Kanäle. Gibt es Plan-Änderungen, etwa im Budget, passt Adobe Sensei diese „Master Plan“-Empfehlungen in Echtzeit an die neuen Anforderungen an.


Experience Analytics: Marken stehen derzeit vor der großen Herausforderung, Online-Interaktionen mit der physischen Offline-Welt zu verknüpfen, um Kundenerlebnisse zu schaffen. Das Projekt „Experience Analytics“ bringt Daten aus beliebigen Quellen in eine einzige umfassende Übersicht und kuratiert diese, um wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Beispielsweise könnte ein Einzelhändler Kunden segmentieren, die während eines bestimmten Zeitraums sowohl ein stationäres Geschäft als auch die Website besucht haben, um diese Erkenntnis für maßgeschneiderte Services und Angebote zu nutzen. Ein Finanzdienstleistungsunternehmen könnte Call-Center-Daten abrufen, um zu verstehen, wie die Nutzer über verschiedene Kontaktpunkte hinweg migrieren.

Launch It: Websites zu taggen, ist langwierig. „Launch It“ automatisiert den Tag-Management-Prozess vollständig. Nach dem Scannen einer Website und der Überprüfung aller Inhalte verwendet Launch It eine Kombination aus KI und natürlicher Sprachverarbeitung, um den Tag-Management-Prozess vollständig zu automatisieren. Sobald ein Marketer diese Struktur genehmigt, wird jedes Element auf der Website sofort und automatisch markiert. Die Zeit, die Marketer für die Ausführung dieser Aufgabe benötigen, wird so von Tagen oder Wochen auf wenige Minuten reduziert.


New View: Neue Technologien wie Virtual Reality (VR) haben einen großen Einfluss auf die Games-Branche. Mit dem Projekt „New View“ wird Adobe jetzt untersuchen, wie die Verknüpfung dieser Technologien mit KI, Machine Learning und Voice die Arbeitsabläufe im täglichen Unternehmenseinsatz verbessern kann. Dank ihnen können Marken nun mit ihren Lieblingswerkzeugen in VR interagieren. So bietet Adobe Analytics beispielsweise in einem eigens geschaffenen 3D-Raum die Möglichkeit, verschiedene Daten-Dimensionen auf einmal zu sehen. Da soziale Interaktion ein Schlüsselelement bei der Schaffung ansprechender VR-Erlebnisse ist, sieht dieses Projekt zudem vor, dass sich die Kollegen im selben interaktiven Raum verbinden, um an Daten und anderen Marketing-Tools zu arbeiten. (go)

30 Jahre Spiegel TV

 

Am 8. Mai 1988 wurde den Zuschauerinnen und Zuschauern im Fernsehen ein neues Politik-Format präsentiert. An diesem Tag sendete Spiegel TV bei RTL um 21:50 Uhr die erste Ausgabe von Spiegel TV Magazin und war damit die erste Medienmarke im privaten Fernsehen. Die Redaktion setzte in einem schmucklosen Studio klassischen Spiegel-Journalismus fernsehgerecht um und bereitete Themen unkonventionell auf. Ein Jahr später machte sich das Magazin mit seinen Sendungen zur Wende 1989 einen Namen in der Branche.

Was 1988 zunächst mit einem neuartigen TV-Magazin begann, führte 1990 zur Gründung der Spiegel TV GmbH als 100-prozentiges Tochterunternehmen des Spiegel-Verlags für Ko- und Auftragsproduktionen. Dokumentationen, investigative Reportagen und historische Doku-Dramen werden für nationale und internationale Broadcaster wie ARD, Arte, BBC, Discovery Channel, National Geographic und ZDF produziert. Mit Spiegel Geschichte und Spiegel TV Wissen etablierte das Unternehmen zwei Pay-TV-Kanäle auf der Pay-TV-Plattform Sky. Im Juni 2011 startete Spiegel TV sein Internetfernsehen. Ein 24-stündiger Livestream zeigt unter www.spiegel.tv sieben Tage die Woche hochwertige Dokumentationen, Analysen und Hintergründe.

In den letzten drei Jahrzehnten sind unter der Marke Spiegel TV zahlreiche anspruchsvolle Fernsehformate entstanden, von denen viele Produktionen mit Preisen – wie dem Grimme-Preis, dem Goldenen Löwen, dem Deutschen Fernsehpreis und Medaillen bei den New York Festivals – ausgezeichnet wurden. Einzelne Sendungen waren Quotenerfolge im öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehen. Im letzten Jahr erreichte Spiegel TV Magazin in den jungen Zielgruppen einen Marktanteil von 10,5 Prozent und war damit das erfolgreichste politische Magazin im deutschen Fernsehen (GfK 2017).

Zur Feier des dreißigjährigen Jubiläums wird www.spiegel.tv am 8. Mai exakt um 21:50 Uhr 24 Stunden lang herausragende Sendungen aus drei Jahrzehnten zeigen: Die erste Ausgabe, die Maueröffnung, 9/11 bis zu investigativen Highlights wie die Berichterstattung zum NSU, über arabische Großclans in Berlin oder IS-Unterstützer in Deutschland. Außerdem wird Spiegel TV Magazin am 13. Mai um 22:45 Uhr bei RTL eine 60-minütige Sondersendung zum Jubiläum zeigen. Ausschnitte aus besonderen Sendungen werden dabei von Politikern wie Claudia Roth, Wolfgang Kubicki und Gregor Gysi, Kollegen wie Peter Kloeppel, Anja Reschke und Birgit Schrowange oder dem Entertainer Thomas Gottschalk kommentiert.

„Ab Juli wird die Sendung in neuer Verpackung, aber mit dem gleichen journalistischen Kern und Anspruch bei RTL auf einem neuen Sendeplatz am Montagabend zu sehen sein. Natürlich haben sich in den vergangenen Jahrzehnten Sehgewohnheiten, Medienkonsum und Nutzungsverhalten unserer Zuschauer verändert. Trotzdem wollen wir sie weiter mit dem erreichen, was wir besonders gut können: Mit einem investigativen, unabhängigen und oft auch ungemütlichen Journalismus. Nah an den Menschen und authentisch, um glaubwürdig zu zeigen, was ist.“ sagt Steffen Haug, Chefredakteur von Spiegel TV.

Bisher ist Spiegel TV bei RTL sonntagabends ab 22.15 Uhr zu sehen. Ab Juli wird die relaunchte Sendung montags um 23:25 Uhr bei RTL zu sehen sein. (go)

 

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