Titel textintern
Die neueste Print-Ausgabe wird jeden Mittwoch unseren Abonnenten zugestellt.
text intern
liefert die wichtigsten Personal-News der Woche, zeigt die besten Fotos von Events und nennt die Geburtstage von Ihren Geschäftspartnern.
Bitte die email angeben.Kein Mailformat
Newsletter bestellen oder abbestellen

Oath stellt neue Extended-Reality-Werbeformate vor

 

Im Rahmen der Cannes Lions stellte Oath neue Möglichkeiten vor, Kunden durch Extended-Reality-Erlebnisse (XR) Marken näher zu bringen: 3D-Werbeformate und programmatische Virtual-Reality-Anzeigen (VR).

Mit der programmatischen VR-Lösung von Oath können Werbetreibende ihre vorhandenen Display- und Video-Assets nahtlos um VR-Umgebungen erweitern, die den Konsumenten in den Mittelpunkt des Erlebnisses stellen. Um das zu realisieren gibt es zwei Partnerschaften: Mit Admix, der ersten Supply Side Platform (SSP) für VR / AR, und der programmatischen Handelsinfrastruktur BidSwitch, werden Standard-IAB-Display- und Video-Creative-Assets für VR-Inventar markiert und programmatisch über die Demand Side Platform (DSP) von Oath bereitgestellt. Das Angebot ist derzeit in den USA und Großbritannien erhältlich. Der globale Roll-Out ist geplant.

Die 3D-Anzeigen von Oath schaffen ein interaktives Erlebnis. Mithilfe von dreidimensionalen Anzeigen können Nutzer Objekte während der Customer Journey aus jedem Blickwinkel erkunden. (go)

Verlegerverbände begrüßen Entscheidung für europäisches Verlegerrecht

 

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) haben begrüßt, dass sich nach EU-Kommission und EU-Ministerrat am 20. Juli auch der Rechtsauschuss des Europäischen Parlaments für das Verlegerrecht ausgesprochen hat. „Die Mitglieder des Rechtausschusses im Europaparlament haben mit ihrem Beschluss ein wichtiges Zeichen für die Sicherung des freien, unabhängigen Journalismus in der digitalen Welt gesetzt“, sagte ein Sprecher der Verbände in Berlin.

Die Verlegerverbände betonten, dass es höchste Zeit sei, den Zeitungen und Zeitschriften den gleichen rechtlichen Rahmen zuzugestehen, der schon lange für Film, Fernsehen und Musik gelte. Aus Sicht der Verbände sei professioneller Journalismus die beste und wichtigste Reaktion auf Polemik und Falschinformationen im Internet. Die Verlage würden täglich mit ihren Investitionen und Innovationen für diese Leistung garantieren. „Die positive Entscheidung des Rechtsausschusses ist nicht nur für große, sondern auch für kleinere und mittlere Verlagshäuser, die angesichts der Marktdominanz großer Online-Plattformen dringend eine Rechtsgrundlage für ihre Geschäftsmodelle benötigen, von entscheidender Bedeutung“ sagte der Sprecher. (go)

Cannes: Teads stellt erste Augmented-Reality-Videoanzeigen vor

 

Der Vermarkter von Videoinventar Teads hat in Cannes Augmented Reality (AR) direkt im Werbemittel präsentiert. Am Beispiel von Kampagnen für Burger King und Ray Ban Sonnenbrillen konnten interessierte Branchenvertreter beim Cannes Lions Innovation Festival die neuen Anzeigenformate ausprobieren. Ohne vorher eine AR-App installieren zu müssen, können User direkt mit einer Anzeige interagieren und zum Beispiel eine neue Sonnenbrille „aufsetzen“. Diese Interaktion findet direkt in der Werbeeinheit von inRead AR statt, entweder auf dem Smartphone oder im Browser auf dem PC.

Das neue Werbeformat inRead AR wird in den kommenden Wochen über das Teads Studio erhältlich sein. Markenunternehmen können damit Augmented Reality (AR) direkt in Anzeigen einsetzen und dem User eine spielerische Option der Interaktion anbieten. Die Integration von AR wird durch eine Partnerschaft mit DeepAR ermöglicht, einem Team von Ingenieuren und Forschern vom MIT (Massachusetts Institute of Technology) sowie 3D-Designern, die schon am Spiel Candy Crush und für die Filmfirma Dreamworks gearbeitet haben. Durch die Kooperation steht den Werbestrategen und Designern von Teads die AR- und Gesichtserkennungs-SDK von DeepAR zur Verfügung, durch die Anzeigen um AR-Funktionalität erweitert werden können.

Bertrand Cocallemen, Teads Studio Global Creative Director, sagt, Augmented Reality mache es einfacher, mit den Konsumenten in Kontakt zu treten und das Werbeerlebnis zu steigern. Das neue Format ist nur eine der kürzlich vorgestellten Innovationen von Teads. Letzte Woche stellte das Unternehmen ein auf künstlicher Intelligenz beruhendes Performance-Produkt vor (Teads True Visits) und 2017 brachte das Unternehmen die weltweit erste Integration eines Chatbots direkt im Werbemittel auf den Markt.

Wenn inRead AR in den nächsten Wochen Werbungtreibenden zur Verfügung gestellt wird, können sie damit Zielgruppen im gesamten Teads-Netzwerk ansprechen, das inzwischen 1,2 Milliarden Unique Visitors pro Monat umfasst, 800 Millionen davon auf Mobilgeräten. (go)

Condé Nast schafft flexible Arbeitswelten

 

Condé Nast Deutschland hat in München die neuen Büros am Oskar-von-Miller-Ring 20 bezogen und macht mit einem stilvollen Arbeitskonzept die Unternehmenskultur des Medienhauses erlebbar.
Der Verlag hat das „OSKAR“, so der Name des Richard-Meier-Baus nahe dem Odeonsplatz, als Ankermieter zuerst bezogen. Der Co-Working-Space-Spezialist WeWork und Amazon Web Services werden folgen.

Flexible Arbeitswelten: Lounge-Bereich, Arbeiten im Innenhof und Flex-Work:
Auf über 5.600 qm erstreckt sich die neue Deutschlandzentrale des US-amerikanischen Medienunternehmens, fließend verbunden über zwei Stockwerke im komplett renovierten ehemaligen Siemens-Forum. Zudem hat Condé Nast ab dem Sommer zusätzliche Flächen beim künftigen Nachbarn WeWork angemietet, für projektbezogen erhöhten Platzbedarf

Entwickelt wurde das Büro- und Interior-Design-Konzept von einer abteilungs-übergreifend zusammengesetzten Planungsgruppe aus Führungskräften und Mitarbeitern in enger Zusammenarbeit mit dem Münchner Architekturbüro tools off.architecture. Die kaufmännische Leitung in dem partizipativen Prozess lag bei Finanzdirektor Roland Riedesser und die gestalterische Leitung hatte Oliver Jahn, Chefredakteur von AD Architectural Digest, inne, der die Interior-Design-Kompetenz seiner Redaktion so in den eigenen vier Wänden voll ausspielen konnte. (go)
 

Media Broadcast begrüßt Einigung im UKW-Streit

 

Die Bundesnetzagentur hat bekannt gegeben, dass sich die Vertragsparteien im seit Monaten schwelenden Streit um die Verbreitungskosten von UKW unter ihrer Vermittlung auf Eckpunkte für eine vertragliche Lösung geeinigt haben. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Dienstag, den 19. Juni zwischen den Sendernetzbetreibern Uplink und Divicon und fünf der Antennenbesitzer unterzeichnet. Media Broadcast, seit 31. März 2018 selbst keine Vertragspartei mehr, hat die Einigung wirtschaftlich unterstützt.

Damit haben sich alle Beteiligten, die Antenneneigner, die Sendernetzbetreiber und die Programmveranstalter (private und öffentlich-rechtliche Radioanbieter) aufeinander zubewegt, um ein langfristig tragbares, marktkonformes kommerzielles UKW-Betreibermodell sicherzustellen. Divicon und Uplink werden ab dem 1. Juli 2018 die Antennen direkt anmieten und sukzessive ihre Sender an die Antennen der Antenneneigner anschließen. Media Broadcast wird nach Bedarf als Sublieferant Divicon und Uplink eigene Sender und Dienstleistungen zur Verfügung stellen.

„Wir begrüßen die von Kanzleramtsminister a.D. Friedrich Bohl und der Bundesnetzagentur vorangetriebene Einigung zwischen den Antenneneignern und den Sendernetzbetreibern Divicon und Uplink. Für die Gewährleistung eines reibungslosen UKW-Sendebetriebs müssen alle Parteien in der Kette, vom Antenneneigner über den Sendernetzbetreiber, den Standortbetreiber bis hin zum Programmanbieter wirtschaftlich agieren können“, sagt Wolfgang Kniese, CFO der Media Broadcast. „Obwohl selbst seit dem 1. April 2018 keine Vertragspartei mehr, hat Media Broadcast bereits durch den Übergangsbetrieb bis zum 30. Juni und jetzt noch einmal konstruktiv zur Lösung der UKW-Problematik beigetragen.“ Das Unternehmen ist Teil der freenet Group und Deutschlands größter Serviceprovider der Rundfunk- und Medienbranche. Das Unternehmen projektiert, errichtet und betreibt multimediale Übertragungsplattformen für TV und Hörfunk, basierend auf modernen Sender-, Leitungs- und Satellitennetzwerken.

Auch die Landesmedienanstalten begrüßen die Einigung für UKW. DLM-Vorsitzende Cornelia Holsten dankte „allen Beteiligten für ihre Kompromissbereitschaft, die eine hoffentlich nachhaltige Lösung ermöglicht hat.“ Die Landesmedienanstalten waren selbst nicht an den Verhandlungen beteiligt, hatten sich aber moderierend für eine Lösung im Sinne der Radiozuhörer eingesetzt. (go)

Relaunch berliner-woche.de

 

Ende Mai 2018 launchte der überarbeitete Online-Auftritt der Berliner Woche – mit einem responsiven und damit für die mobile Nutzung optimierten Portal. Alle CMS-Funktionalitäten lassen sich “Mobile-First” nutzen. Die Berliner Woche ist nach meinanzeiger.de der Mediengruppe Thüringen das zweite Portal der Funke Mediengruppe, das die Umstellung vornimmt. Nun können die Nutzer auf berliner-woche.de nicht nur einfach Inhalte über ihr Smartphone abrufen und lesen, sondern auch Bilder und Beiträge von unterwegs einstellen. Mit dieser voll responsiven Version können aber auch Redakteure von unterwegs alle weiteren CMS-Funktionalitäten nutzen und etwa vom Smartphone aus neue Aufmacher auf der Startseite setzen oder Beiträge für den Druck vorbereiten.

Gemeinsam mit Gogol Publishing hat die Funke Mediengruppe, zu der auch die Berliner Woche gehört, in einer Entwicklungspartnerschaft das neue Design des Anzeigenblatt-Portals entwickelt. Vor einem dreiviertel Jahr war meinanzeiger.de der Mediengruppe Thüringen (ebenfalls Funke) mit dem neuen Portal gestartet, nun flossen noch einmal Erweiterungen in das System ein. So ist das Portal etwa stärker individuell anzupassen. (go)

Webhelp-Gruppe will Sellbytel Group übernehmen

 

Die Webhelp-Gruppe, ein Unternehmen im Bereich Business Process Outsourcing (BPO) und Kundenerfahrung, hat angekündigt, dass sie eine Vereinbarung zur Übernahme von 100 Prozent der Sellbytel-Gruppe eingegangen ist. Sellbytel ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Omnicom Group Inc. Durch den Zusammenschluss mit Sellbytel erweitert Webhelp seine geografische Präsenz in Europa und fügt seinem Portfolio internationale Marken und Lösungen hinzu. Nach dieser Übernahme prognostiziert die Webhelp-Gruppe, mit der Unterstützung eines Teams aus 50.000 Mitarbeitern, die ihre Dienste über 500 Kunden in 35 Ländern zur Verfügung stellen, bis Ende 2018 einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro. Sellbytel wurde von Michael Raum, CEO und Chairman, im Jahr 1988 gegründet und ist seit 1994 Teil der Omnicom-Gruppe.

Neben der ergänzenden geografischen Präsenz und der mehrsprachigen Kompetenz verstärkt Sellbytel das Dienstleistungs-Portfolio von Webhelp in mehreren strategischen Bereichen wie End-to-End Lösungen im B2B-Vertrieb und bei Support-Aktivitäten sowie einem Home-Office-Modell, in dem derzeit über 500 Mitarbeiter für verschiedene Kunden arbeiten. Als Teil von Webhelp wird Sellbytel in die Lage versetzt, auf seiner starken Fachkompetenz als CRM-BPO-Anbieter aufzubauen. Eine umfassende geografische Präsenz bietet den Kunden Nearshore-Potential, aber auch Knowhow auf Gebieten wie AI, Analytik, Omnichannel-Plattformen. Darüber hinaus sind spezialisierte Dienstleistungen von Tochtergesellschaften der Webhelp-Gruppe wie Telecats, Netino und Webhelp Payment Services verfügbar.

Die Transaktion wird voraussichtlich im dritten Quartal 2018 nach Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden zum Abschluss gebracht. 8go)

Stirbt die Unternehmenswebsite aus?


 

Geht es der Unternehmenswebsite ähnlich wie den Dinosauriern vor 65 Millionen Jahren am Ende der Kreidezeit? Die Unternehmenswebsite droht auszusterben, wenn sie sich nicht weiterentwickelt. Die Digital-Knowledge-Management-Spezialisten von Yext erklären, die Website müsse sich weiter entwickeln, um zu überleben. Wer im Internet nach einem Unternehmen suche, finde viele Links, maximal einer davon führe zur Unternehmenswebsite. Hinzu kämen Links zu Bewertungsportalen, Adressverzeichnisse, Kartendienste oder soziale Medien. Die Suchmaschinen – etwa der Google Knowledge Graph – bieten Informationen wie Adressdaten oder Öffnungszeiten direkt in der Suchergebnisseite. Eine repräsentative Studie von Yext aus dem Jahr 2017 zeigt, dass 73 Prozent des relevanten Traffics auf Drittanbieter-Plattformen stattfindet. Für Konsumenten sind sie längst nicht mehr nur Durchgangsstation auf dem Weg zur Unternehmenswebsite, sondern ultimative Informationsquelle.
Die zunehmende Verbreitung von Sprachsuchtechnologien verstärkt diesen Trend. Einer Prognose von ComScore zufolge wird die Sprachsuche 2020 bereits die Hälfte aller Suchanfragen ausmachen. Konsumenten haben so dann noch nicht mal mehr die Option, die Unternehmenswebsite aufzurufen. Stattdessen geben ihnen ihre digitalen Assistenten etwa auf die Frage nach den Öffnungszeiten des nächstgelegenen Supermarkts einfach die direkte Antwort.

Diese beiden Entwicklungen – der Aufstieg der Sprachsuche und die zunehmende Zahl an Drittanbieter-Plattformen – führen zu einem Bedeutungsverlust der Unternehmenswebsite. Sie wird von Konsumenten immer seltener angesteuert.
Bei der Unternehmenswebsite lassen sich die Gründe für ihren Niedergang klar benennen – und auch die Bedingungen ihres Überlebens, so Yext. Zwei Dinge werden das Überleben der Unternehmenswebsite sichern: Erstens darf sie nicht länger als der einzig maßgebliche Kanal missverstanden werden. Unternehmen müssen weg vom „Website-First“-Prinzip und den eigenen Internetauftritt stattdessen als Teil eines weitläufigen Netzwerks aus Touchpoints begreifen, das auch zahlreiche Drittanbieter-Plattformen umfasst. Für die Zukunft ist entscheidend, dass alle an diesen Touchpoints angebotenen Informationen korrekt, aktuell und widerspruchsfrei sind – hierzu bedarf es einer technischen Lösung, mit der man Inhalte zentral pflegen und per Knopfdruck auf allen Plattformen aktualisieren kann. Zweitens müssen Unternehmenswebsites technisch an die neuen Voraussetzungen angepasst werden. Das umfasst zum Beispiel, die bereitgestellten Informationen mit Hilfe von Auszeichnungssprachen strukturiert aufzubereiten. Denn digitale Assistenten wie Siri oder Alexa brauchen maschinenlesbare Daten, um zuverlässig antworten zu können.


Yext resümiert: Unternehmen müssen sich verstärkt mit der Frage beschäftigen, welche Touchpoints Konsumenten im digitalen Raum ansteuern und wie sich die dort hinterlegten Informationen möglichst effizient verwalten lassen – angefangen bei Basis-Daten wie Öffnungszeiten, Telefonnummern, Standortadressen und Social-Media-Präsenz bis hin zur Speisekarte, detaillierten Produktinformationen oder Sonderangeboten. Nur wenn es gelingt, die Unternehmenswebsite an die veränderten Bedingungen anzupassen, lässt sich ihr Überleben sichern. (go)

So verdienen Sie mit Social-Media-Communities

 

Social-Media-Communities stehen und fallen oft mit dem Interesse und Engagement weniger Aktiver. Community-Gründer und Administratoren investieren viel Zeit und Energie in den Aufbau und die Pflege ihrer Communities – oft ohne Vergütung für diese Arbeit. Wie sie einen Return on Investment aus ihrem Engagement ziehen, zeigt die Special-Interest-Community Bauhaus Movement. Gründer Orhan Cakir entwickelt das Netzwerk aus Architekten, Designern, Developern und anderen Kreativen derzeit zu einer Multimedia-Marke. Beiträge aus der Community bleiben dabei für jeden zugänglich, zusätzlich bietet Bauhaus Movement künftig Premium-Videos, Online-Artikel und Interviews mit Zeitpässen über LaterPay an. Auch ein hochwertiges Fach-Magazin zum Kauf ist geplant.

Seit sechs Jahren arbeitet Orhan Cakir an der Community Bauhaus Movement. Der ehemalige Art Director wollte damit einer Fachgemeinschaft aus Architekten, Designern und anderen Kreativen den Wissenstransfer und Austausch ermöglichen. Inzwischen vereint Bauhaus Movement auf seinen Social-Media-Kanälen fast eine Million Mitglieder. Diese sollen nun auf bauhaus-movement.com weitere Premium-Inhalte wie Video-Tutorials oder aktuelle Design-Entwicklungen erhalten. Zugang zu den Inhalten erhalten Interessierte über Tages-, Wochen- oder Monatspässe mit dem Payment-und Conversion-Dienstleister LaterPay. Aus der Community generierte Inhalte bleiben weiterhin kostenfrei.

Bei den Fans und Mitgliedern von Bauhaus Movement kommt der kostenpflichtige Premium-Content an. Deshalb will Cakir in wenigen Wochen auch ein Magazin herausbringen. Der Art Director arbeitet außerdem seit zwei Monaten für ein anderes Digitalangebot mit LaterPay. Auf Careju vermittelt er Pflegekräften mit einem Team aus Fachautoren in Video-Tutorials neue Ansätze und Methoden in der Kranken- und Altenpflege. Für solche virtuellen Lernangebote bilden Mixed-Reality-Lösungen die Basis. Gemeinsam mit Bauhaus Movement entwickelt Careju auf Basis von AR, VR und WebVR Lernszenarien, um realistische Situationen im Umgang mit Patienten simulieren zu können, beispielsweise mit Hilfe von Brillen, die auch kompatibel mit dem Smartphone sind.

Cosmin Ene, CEO von LaterPay: „Social-Communities bringen in vielen Szenen den Wissenstransfer und die Vernetzung voran, sei es im Bereich Karriere, Heimat oder Special Interest. Und ich bin überzeugt, dass die Betreiber, die viel Zeit in die Moderation und Kuratierung dieser Netzwerke investieren, auch einen ROI verdienen. Bauhaus Movement verfügt über eine klar nachvollziehbare, mehrstufige Paid-Content-Strategie, eine treue Fanbasis und das Know-how, um einzigartige und hochwertige Fachinhalte zu kuratieren und selbst zu entwickeln. Herr Cakir ist also bestens gerüstet, um mithilfe von LaterPays Bezahltechnologie die Community in eine Multimedia-Marke zu wandeln.“ (go)

Gemeinsame Programmvorhaben

 

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten Österreichs, der Deutschschweiz und Deutschlands, ORF, SRF und ZDF, haben bei der jährlichen Koproduktionstagung gemeinsame Programmvorhaben für das kommende Jahr vereinbart. Die Programmverantwortlichen der drei Sender diskutierten in Wien zum 51. Mal über die länderübergreifende Zusammenarbeit. Für das kommende Jahr wurden Koproduktionen mit einem Volumen von rund 140 Millionen Euro beschlossen.

Im vergangenen Jahr konnten langjährige Produktionen wie etwa "SOKO Wien/Donau realisiert werden. Fortsetzungen wie "The Team II", "Professor T. II" sowie eine Reihe an Dokumentations-, Kultur- und Kinderprogrammen wurden ebenfalls umgesetzt. Für das kommende Jahr sind weitere große gemeinsame Produktionen wie das historische Drama "Ein Dorf wehrt sich – Das Geheimnis von Altaussee" und die Kindersendung "Museum Aha" geplant.

ORF Programmdirektorin Kathrin Zechner sagt: „Als Gastgeber der 51. Koproduktionstagung mit unseren geschätzten Partnern ZDF und SRF hat sich wieder gezeigt: Wenn wir gemeinsam – im Wagner-Jubiläums-Jahr an den großen Baumeister angelehnt – an einer 'Neuen Stadt der Ideen' bauen, profitieren wir alle – vor allem am Ende das Publikum aller Partnersender. Mit hochwertigen, kreativen Formaten und Projekten schaffen wir mehr – und dem Miteinander sind auch für die Zukunft keine Grenzen gesetzt.“

SRF-Programmdirektor Rudi Matter fügt hinzu: „Während bei uns die finanziellen Mittel immer knapper werden, produzieren globale Player mit fast unbeschränkten Budgets immer hochstehendere fiktionale Inhalte. Auch aus diesem Grund war die langjährige, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus Österreich und Deutschland noch nie so wichtig wie heute."

Die Koproduktionstagung von ORF, SRF und ZDF findet seit 1967 jährlich statt. Ziel der länder- und genreübergreifenden Zusammenarbeit ist die gemeinsame Herstellung von Produktionen mit länderübergreifender Relevanz im deutschsprachigen Raum. (go)

 

<< Zurück | Ältere Beiträge >>