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OWM trauert um Uwe Becker


Uwe Becker ist vor wenigen Tagen plötzlich und unerwartet verstorben. Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden Uwe Becker. Uwe Becker gehörte über viele Jahre dem Vorstand der OWM an und war von 2007 bis 2013 dessen Vorsitzender.

Nicht nur in dieser Funktion, sondern während seines gesamten Berufslebens hat Uwe Becker die Medialandschaft in Deutschland maßgeblich geprägt. Dabei setzte er sich immer für eine transparente und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Marktpartner ein. Was Uwe Becker aber vor allem auszeichnete, war seine Persönlichkeit. Er hatte immer ein offenes Ohr für die Belange seiner Kollegen und Geschäftspartner. Man konnte sich auf ihn verlassen und sein Wort galt. (go)

 

Gründung des Vereins Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt

 

Verbände und Gewerkschaften der Film- und Fernsehbranche haben gemeinsam mit Vertretungen der ProduzentInnen, Sender, Theater und Orchester in Deutschland einen Verein als Träger für eine unabhängige Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt gegründet. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, erklärte: „Es war und ist mir ein wichtiges politisches und menschliches Anliegen, angesichts sexueller Belästigungen, Demütigungen und Gewalt in der Filmbranche, aber auch in anderen Kultursparten eine Anlaufstelle mit zu initiieren, an die Betroffene sich vertrauensvoll wenden können,. Dafür habe ich neben der politischen vor allem auch finanzielle Unterstützung zugesichert. Mit der ‚Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung‘ haben wir nun ein breites Bündnis aus der besonders betroffenen Film-, Fernseh- und Theaterbranche aufgestellt, an dem sich aber auch Vertreter anderer Kulturzweige beteiligen können. Ich begrüße es, dass es gelungen ist, so viele Partner ins Boot zu holen, die dieses Projekt jetzt gemeinsam verwirklichen. Die Zeit des Schweigens muss vorbei sein!“

Simone Wagner, Vorstandsmitglied des Bundesverbands Schauspiel, für die beteiligten Arbeitnehmerverbände und Berufsverbände Freischaffende: „Wir freuen uns, dass sich auf unsere Initiative hin nun Sender, Produzenten und viele Verbände der Film- Fernseh- und Theaterbranche auf den Weg gemacht haben, diese dringend notwendige überbetriebliche Anlaufstelle nun tatsächlich ins Leben zu rufen. Aufarbeitung und Prävention sexueller Gewalt ist unbedingte Voraussetzung für eine angstfreie Arbeitskultur, für die gerade die Vertreter der Arbeitnehmenden und Freischaffenden stehen müssen.“

Ulrich Wilhelm, Vorsitzender der ARD, Annette Kümmel, TV-Vorstand VAUNET, und Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF, für die beteiligten Sender begrüßen die neue Vertrauensstelle:
„Neben den eigenen Anlaufstellen, Ombudspersonen und Beratungsangeboten in den Rundfunkanstalten wird diese branchenübergreifende Vertrauensstelle Betroffenen aus der gesamten Kreativwirtschaft eine weitere Möglichkeit bieten, ihre Anliegen in geschütztem Rahmen zu thematisieren. Die in eigener Sektion zusammengeschlossenen Sender unterstützen von Beginn an aktiv die gemeinsam mit zahlreichen Partnern der Branche entwickelten Ideen.“

Die Vertrauensstelle richtet sich an Betroffene sexueller Belästigung und Gewalt und ist zunächst auf den Film-, Fernseh-, Theater- und Orchesterbereich beschränkt, kann aber durch Beteiligung weiterer UnterstützerInnen und entsprechender BranchenvertreterInnen auf die gesamte Medienbranche, den Musikbereich und andere Kulturzweige ausgeweitet werden. Neben der Entgegennahme und Prüfung von Beschwerden und der Unterstützung Betroffener stehen die Aufarbeitung und Prävention sexueller Belästigung und Gewalt im Mittelpunkt.

Hintergrund ist die sogenannte #MeToo-Debatte, die eine breite Diskussion über Abhängigkeiten und Machtmissbrauch bis hin zu sexuellen Übergriffen in der Kultur- und Medienbranche angestoßen hat. Dabei ist deutlich geworden, dass insbesondere dort Handlungsbedarf besteht, wo oft nur kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse bestehen, wo viele Selbständige arbeiten und wo starke Abhängigkeitsverhältnisse etwa durch die zentrale Bedeutung von Weiterempfehlungen existieren.

Die Vertrauensstelle soll nun zügig ihre Arbeit aufnehmen, um Betroffenen ein niedrigschwelliges und anonymes Beratungsangebot zu bieten. Die Finanzierung und weitere Ausgestaltung sind durch die Vereinsmitglieder geplant. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat bereits am Beginn des Prozesses in Aussicht gestellt, in Vorleistung zu gehen und die Aufbauphase mit zunächst 100.000 Euro zu finanzieren. Dies kann jetzt umgesetzt werden. Danach ist anteilig eine weitere Förderung aus dem Etat der Kulturstaatsministerin möglich. Auch VertreterInnen der Branche haben bereits Mittel zugesagt (ARD: 40.000 Euro/p.a., Deutscher Bühnenverein: 15.000 Euro/p.a., ZDF: 15.000 Euro/p.a., VAUNET: 15.000 Euro/p.a., Deutsche Produzentenallianz: 10.000 Euro/p.a.). Außerdem werden Fördergelder bei der Filmförderungsanstalt und den Verwertungsgesellschaften der ArbeitnehmerInnen sowie auch der ArbeitgeberInnen beantragt.

Gründungsmitglieder des Vereins sind:
Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
der Bundesrepublik Deutschland (ARD)


Allianz Deutscher Produzenten

Film & Fernsehen e.V.
Bundesverband Casting e.V. (BVC)


Bundesverband Regie e.V. (BVR)


Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS)


Bundesvereinigung Maskenbild e.V.


Deutsche Akademie für Fernsehen e.V.


Deutsche Filmakademie e.V.
Deutscher Bühnenverein/ Bundesverband der Theater und Orchester


InteressenVerband Synchronschauspieler e V. (IVS)
Pro Quote Film e.V.
Verband der Agenturen für Film, Fernsehen und Theater e.V. (VdA)


Verband der Nachwuchsagenturen e.V. (VDNA)


Verband Deutscher Filmproduzenten


Verband Privater Medien e.V. (VAUNET)


Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)


Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)  (go)

Crossmedia-Kampagne für die Gesundheit

 

Die Bauer Media Group zeigt derzeit mit einer umfassenden Kampagne, wie Crossmedia funktionieren kann. Gemeinsam mit dem Partner Trommsdorff (Keltican Forte) rollt die Bauer Media Group (Bauer Advertising) die crossmediale Kampagne „Tanz Dich Fit“ seit Januar in insgesamt zwölf Publikumszeitschriften, im Online-Portal PraxisVITA.de, in der Fachpublikation Deutsche Apotheker Zeitung sowie in Form von bundesweiten POS-Aufstellern in Apotheken aus. Die Kampagne richtet sich an die Zielgruppe 45plus.

Auch Events sind eingeplant. Leserinnen und Leser sind seit Februar aufgerufen, sich für ein Tanzwochenende am 09. und 10. Juni im Hamburger Kehrwieder Theater zu bewerben: Inklusive Tanz- und Rückentrainings, Gala-Dinner und Musical-Besuch (Aladdin). Aus insgesamt 5.705 eingegangenen Bewerbungen wurden zwölf Gewinnerpaare ausgewählt.

Die Kampagnen-Bausteine:
-Anzeigenstart seit Januar, Event-Aufruf (Februar) und Reminder (März) in den sechs Publikumsmagazinen tina, bella, Laura, Alles für die Frau, tv Hören und Sehen, Freizeitwoche, sowie in der Fachzeitschrift (Deutsche Apotheker Zeitung) und auf der Online-Plattform PraxisVITA.de. Bewerbungszeitraum war vom 07. Februar bis zum 23. April 2018

-Verknüpfung B2B und B2C: Erstellung des Aufrufs für die Publikumszeitschriften der Bauer Media Group, anschließende Übermittlung der Inhalte an den Fachverlag (Deutscher Apotheker Verlag) für eine 8-seitige Beilage (DAZ)

-Einsatz eines sechsseitigen „Tina Rückenspezials“ (Auflage 10.000) mit integriertem Aufruf in Apotheken im Zuge einer POS-Aktion

-Klassische Anzeigen zur Gewährleistung der Kontaktdichte (Fernsehwoche, Auf einen Blick, Neue Post, TV klar, Das neue Blatt, das neue)

-Endverbraucheransprache durch Infomercials in den zwölf Titeln

-Online-Beträge auf den Kanälen von praxisvita.de

-Event-Wochenende für Leserinnen und Leser: Zwölf Gewinnerpaare (aus insgesamt 5705 Bewerbungen) erleben Tanz- und Rückenworkshops am 09. und 10. Juni inkl. Hotelübernachtungen und Musical-Besuch in Hamburg (Aladdin)

-Geplante Nachberichte online sowie in sechs Publikumszeitschriften
(go)

Vorschlag der Regierungsfraktionen - weiterhin verbesserungsbedürftig

 

Die Verbände der Journalisten und Presseverleger haben im Vorfeld der für den 31. Mai geplanten Beschlussfassung des Abgeordnetenhauses über die Anpassung des Berliner Datenschutzrechts an die Datenschutzgrundverordnung angemahnt, die Pressefreiheit für die Berliner Zeitungen und Zeitschriften sei unvermindert beizubehalten. Dieses sogenannte Presseprivileg bedeutet, dass die journalistisch-redaktionelle Tätigkeit lediglich die Vorschriften zur Datensicherheit und zum Datengeheimnis beachten muss und bei Nichtbeachtung gerichtlich durchsetzbaren Ansprüchen ausgesetzt ist. Hingegen ist eine Aufsicht über die Redaktionen durch die Datenschutzaufsichtsbehörden ausgeschlossen.

Zu begrüßen sei, so Journalisten und Verleger, dass die Regierungskoalition laut der Begründung „die bisherige Rechtslage des sogenannten Medienprivilegs beibehalten“ wolle. Auch sei die Streichung der Pflicht zur Meldung etwaiger Datenschutzverstöße an die Aufsichtsbehörden durch die jüngste Änderung des Gesetzentwurfes ein Schritt in die richtige Richtung, der zu Recht damit begründet wird, dass „im Bereich des Presseprivilegs eine staatliche Aufsichtsbehörde ausgeschlossen“ sei. Im Widerspruch dazu stehe es jedoch, dass weitere Vorschriften über Maßnahmen staatlicher Aufsichtsbehörden nicht ebenso deutlich von der Anwendbarkeit auf die Redaktionsarbeit ausgenommen werden.

„Es ist unverständlich, wieso die Regierungsfraktionen sich einerseits zur Beibehaltung der Pressefreiheit bekennen, dann aber im Gesetzestext hinter diesem Anspruch zurückbleiben“, erklärte ein Sprecher der Verbände der Journalisten und Presseverleger heute in Berlin. „Das Abgeordnetenhaus sollte ohne Wenn und Aber die Pressefreiheit der Berliner Zeitungen und Zeitschriften verteidigen.“

Falls die Regierungskoalition dennoch keine zweifelsfreie Beibehaltung der Pressefreiheit beschließen sollte, sei es zwingend erforderlich, den nötigen Schutz in der weiterhin ausstehenden Anpassung des Berliner Pressegesetzes nachzuholen. (go)

Digital Advertising Summit – Vermarktungsgeschäft der Verlage im Fokus

 

Am 6. Juni startet der neue VDZ Kongress in Berlin. Der VDZ präsentiert mit dem Digital Advertising Summit einen neuen Konferenzschwerpunkt. Nutzwert und Know-how-Vermittlung rund um das Vermarktungsgeschäft der Verlage bestimmen die Tagesveranstaltung im 25hours Hotel in Berlin:

Trends im Werbemarkt
Erfolgreiches Leadmanagement
Themen der Werbekunden und Agenturen
Messenger Marketing: WhatsApp für die zukünftige Vermarktung
Entwicklungen bei Programmatic Advertising
Leistungen eines CRM-Systems
Umgang mit Adblockern
Audio- und Podcasting-Vermarktung

Die Teilnehmer bekommen Einblicke in Best Cases aus den Bereichen Content-Marketing und Native Advertising, Retargeting und Ad Fraud. Auch die E-Privacy-Verordnung steht mit Expertentipps zum Umgang als brandaktuelles Thema auf der Agenda.

In einer Podiumsdiskussion zum Thema Audio- bzw. Podcasting-Vermarktung diskutieren Christoph Arras (Leitung Produktmanagement Digitale Medien, AS&S Radio), Frank Bachér (Geschäftsleiter Digitale Medien, RMS Radio Marketing Service), Vincent Kittmann (Head of Podcast, Online Marketing Rockstars). Keynote-Speaker ist Stefan Mölling (Sales Director Digital Media Impact).

„Mit dem neuen Digital Advertising Summit erweitert der VDZ sein modernes Angebot an Know-how-Transfer um einen wichtigen Baustein und begleitet die Geschäftsmodelle der Verlagshäuser nunmehr lückenlos um 360 Grad“, so Alexander von Reibnitz (Geschäftsführer Print und Digitale Medien im VDZ).

Programm: www.vdz-digital-advertising-summit.de. (go)

Wirkt: Chatbot im Werbemittel

 

Die Fashion-Marke Tommy Hilfiger hat die Video-Werbetechnologie von Teads für eine Conversational-Commerce-Kampagne eingesetzt. Mit dem Ziel, sich bei der weiblichen Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen als innovativ und relevant zu positionieren, sollte zusätzlich der Kaufprozess vereinfacht werden. Innerhalb des Outstream-Videoformats inRead von Teads kam hierzu der Chatbot von Tommy Hilfiger (TMY.GRL) auf Mobil- und Desktop-Geräten zum Einsatz. So war eine direkte Interaktion im Werbemittel möglich.

Im Durchschnitt erzielte das Videoanzeigenformat eine Verweildauer mit dem Chatbot von fast drei Minuten bei einer Engagement-Rate von 3,3 Prozent. Die Chatbot-Kampagne brachte einen deutlichen Zuwachs an Markenpräferenz (76 Prozent auf Mobilgeräten und 54 Prozent auf dem Desktop). Das User-Engagement und die Besuchswahrscheinlichkeiten auf Website und Ladengeschäft stiegen deutlich.

Dazu Nicolas Poppitz, Managing Director Germany bei Teads: „Die Zukunft gehört eindeutig Anzeigenformaten, die auf eine direkte Kundeninteraktion im Werbemittel setzen. Gerade im Online-Bereich bieten sich enorme Möglichkeiten, eine solche Interaktion mit dem Werbemittel kreativ und packend gestalten. Die meisten unserer Kunden haben dies verstanden und erweitern Video-Spots um interaktive Komponenten. Nicht zuletzt, weil hier ein wesentlicher Vorteil von Online-Werbung gegenüber TV-Werbung zum Tragen kommt. Übrigens nicht nur in Video-Spots, sondern auch zunehmend in interaktiven Viewable-Display-Anzeigen.“

Über ein Call-to-Action-Element innerhalb der Teads-Videowerbung konnten die Nutzer den Chatbot starten, der unter anderem dynamisch auf die jeweilige Tageszeit der User reagierte und so mit einem „Good Morning – Chat to us” die Unterhaltungen in Gang bringen konnte. Die Chatbot-Einbindung in das Outstream-Videowerbeformat wurde vom Teads Studio realisiert. Die Wirksamkeitsstudie zu dieser Outstream-Videokampagne hat Kantar Millward Brown durchgeführt.

Teads ist Experte für Outstream-Videowerbung und Vermarkter für Videoinventar weltweit. Publisher arbeiten mit Teads zusammen, um neues Videoinventar zu erschließen und ihr bestehendes Inventar zu verwalten. Sie vermarkten es über ihren eigenen Vertrieb, das Teads-Vertriebsteam oder den programmatischen Handel. (go) 

Digital Communication Awards

 

In diesem Jahr gehen die Digital Communication Awards (DCA) in die achte Runde. Die DCA zeichnen herausragende Leistungen, professionelle Kampagnen und wegweisende Strategien im Bereich der digitalen Kommunikation auf europäischer Bühne aus.


2011 rief die Quadriga Hochschule die Auszeichnung ins Leben und schuf damit eine Schnittstelle von akademischer und praktischer Arbeit im Bereich der Online-Kommunikation. Der Wettbewerb ist somit für Bewerbungen von PR-, Kommunikations-, Markenaufbau- und Reputationsmanagement-Experten von Unternehmen, Beratungsfirmen, Verbänden, Institutionen, Universitäten und NGOs geöffnet, deren Arbeit außergewöhnliches Talent und große Fähigkeiten aufgewiesen hat.

Mit 43 unterschiedlichen Kategorien für ganz Europa bedienen die Awards das vielfältige Spektrum der Onlinekommunikation und bestimmen aus einer Vielzahl an Bewerbungen die besten Kommunikationsleistungen der letzten zwölf Monate. Verantwortlich für dieses Auswahlverfahren ist eine internationale Jury, die aus renommierten Digital-Experten aus Unternehmen, Verbänden, Institutionen und Universitäten bestehen. Vertreten sind in diesem Jahr unter anderen Unternehmen wie ING, LinkedIn und E.ON sowie Organisationen wie die GIZ, Institutionen wie die Europäische Kommission und Universitäten wie beispielsweise die Cambridge University. Ein transparentes Auswahlverfahren nach den Kriterien der Kreativität, Innovation, Strategie, Umsetzung, Ergebnisse und Auswirkungen garantiert einen fairen Wettbewerb.

Die Frist für die Bewerbungen läuft am 21. Juni aus. Am 28. September haben die Nominierten dann die Möglichkeit, ihre Projekte vor der Jury in Berlin zu präsentieren. Der Jury-Pitch ist seit Anbeginn fester Bestandteil des Auswahlverfahrens. Noch am selben Abend werden die Gewinner der achten Ausgabe der DCA bei der Award-Show im Glashaus bekannt gegeben. (go)

WAN-IFRA – wo die Weltpresse sich trifft

 

Vom 6. bis zum 8. Juni 2018 findet im Escoril Congress Center in Portugal der World News Media Congress 2018 statt. Der Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-IFRA) ist die internationale Organisation der Weltpresse und vertritt mehr als 18.000 Publikationen, 15.000 Online-Sites und über 3000 Unternehmen in mehr als 120 Ländern.

Ziele sind unter anderen die „Verteidigung und Förderung von Pressefreiheit, Qualitätsjournalismus und redaktioneller Integrität sowie der Entwicklung von erfolgreichen Geschäftsaktivitäten und Technologien“. Als Fachverband, der sich mit sämtlichen Aspekten des Zeitungs- und Nachrichten-Publishing befasst, bietet WAN-IFRA ein breites Spektrum an Konferenzen, Trainings, Seminaren und Forschungsberichten.

Die WAN-IFRA veranstaltet jährlich die beiden Branchenevents der internationalen Zeitungs- und Nachrichtenindustrie: die Leitmesse World Publishing Expo, wo Verlagswelt und Zulieferindustrie zusammenkommen, und das Gipfeltreffen der Weltpresse mit den Veranstaltungen Weltkongress der Zeitungen, World Editors Forum und Info Services Expo.

WAN-IFRA beschäftigt sich mit Auswirkungen des gesellschaftlichen und technologischen Wandels sowie veränderter Marktbedingungen und Mediennutzung und eruiert Entwicklungen und Chancen, für Zeitungshäuser. Der Verband vertritt die Zeitungsbranche in allen Debatten auf internationaler Ebene: Sie hat offiziellen Beraterstatus als Vertretung der Zeitungsbranche bei der UNESCO, den Vereinten Nationen und dem Europarat. Mit den 79 nationalen Zeitungsverbänden, die ihr als Mitglied angehören, pflegt sie eine enge Zusammenarbeit. WAN-IFRA führt ihre Geschäfte ausgehend von ihren Zentralen in Frankfurt, Deutschland, und Paris, Frankreich, und unterhält Vertretungen in Singapur und Indien. (go)
 

phoenix ab 4. Juni in neuem Gewand

 

Kleider machen Leute. Das hat der Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF, phoenix, zwar gar nicht nötig. „Wir sind sehr zufrieden mit unseren Programm“, sagte denn auch Programmgeschäftsführerin Michaela Kolster (ZDF) bei der Vorstellung des neuen Designs in Berlin. Ab 4. Juni präsentiert sich der Sender in Petrol sowie aufgeräumt, weil weniger vollgepackt und transparenter auf dem Schirm. Nach 21 Jahren war es wohl an der Zeit. Das neue Logo ist eine phoenix-Linse mit einer türkisfarbenen Korona. Das neue Erscheinungsbild betrifft alle Ausspielwege, auch phoenix.de.


Weil die Zuschauer anspruchsvoller würden, soll das bisherige Profil bewahrt, geschärft und ausgebaut werden. Der Sender, dessen Claim „Das ganze Bild“ seit 1997 unverändert bleibt, will die „führende Plattform für politische Inhalte“ sein. Trotz der neuen Farbe bleibe es bei „Inhalt first“, bekräftigte Programmgeschäftsführer Helge Fuhst (ARD/WDR). Ausgebaut werde die Bundestagsberichterstattung. Debatten würden künftig häufiger als bislang bis zur Primetime oder länger bis 21.45 Uhr gezeigt.


Mit dem neuen Design werde der tägliche Programmablauf übersichtlicher und wiedererkennbarer. So seien die Sendungstitel neu geordnet worden. Alles werde durchgängig klein geschrieben. Die neuen Intros und Trailer böten die Möglichkeit, schneller in die Sendungen einzusteigen. Die neue Musik lieferte der Niederländer Tom Tukker. Die Kosten für das hausintern entwickelte neue Design bezifferte Fuhst auf unter 300.000 Euro. Beworben wird es erstmals auch auf Citylight-Postern. Die beiden Programmgeschäftsführer kündigten als nächsten Schritt Veränderungen im Programm an. Kolster hatte bei aller Zufriedenheit ein Nachdenken über die Gesprächsformate genannt. (gp)
 

ZEITmagazin Frankfurt erscheint mit seiner ersten Ausgabe

 

Am Mittwoch, 30. Mai, erscheint die erste Frankfurt-Ausgabe des ZEITmagazins. Das Heft wird mit einer Auflage von 70.000 Exemplaren veröffentlicht und liegt dem regulären ZEITmagazin im Rhein-Main-Gebiet bei. In der Titelgeschichte erzählen 34 Menschen unter dem Motto „Gut Gelandet“, wie und wann sie in Frankfurt ankamen und warum sie geblieben sind – unter ihnen Hannelore Elsner, Kevin-Prince Boateng, Daniel Cohn-Bendit und Bodo Kirchhoff.

„Mein Blick auf die Stadt hat sich im Laufe der Jahre verändert, aber auf gewisse Art bleibt man das Kind, das staunend durch die erste große Stadt des eigenen Lebens läuft und sie immer wieder neu entdeckt“, erzählt Christoph Amend, Chefredakteur des ZEITmagazins, selbst in Hessen geboren und aufgewachsen. „Das ZEITmagazin Frankfurt, unsere dritte Stadtausgabe nach Hamburg und München, ist deshalb für mich eine ganz besondere. Wir wollen einladen zum Neu-Entdecken der eigenen Stadt, es ist kein Heft über Frankfurt, sondern ein ZEITmagazin für Frankfurterinnen und Frankfurter.“

Die weiteren Themen der ersten Ausgabe:

-Frankfurter Ikonen von Marcel Reich-Ranicki über Onkel Otto bis hin zu Sabrina Setlur ist in der Heftmitte ein Poster gewidmet
-ZEITmagazin-Frankfurt-Kolumnist und DJ Ata über neue Entdeckungen in der Stadt, die ihn heiter bis glücklich stimmen
-Die „Frankfurt-Karte“ zeigt, bis zu welcher Uhrzeit man sich wo in Frankfurt die Haare schneiden lassen kann
-Anna von Münchhausen, Textchefin der ZEIT und seit 2001 in Frankfurt, verrät in ihrer Kolumne „The Secrets Of Frankfurt“ Geheimnisse der Stadt
-Eine Ode an die schönsten Bäume am Main
-Der Frankfurter Rechtsmediziner Marcel A. Verhoff berichtet, warum so viele Morde in der Stadt unaufgeklärt bleiben
-Eine illustrierte Bilderstrecke schmückt die neuen Hochhäuser von Eschborn bis zum Gallusviertel in der Mode des Frühjahrs

Verantwortlicher Redakteur ist Sascha Chaimowicz. Ergänzt wird das Erscheinen des ZEITmagazins Frankfurt durch die Ideenkonferenz „Zeit für Deine Stadt“ am 7. Juni. Hier können neben Frankfurter Persönlichkeiten wie Moses Pelham und Anselm Weber auch alle Bürger mitdiskutieren, die sich für eine bessere Stadt der Zukunft engagieren. Gemeinsam sollen Konzepte und Ideen für das zukünftige Zusammenleben erarbeitet werden. (go)

 

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