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Weka Media hat „LexPG“ übernommen

 

Der Kissinger Fachinformationsanbieter Weka Media hat zum 1. Januar 2018 das onlinebasierte Rechtsinformationssystem „LexPG“ vom thinking information Verlag GmbH aus Dorfen übernommen.

LexPG ist ein auf Umweltrecht und Arbeitssicherheit spezialisiertes onlinebasiertes Rechtsinformationssystem. Mit der dahinterstehenden Rechtsdatenbank werden die LexPG-Kunden über einen E-Mail-News-Dienst automatisch über relevante gesetzliche Änderungen und Neuheiten informiert. Das Online-Produkt wurde 2000 von Josef Bauer, Inhaber des thinking information Verlags in Dorfen, entwickelt.


„LexPG stand dafür, Fach- und Führungskräfte leicht, schnell und gezielt mit den gewünschten Rechtsinformationen zu versorgen“, sagt Weka-Geschäftsführer Stephan Behrens. Es füge sich gut ins Weka-Programm ein, denn „genau dies ist auch eines unserer Ziele, welches wir z.B. mit unserem Weka-Vorschriftendienst seit Jahren verfolgen.“ Der „Weka-Vorschriftendienst“ bietet eine ideale Regelwerksüberwachung, -dokumentation und -archivierung. Wie bei LexPG gibt es Benachrichtigungen, Erinnerungen, automatische Dokumentationen und Protokollierungen bei Neuerungen und Vorschriftenänderungen. Sowohl die Rechtskataster als auch die Änderungsprotokolle können exportiert und für Managementsysteme verwendet werden.

Weka Media ist ein Unternehmen der europaweit tätigen Weka Firmengruppe. Die unter dem Dach der Weka Firmengruppe geführten Medienunternehmen beschäftigen über 1500 Mitarbeiter und erwirtschafteten 2016 einen Umsatz von rund 241 Millionen Euro. (go)

Outbrain steigert Reichweite und baut Publisher-Netzwerk aus

 

Die Native-Discovery-Plattform Outbrain hat ihre Reichweite im Jahr 2017 gesteigert und erreicht laut aktuellen AGOF-Erhebungen mit ihren nativen Empfehlungen monatlich 50,8 Millionen Unique User. Das Unternehmen hat außerdem in den letzten Monaten neue Premium-Publisher für sein Partner-Netzwerk gewonnen und bestehende Partnerschaften erweitert. In der DACH-Region wurde der Reichweiten-Anstieg vor allem durch einen stärkeren Fokus auf Partnerschaften mit regionalen Publikationen und Vertical-Medien erreicht.

Mit Spiegel Online, Bild und Focus Online vereint Outbrain drei reichweitenstarke Nachrichtenseiten in seinem deutschsprachigen Publisher-Netzwerk. 2017 kamen weitere hochkarätige Publisher wie Der Tagesspiegel hinzu sowie regionale Medien wie Der Westen, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, die Berliner Morgenpost, das Hamburger Abendblatt und die tz. Seit dem letzten Jahr können Nutzer die von Outbrain vorgeschlagenen Empfehlungen auch in Vertical-Medien wie Fit for Fun, Playboy, TV Spielfilm, Cinema, TV Today, OK! Magazin sowie den Musik-Publishern des Axel Springer Mediahouse entdecken.

Laut der aktuellen AGOF-Welle erreichte Outbrain im Dezember 2017 rund 86,4 Prozent der werberelevanten Zielgruppe (14- bis 49-jährige Unique User). Damit steigerte das Unternehmen seine Reichweite um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In einem durchschnittlichen Monat erreicht Outbrain nun insgesamt 50,8 Millionen Unique User ab zehn Jahren.

Outbrain hat im Jahr 2017 weltweit mehr als 3,2 Billionen Content-Empfehlungen in 195 Ländern ausgeliefert. Insgesamt erweiterte das Unternehmen sein Premium-Publisher-Netzwerk weltweit um circa 1.500 Partner. Darüber hinaus gewann die Discovery-Plattform mit dem programmatischen Anschluss an das Outbrain Extended Network (OEN) mehr als 5.200 Publisher hinzu. (go)

Brandenburg rüstet auf

 

Das Filmland Brandenburg will noch attraktiver für die Filmbranche werden. Noch im ersten Halbjahr soll es beim Studio Babelsberg das erste volumetrische (bildgebende Verfahren zur räumlichen Darstellung von Objekten) Studio geben. Vorstandsvorsitzender Carl L. Woebcken erklärte in Potsdam, es sei das erste „in Festland Europa“. Manche Fachleute verglichen die Neuerung mit der Erfindung des Films an sich. Für das Projekt wurde ein Konsortium gegründet, in dem unter anderem das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, Studio Babelsberg, das Babelsberger Unternehmen InterLake sowie die Ufa zusammenarbeiteten. Woebcken strebt mit dem Studio eine „Bibliothek von digitalen Komparsen“ an. Durch den Mindestlohn liege der Tagessatz von Komparsen derzeit zwischen 120 und 150 Euro, digitale Komparsen sollen diese Kosten senken.

Einen dringenden Appell richtete das Podium an die künftige Bundesregierung: Es müsse dringend ein Finanzierungs- und Fördermodell für Film und Serien her, sagte Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin Filmförderung des Medienboards Berlin-Brandenburg. Es ginge nicht an, dass die dritte Staffel von „Station Berlin“ in Budapest gedreht werde, weil dort die Förderung besser sei. Gerade in Europa verschärfe sich der „Standort-Wettkampf“, so Woebcken, dessen Studio nur zu 25 Prozent ausgelastet sei. (gp)  

45.000 verkaufte Exemplare: Bauer Premium erhöht die Frequenz von „einfach.sein“

 

Nach dem erfolgreichen Launch des Frauen-Psychologie-Magazins einfach.sein im März 2017 erhöht Bauer Premium die Frequenz von vier auf sechs Heftfolgen. Der Einzelverkauf der aktuellen Heftfolge liegt bei 45.000 Exemplaren. Ab sofort besteht auch die Möglichkeit, sich das Magazin im Abonnement direkt nach Hause liefern zu lassen. Gleichzeitig erhöht Bauer Premium den Copypreis von 4,90 Euro auf 5,90 Euro.

Karsten Binke, Verlagsleiter einfach.sein, sieht im „gehobenen Special Interest Bereich“ „weiterhin großes Potenzial“. Auch die Anzeigenkunden seien bereit, in „hochpreisige Special Interest Magazine zu investieren“. Das Premiummagazin sei hochwertig aufgemacht und sei Basis für eine eigene Markenwelt. „In diesem Zuge wird der Online-Auftritt von einfach.sein in Form einer neuen Marketing-Website mit Blogeinträgen und Service-Inhalten gestartet. Außerdem plant der Verlag, den Social-Media-Auftritt der Marke auf Facebook und Instagram zu etablieren.“

Bauer Premium richtet sich mit dem Mindstyle-Magazin an Frauen, die sich mit ihren eigenen Bedürfnissen, ihrer Persönlichkeit und ihrem Wohlbefinden auseinandersetzen und sich für Erkenntnisse aus Wissenschaft, Psychologie und Philosophie interessieren. Die nächste 146 Seiten-starke Ausgabe erscheint am 14. Februar. (go)

Gruner + Jahr will Neon zum erfolgreichsten Portal für Millennials machen

 

Stern Digital Chefredakteurin Anna-Beeke Gretemeier (31) und Managing Director Stern Digital Carina Laudage (35) bauen die Digitalpräsenz der Marke Neon aus. Dafür wird ab sofort die Stern-Digitalredaktion erweitert und in die technische Infrastruktur sowie Marketing investiert. Gretemeier gründet ein neues Ressort unter dem Dach von Stern Digital und setzt Lea Kosch (28) als Ressortleiterin ein. Kosch kommt von der HuffPost Deutschland, wo sie bis Ende 2017 das Lifestyle-Team leitete.

Anna-Beeke Gretemeier sagt: „Wir wollen Neon zum erfolgreichsten Portal für Millennials machen. Klingt ambitioniert, aber wir glauben an die Kraft unserer Inhalte und die Stärke der Marke Neon.“

Unter dem Dach von Stern Digital partizipiere Neon an allen technologischen Neuerungen der News-Marke und entwickele sich in der Reichweite bestens. Aktuell erreiche das Angebot von Neon Digital 1,16 Millionen Unique User (AGOF daily digital facts Januar 2018) und erzielte im Dezember über vier Millionen Visits (Verlagsangabe). Im Januar durchbrach das Portal die Fünf-Millionen-Grenze.

Carina Laudage: „Das enorme digitale Reichweitenwachstum von Neon innerhalb der letzten Monate zeigt uns, wie viel Potenzial in einem systematischen Ausbau steckt und dass es sich lohnt, weiter zu investieren. Wir bieten Usern auf dem deutschen Markt einzigartige Inhalte und Vermarktungskunden die Möglichkeit, eine attraktive Zielgruppe zu erreichen.“

Gleichzeitig unterzieht sich der Neon Digitalauftritt einem Re-Design und erhält eine unverkennbare, klare Optik. (go)

Theodor-Wolff-Preis naht

 

Um den Journalistenpreis der Deutschen Zeitungen, den Theodor-Wolff-Preis, bewerben sich in diesem Jahr 404 Journalistinnen und Journalisten. Von ihren 381 Beiträgen wurden 28 ausschließlich auf den Webseiten der Zeitungen veröffentlicht. Knapp die Hälfte aller Einsendungen (183) stammt von Journalisten aus regionalen oder lokalen Verlagen; Beiträge von Autoren überregionaler Tageszeitungen machen ein Viertel aller Einsendungen (90) aus, 97 Artikel kommen von Wochen- und Sonntagszeitungen, drei direkt von der Deutschen Presse-Agentur, weitere drei von Autoren des Recherchezentrums Correctiv.

Bei den Wohnorten der Teilnehmer belegt Berlin den ersten Platz.108 Bewerberinnen und Bewerber um die renommierteste Auszeichnung, die die Branche zu vergeben hat, leben in der Hauptstadt oder im Umland. Es folgen München (38) und Hamburg (34).

Der mit insgesamt 24.000 Euro dotierte Theodor-Wolff-Preis wird jährlich vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ausgeschrieben. Die Auszeichnung, die man nur einmal im Leben erringen kann, wird für Artikel aus den Kategorien Lokales, Reportage und Meinung vergeben, ein weiterer Preis für das von der Jury gesetzte Thema des Jahres: „Heimat und die Fremden“.

Die Jury wird am 10. April in Berlin die drei jeweils besten Beiträge pro Kategorie auswählen. Die Preisträger werden am Abend der feierlichen Verleihung in Berlin am 20. Juni bekannt gegeben.

Mitglieder der Jury sind: Nikolaus Blome (Stellvertretender Chefredakteur „Bild“ und bild.de), Wolfgang Büscher (Ressortleiter Investigation/ Reportagen, „Welt“/ „Welt am Sonntag"), Dr. Markus Günther (Autor „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“), Christian Lindner (Autor), Lorenz Maroldt (Chefredakteur „Der Tagesspiegel“), Professor Bernd Mathieu (Chefredakteur „Aachener Zeitung“ und „Aachener Nachrichten“), Annette Ramelsberger (Gerichtsreporterin „Süddeutsche Zeitung“), Anja Reich (Chefreporterin „Berliner Zeitung“) und Cordula von Wysocki (Chefredakteurin „Kölnische Rundschau“).

Die Namen der mehr als 450 Preisträger seit 1962 sowie Details zum Preis finden Sie im Internet unter www.theodor-wolff-preis.de. (go)

Fünfter "International Paid Content Summit" bei Axel Springer in Berlin

 

Digitales Branchentreffen in Berlin: Über 80 Experten führender internationaler Medienhäuser aus 15 Ländern kamen vom 7. bis 8. Februar 2018 auf Einladung von Axel Springer und Bild zum fünften „International Paid Content Summit“ zusammen. Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung tauschten die Teilnehmer Erfahrungen bei der Implementierung und Optimierung digitaler Bezahlmodelle aus. Neben Bild, Welt und Business Insider nahmen auch Medienmarken wie „Aftonbladet“, „Financial Times", „Le Monde“, „New York Times“, „Süddeutsche Zeitung“ und „Wall Street Journal“ an der Konferenz teil.

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer SE, sagt, die Debatte um Fake News habe im vergangenen Jahr den Wert von Qualitätsjournalismus und die Akzeptanz von Paid Content positiv beeinflusst. „Wenn Facebook und Google ihre Ankündigungen endlich wahr machen, und Bezahlangebote auf ihren Plattformen integrieren, haben wir 2018 den nächsten Meilenstein erreicht.“

Eine Umfrage unter den Teilnehmern zeigte, dass gerade in der Zusammenarbeit mit Google und Facebook beim Vertrieb von Digitalabos großes Potenzial gesehen wird. Bei der Beurteilung der Zusammenarbeit mit den Plattformen wird Google ein kooperativeres Verhalten zugeschrieben als Facebook. Stefan Betzold, Managing Director Bild Digital, sagt, als Vertriebsweg könnten Platformen für Paid Content zukünftig noch eine zentrale Rolle spielen. Allerdings klaffe zwischen gut gemeinten Ankündigungen und tatsächlichen Handlungen noch eine Lücke. „Jetzt ist es an der Zeit, dass die Plattformen ihre Ankündigungen endlich auch in die Tat umsetzen."


Positiv entwickelt sich nach Angabe der Befragten die Akzeptanz von Bezahlangeboten bei den Lesern: 70 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass die Zahlungsbereitschaft der Leser weiter gestiegen sei (2016: 56 Prozent, 2017: 74 Prozent).

Schlüsselfaktoren bei der Weiterentwicklung der Bezahlangebote sind in diesem Jahr laut Umfrage vor allem die Optimierung der „User Flows" (86 Prozent Zustimmung), Investitionen in journalistische Inhalte (78 Prozent) und mehr Datenkompetenz in den Redaktionen (77 Prozent).

Jon Slade, Chief Commercial Officer der Financial Times ergänzt einen weiteren Erfolgsfaktor für 2018: „Manchmal verkomplizieren wir unsere Angebote an die Nutzer. Daher wird Einfachheit der Schlüssel sein. Auch, um die Organisation priorisiert und fokussiert zu halten.“ Für Espen Egil Hansen, Herausgeber Aftonposten, steht die Leserbindung an erster Stelle.

Mit dem „Paid Content Award“ wurde in diesem Jahr die schwedische Boulevard-Zeitung „Aftonbladet“ ausgezeichnet. Die Jury würdigte damit einen der Pioniere im Bereich Paid Content. Schon vor 15 Jahren entwickelte Aftonbladet ein Freemium-Modell, das bis heute vielen als Vorbild dient. Seitdem hat Aftonbladet sein Angebot konsequent weiterentwickelt und mit Innovationen und Wachstumsimpulsen neue Rekorde bei Abonnenten und Erlösen erzielt. Peter Nelander, Head of Aftonbladet Plus, und Ted Kudinoff, Head of Editorial Plus, über die Gründe für den Erfolg ihres Bezahlangebots: „Im Jahr 2017 haben Redaktion, Produktentwicklung und Marketing gemeinschaftlich an der Initiative ‚Sport +‘ gearbeitet...die enge Zusammenarbeit war ein Schlüsselfaktor für unser Abonnentenwachstum im vergangenen Jahr.“ (go)

Teilnehmende Medienmarken des „International Paid Content Summit“ 2018:

Aftenposten (Norwegen), Aftonbladet (Schweden), Asahi Shimbun (Japan), BILD (Deutschland), BUSINESS INSIDER (USA), Der Spiegel (Deutschland), Die Zeit (Deutschland), Dow Jones (USA), Ekstra Bladet (Dänemark), El Mundo (Spanien), Frankfurter Allgemeine Zeitung (Deutschland), Financial Times (Großbritannien), Gedi Gruppo Editorial (Italien), Handelsblatt (Deutschland), Jyllands-Posten (Dänemark), Le Figaro (Frankreich), Le Monde (Frankreich), Neue Zürcher Zeitung (Schweiz), News UK – The Times & Sunday Times (Großbritannien), News UK Australia (Australien), Newsweek (Polen), Onet Ringier Axel Springer Polen (Polen), Shibsted (Schweden), Ringier (Schweiz), Ringier Axel Springer (Schweiz),Süddeutsche Zeitung (Deutschland), The Atlantic (USA), The Guardian (Großbritannien), The New York Times (USA), The Straits Times (Singapur), Verdens Gang (Norwegen), WELT (Deutschland), Wall Street Journal (USA).
 

Ströer erweitert neue Dialogmarketingsparte

 

Das digitale Multi-Channel-Medienhaus Ströer hat die Kaufverträge zur vollständigen Übernahme von DV-COM und D+S 360 unterzeichnet. Nach der Erweiterung des Ströer Produktportfolios in den Bereich Dialogmedien untermauert Ströer damit seine Strategie, integrierte Angebote entlang des Marketing- und Salesfunnels und der Customer Journey anzubieten. Zusätzlich zu den Kunden-KPIs wie Reichweite, Share of Voice und TKP würden performanceorientierte Erfolgsparameter wie „Cost per Order (CPO)“ oder „Customer Acquisition Costs (CAC)“ immer wichtiger.

Mit den Akquisitionen DV-COM und D+S 360 stärkt Ströer die im vergangenen Jahr neu geschaffene Sparte um weitere skalierbare Dienstleistungen in der Kundenkommunikation und dem Produktportfolio zur Übernahme ganzheitlicher Geschäftsprozesse. Ströer erwartet durch die Akquisitionen einen jährlichen, kombinierten Umsatzbeitrag von rund 125 Millionen Euro.

Zu den Sales- und Service-Dienstleistungen von DV-COM und D+S 360 zählen neben Inbound und Outbound sowohl Non-Voice-Kanäle wie Social Media und Chat, als auch dem Verkaufsprozess nachgelagerte Produkte wie Backoffice-Services oder Aftersales-Support. Zu den Kunden von DV-COM und D+S 360 zählen Unternehmen aus Telekommunikation, Pharma, Energie und Finanzen / Versicherungen. Die Transaktionen steht unter dem Vorbehalt der Zustimmungen des Bundeskartellamts sowie weiterer üblicher Vollzugsbedingungen. Der Abschluss der Transaktionen (Closing) wird für das 1. Quartal 2018 erwartet. (go)

Neue Fachzeitschrift Journalistik

 

Die neue Fachzeitschrift Journalistik ist jetzt online, eine Zeitschrift für Journalismusforschung
Journalistik. Horst Pöttker, Initiator der neuen Zeitschrift Journalistik, meint: „Im deutschsprachigen Raum fehlte bisher eine Fachzeitschrift für dieses Gebiet.“ Seit Februar füllt die neue Online-Fachzeitschrift Journalistik unter www.journalistik.online diese Lücke.
In der ersten Ausgabe beantwortet der Eichstätter Journalistik-Professor Klaus Meier die Frage „Wie wirkt Konstruktiver Journalismus?“. „Die Zukunft ist frei“ lautet eine Bestandsaufnahme des freien Journalismus von Nina Steindl, Corinna Lauerer und Thomas Hanitzsch. Ein Essay von Friederike Herrmann fragt, warum das Thema Europa so langweilig wirkt. Weitere Beiträge diskutieren die Ziffer 12a des Pressekodex und stellen Erich Kästner als Journalisten vor. Hinzu kommen Rezensionen aktueller wissenschaftlicher Neuerscheinungen aus der Journalistik.
Beiträger sind eingeladen, ihre Texte in Journalistik zu veröffentlichen.



Journalistik erscheint als Online-Publikation zu festen Terminen mit zitierbarer Ausgabenzählung und ist frei zugänglich. Bewusst als Herausgeberzeitschrift konzipiert, ist Journalistik nicht an akademische Institutionen gebunden. Eine inhaltsgleiche englische Version neben der deutschen gehört zum Konzept, die professionelle Übersetzung der Beiträge ins Englische gewährleistet eine internationale Rezeption. Ermöglicht wird die neue Zeitschrift durch den Herbert von Halem Verlag und die Stiftung Presse-Haus NRZ.


HerausgeberInnen der Journalistik sind Bernhard Debatin (Athens, Ohio), Petra Herczeg (Wien), Gabriele Hooffacker (HTWK Leipzig/München), Horst Pöttker (Dortmund/Hamburg) und Tanjev Schultz (Mainz). Bei den 65. Münchner Mediengesprächen am 21. Februar 2018 ab 19.30 Uhr diskutieren die Herausgeberinnen und Herausgeber der neuen Online-Zeitschrift Journalistik mit Wissenschaftlern und Journalisten über die Aufgabe der Journalistik als Wissenschaft und stellen die Zeitschrift vor. (go)

Auf dem Podium:

Dr. Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, München
Prof. Dr. Bernhard Debatin, Ohio
Prof. Dr. Wolfgang R. Langenbucher, Wien / München
Prof. Dr. Horst Pöttker, Hamburg
Prof. Dr. Tanjev Schultz, Mainz
Moderation: Professorin Dr. Gabriele Hooffacker

 

Studie: Schlechter Content ist Marken-Killer Nr. 1

 

Der aktuelle „Adobe Consumer Content Survey 2018“ zeigt: Deutsche brechen mit Marken, wenn der Content nicht stimmt. Über zwei Drittel greifen per Smartphone auf Online-Inhalte zu. Bei der Produktsuche sind Marken-Website und stationärer Shop die ersten Anlaufstationen. Fast jeder weite hat schon mal allein deshalb etwas gekauft, weil ihm der Content einer Marke gefiel. Stimmt der Content nicht, brechen 67 Prozent den Einkaufsprozess sofort ab. Als direkte Folge mangelhafter Inhalte beschreibt rund jeder Vierte (24 Prozent) eine drastisch sinkende Markenloyalität. Genauso viele Verbraucher (24 Prozent) würden diese Marke in Zukunft nicht mehr weiterempfehlen. Für 12 Prozent hätte sich die Marke sogar ein für alle Mal erledigt. Dies ist das Ergebnis der aktuellen „Adobe Consumer Content Survey 2018“, für die mehr als 1.000 deutsche Konsumenten befragt wurden.


Axel Schäfer, Senior Manager, Product & Industry Marketing EMEA bei Adobe, sagt: „Die Qualität der Inhalte macht den Unterschied und entscheidet letztlich über Kundenloyalität und Umsatz. Darauf müssen sich Marken einstellen, wenn sie in Zukunft relevant und erfolgreich bleiben wollen.“


Guter Marken-Content ist laut Adobe-Studie informativ (82 Prozent), richtig und präzise (74 Prozent) und einfach (53 Prozent). Unterhaltsame (37 Prozent), interaktive (30 Prozent) und schön designte Inhalte (24 Prozent) sind den deutschen Verbrauchern weniger wichtig. Unbeliebt sind zu lange oder schlecht geschriebene Inhalte (44 Prozent), zu schlecht designte (37 Prozent) oder nicht mehrwertige (36 Prozent). Guter Content muss für den Verbraucher eine persönliche Relevanz besitzen. Dazu ist es notwendig, Content und Kundeninformationen zusammenführen, um über die Daten Inhalte auf individuelle Kundenbedürfnisse maßzuschneidern. Aus technischer Sicht erweisen sich insbesondere Probleme bei der Interaktion durch nicht funktionierende Links etc. (46 Prozent), zu lange Ladezeiten (44 Prozent) und eine schlechte Darstellung auf dem jeweiligen Bildschirm (30 Prozent) als Content-Killer.


Weitere Ergebnisse: Die größte Chance geteilt zu werden, besitzen laut den befragten Konsumenten vor allem jene Markeninhalte, die informativ und nicht allzu werblich (45 Prozent), authentisch (34 Prozent) und lustig (31 Prozent) sind. Auch Tipps und Informationen zum Gebrauch von Produkten oder Services oder Vorstellungen von Leistungen kommen an.

Generell teilen die Deutschen am häufigsten Inhalte, die von ihren Freunden oder ihrer Familie stammen (52 Prozent) – gefolgt von Content aus Online-Newsquellen (33 Prozent), von YouTube- oder Social Media-Stars (29 Prozent) und Marken, von denen sie ein Produkt gekauft haben (24 Prozent). In Zeiten von Fake News & Co. sind 78 Prozent der Deutschen jedoch deutlich vorsichtiger als noch vor 5 Jahren, wenn es um das Teilen von Online-Inhalten geht.
 (go)

 

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