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Ringier Gruppe steigert EBITDA und digitales Geschäft

 

Die Ringier Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2017 den operativen Gewinn zum dritten Mal in Folge steigern: Mit einem EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) in Höhe von 110.6 Millionen Schweizer Franken erzielte Ringier eine EBITDA-Marge von 11 Prozent, bei einem Umsatz von 1 002.9 Millionen Franken. Trotz eines historisch schwierigen Marktumfelds im traditionellen Publishing-Geschäft stieg 2017 der operative Gewinn erneut. Dies einerseits dank den weiterhin wachsenden digitalen Marktplätzen in allen Ländern, andererseits getrieben durch Effizienzsteigerungs-Massnahmen im ganzen Unternehmen.

42 Prozent der Erlöse erzielt die Ringier Gruppe mittlerweile mit digitalen Geschäftsmodellen (2016: 38 Prozent). 66 Prozent des operativen Gewinns (EBITDA) stammen 2017 aus digitalen Geschäften (2016: 62 Prozent). Damit befindet sich Ringier punkto Digitalisierung unter den führenden Medienunternehmen Europas, 2012 lag der digitale EBITDA-Anteil noch bei Null.

Ringier CEO und Managing Partner Marc Walder will die „Strategie, konsequent in digitale, transaktionsbasierte Geschäfte zu investieren und auf starke Allianzen zu setzen“, fortführen: „Für 2018 rechnen wir damit, dass der digitale Anteil am operativen Gewinn auf über 70 Prozent steigen wird.“

Der Gesamtumsatz der Ringier Gruppe sinkt aufgrund des Umsatzrückgangs im Print-Lesermarkt und im klassischen Werbemarkt um 4.4 Prozent auf 1002.9 Millionen Schweizer Franken, das Geschäft mit Zeitungen und Zeitschriften ist weiterhin geprägt durch den strukturellen Rückgang der Anzeigenerlöse. Bei den Werbeerlösen auf den digitalen, journalistischen Plattformen steht Ringier wie alle anderen Medienunternehmen im Wettbewerb mit den grossen internationalen Technologie-Plattformen, die den grössten Teil der digitalen Werbeausgaben erhalten.

Veränderungen sind bei der Werbevermarktungsfirma Admeira möglich. Ringier ist hier gemeinsam mit Swisscom im Gespräch über eine mögliche Übernahme des Anteils der SRG SSR von 33,3 Prozent an dem Gemeinschafts-Unternehmen. Es ist nach wie vor Ziel, weitere Partner/Inventargeber für Admeira zu gewinnen, um den Schweizer Werbemarkt zu stärken. Die Vermarktung der Werbezeiten der SRG SSR ist davon nicht betroffen und wird langfristig weiter über Admeira erfolgen. Die Verhandlungen zwischen den drei Partnern laufen derzeit noch.

Die Ringier Gruppe hat 2017 ihre Organisation gestrafft und im Group Executive Board den Fokus auf die beiden zentralen Geschäftsfelder Publishing und Marketplaces verstärkt. Robin Lingg verantwortet neu gruppenweit die digitalen Marktplätze von Ringier. Ralph Büchi wurde zum COO der Ringier Gruppe ernannt und ist übergreifend für alle journalistischen Aktivitäten zuständig. Dies mit Ausnahme der Blick-Gruppe, die weiterhin von Alexander Theobald, COO Ringier Schweiz, geführt wird.

Parallel zu dieser Neu-Organisation wurden drei internationale Teams geschaffen: Die „International Publishing Unit“, die „International Marketplace Unit“ und die „International Monetization Unit“. Diese Units bestehen aus jeweils rund zehn internen Experten, sind länder- und bereichsübergreifend zusammengesetzt und direkt dem Group Executive Board unterstellt. Ihre Aufgabe besteht primär darin, Know-how gebündelt aufzubauen und zentrale Initiativen innerhalb der Gruppe voranzutreiben. (go)

Berliner Zeitung: persönlicher, neues Layout

 

Die Berliner Zeitung erscheint von heute an mit neuem Layout und konzentriert sich noch intensiver auf die Themen der Berlinerinnen und Berliner. „So schreibt man Berlin!“ – das neue Konzept hat die Redaktion mit Unterstützung ihrer Leserinnen und Leser entwickelt. „Die neue Berliner Zeitung präsentiert modernen, vertrauenswürdigen Journalismus – großzügig, leserfreundlich, auf den Punkt. Wer sie liest, versteht die Stadt“, sagt Chefredakteur Jochen Arntz. Mit über 300.000 täglichen Leserinnen und Lesern ist die Berliner Zeitung die reichweitenstärkste Abonnementzeitung in Berlin und Brandenburg.

Außer der deutlich besseren Lesbarkeit und dem regionalem Fokus gehören Berliner Spezialthemen zur inhaltlichen Weiterentwicklung: die Hauptstadtseite zeigt, wie Bundespolitik und Politiker auch das Stadtleben bestimmen – das zusätzliche Angebot „Made in Berlin“ gibt einen Überblick über die Berliner Wirtschaft, Innovation und neue Produkte aus der Metropole.

Für das Wochenende hat die Redaktion ein eigenes, zusätzliches Programm aufgelegt: Der neue Teil „Berlin am Wochenende“ ergänzt die bisherige regionale Berichterstattung mit Lifestyle-Themen sowie Sport aus der Hauptstadt. Und es gibt die neue Seite „Berlin bewegt sich“ – sie soll den Berlinerinnen und Berlinern zeigen, wie und wo man selbst Sport mit Spaß ausüben kann.

Mit ihrem intensiven Blick auf die Themen der Menschen in der Hauptstadt und dem Neustart im Berliner Newsroom Anfang 2017 verzeichnet die Berliner Zeitung eine Trendwende bei der Entwicklung ihrer Printabonnements. Zusammen mit den digitalen Angeboten konnte ihre Reichweite insgesamt erheblich gesteigert und die Marktposition im digitalen Umfeld deutlich verbessert werden. (go)

MediaCom feiert 30. Geburtstag

 

1988 unter dem Dach von Grey gegründet, feiert MediaCom diese Woche seinen 30. Geburtstag. Unter dem Motto „Gemeinsam Geschichte schreiben“ wird das Jubiläum seit dem 8. April mit verschiedenen Aktivitäten gefeiert, darunter ein Tag der offenen Tür und die „Video 3000“ als internes Event rund um Bewegtbild-Trends in TV und Online. Vor 30 Jahren mit P&G als erstem Agenturkunden gestartet, tragen heute mehr als 930 Mitarbeiter an den fünf Standorten Düsseldorf, Berlin, Hamburg, München und Frankfurt mit der Konzeptionsberatung und Umsetzung optimaler Kommunikationsstrategien signifikant und nachhaltig zum Geschäftserfolg von über 300 Kunden bei.

Die Liste der bisherigen CEOs von MediaCom: Auf Alexander Schmidt-Vogel folgten 2003 Jürgen Blomenkamp, 2007 Christian Schmalzl und 2010 Paul Remitz, der 2017 vom aktuellen CEO Tino Krause abgelöst wurde.


1988 als reine Mediaagentur gegründet, optimiert MediaCom heutzutage die gesamte Kommunikationsstrategie und Umsetzung ihrer Kunden über alle Paid-, Owned- und Earned-Kanäle. Sie trägt so signifikant und nachhaltig zum Geschäftserfolg ihrer mehr als 300 Kunden und deren 850 Marken bei. Über die klassischen Leistungen Mediaplanung und -einkauf hinaus, konzipiert das Department MediaCom Beyond Advertising Content basierte Kampagnen und setzt diese mit Kunden um. Mehr als 930 Mitarbeiter arbeiten an den vier Standorten Düsseldorf, Berlin, Hamburg und München. Weltweit beschäftigt MediaCom rund 7.000 Mitarbeiter in 100 Ländern. Die Agentur gehört zur weltweit größten Werbeholding WPP.  (go)

ressourcenmangel stärkt Kompetenzen

 

Die Berliner Agenturgruppe ressourcenmangel um die Gründer Benjamin Minack und Andreas Nickel baut ihre Beratungs- und Umsetzungskompetenz für konvergente Unternehmenskommunikation weiter aus. Mit Daniel Auwermann startet zum April ein Topkommunikator als Head of Transformation zur Etablierung einer Consulting-Unit im Bereich Change Communications.

„Change Communication wird zu einer wichtigen Beratungsleistung, die wirkungsvolle Lösungen braucht. Wir zeigen diese durch nachhaltige Transformationsprozesse auf und unterstützen Unternehmen und institutionelle Kunden dabei, die Prozesse umzusetzen sowie die richtigen Worte für die damit zusammenhängenden Handlungen zu finden.“ formuliert Daniel Auwermann den Anspruch an sich und seine neue Unit.

Bereits 2010 wechselte Daniel Auwermann ins Beratungsgeschäft. Er begleitete DAX- Unternehmen und Hidden Champions gleichermaßen bei ihrer Entwicklung. Zuvor war der Diplom-Kaufmann Marineoffizier. Für die Bundeswehr verantwortete er als Pressesprecher für die Vereinten Nationen die Kommunikation im Libanon und leitete für die Europäische Union die Medienarbeit für die Antipiraterie-Mission vor der somalischen Küste.

Zur Berliner Agenturgruppe ressourcenmangel gehören Standorte in Berlin, Hamburg, Stuttgart und Dresden. Mit einer breiten Aufstellung auf fachlich höchstem Niveau werden Strategien für den Wandel, digitale Plattformen und effiziente Kampagnen entwickelt und konzeptioniert. Im vergangenen Jahr erweiterten Andreas Nickel und Benjamin Minack die Führung der Agenturgruppe um Christof Biggeleben (CCO) und Alexander Brincker (COO). Damit stärken sie die kreative und kommunikative Kompetenz der Gruppe und entwickeln im Führungsteam das Beratungsangebot in den Bereichen Unternehmenskommunikation, Employer Relations und
Transformationsberatung weiter. (go)

MM MaschinenMarkt mit neuer Chefredaktion


 

Der MM Maschinenmarkt, Industriemagazin von Vogel Business Media, stellt seine Chefredaktion neu auf und hat dafür eine Doppelspitze benannt. Zum 15.4.2018 wird Dipl.-Physiker-Ingenieur Udo Schnell (57) zum Chefredakteur berufen. Schnell betreut seit über 20 Jahren das Fachgebiet Messtechnik und ist seit 2000 als Chef vom Dienst (CvD) für den MM MaschinenMarkt sowie alle seine Messeausgaben verantwortlich.
Zum 1.Juli 2018 wird Benedikt Hofmann (34) die Doppelspitze ergänzen. Hofmann war von September 2014 bis Juli 2017 bereits als Redakteur für das Fachmedium MM Logistik aus der MM-Gruppe tätig. (go)

Nannen Preis 2018

 

Sechs herausragende journalistische Arbeiten wurden am 11. April in Hamburg mit dem Nannen Preis ausgezeichnet. Vor rund 500 Gästen aus Medien, Kultur, Politik und Wirtschaft ehrte die Jury die Preisträger im Rahmen einer festlichen Verleihung in der Elbphilharmonie in Hamburg. Moderatorin der Veranstaltung war die Tagesthemen-Sprecherin Caren Miosga.

Markus Feldenkirchen siegte in der traditionsreichen Kategorie „Beste Reportage“ (Egon Erwin Kisch-Preis) mit seinem Beitrag „Mannomannomann“, der im Spiegel erschien.

Für den Beitrag „Ein Anschlag ist zu erwarten“ zeichnete die Jury das Zeit-Team Mohamed Amjahid, Daniel Müller, Yassin Musharbash, Holger Stark, Fritz Zimmermann und Mitarbeit: Sebastian Mondial in der Wettbewerbskategorie „Investigative Leistung“ aus.

Caterina Lobenstein gewann in der Kategorie „Dokumentation“ mit ihrem Beitrag „Warum verdient Frau Noe nicht mehr?“, der in der Zeit veröffentlicht wurde.

Mit dem Nannen Preis 2018 in der Kategorie „Web-Projekt“ wurden Marc Brupbacher, Kaspar Manz, Christian Mülhauser, Dominik Osswald und Urs Wyss ausgezeichnet für ihre Arbeit „In eisigen Tiefen – Expedition in einen Gletscher“, erschienen auf Tagesanzeiger.ch.

Den Nannen Preis in der Kategorie „Reportage-Fotografie“ gewann Pablo Ernesto Piovano mit dem Fotobeitrag „In einem vergifteten Land“, veröffentlicht im Stern.

In der Kategorie „Inszenierte Fotografie“ wurde Adam Ferguson mit dem Nannen Preis für seine im Stern erschienene Arbeit „Dem Jenseits entkommen“ ausgezeichnet.

Neben den Trophäen in den sechs Wettbewerbskategorien vergab der Stern einen Sonderpreis an die deutsche Journalistin und Autorin Souad Mekhennet und würdigte ihre Berichterstattung zum Terror als außerordentliche journalistische Leistung. (go)
 

Renate Lintz-Berkessel leitet neue ZDF-Redaktion "Tagesmagazine Mainz"

 

Das "ZDF-Mittagsmagazin" sendet seit dem 3. April 2018 im wöchentlichen Wechsel mit dem "ZDF-Morgenmagazin" aus Berlin, zusammengeführt in der gemeinsamen Redaktion "Tagesmagazine Berlin". Nun geht das Pendant im ZDF-Sendezentrum an den Start: Die neue Redaktion "Tagesmagazine Mainz" legt ab 2. Mai 2018 los – die werktäglichen Sendungen "drehscheibe" und "hallo deutschland" werden in einer redaktionellen Einheit zusammengeführt.

Elmar Theveßen, stellvertretender ZDF-Chefredakteur und Leiter der Hauptredaktion Aktuelles: "Die gemeinsame neue Tagesmagazin-Redaktion im Sendezentrum schafft notwendige Synergieeffekte in Sparzeiten. Und sie stärkt den inhaltlichen und personellen Austausch zwischen den bisherigen Senderedaktionen 'drehscheibe' und 'hallo deutschland'".

Renate Lintz-Berkessel, seit 2011 Redaktionsleiterin der "drehscheibe", wird Leiterin der neuen ZDF-Redaktion "Tagesmagazine Mainz". Als ihre Stellvertreter sind Thomas Schmeken, zuletzt stellvertretender Leiter der Redaktion "ZDF-Mittagsmagazin", und Michael Kramers, zuletzt verantwortlicher Redakteur des Ende vergangenen Jahres beendeten Talkformats "Peter Hahne", im Einsatz. Swea Schilling, seit 2011 Redaktionsleiterin von "hallo deutschland", leitet ab Mai 2018 die Sendereihe "Menschen – das Magazin".

Die "drehscheibe" ist montags bis freitags um 12.10 Uhr im ZDF zu sehen. Das knapp 50-minütige Magazin, im Wechsel moderiert von Babette von Kienlin und Tim Niedernolte, bietet Informationen über die Ereignisse des Tages und ihre Auswirkungen auf den Alltag der Menschen, insbesondere aus Deutschland und aus der Perspektive der Regionen, und ist mit diesem Programmangebot Marktführer am Mittag. Im ersten Quartal 2018 sahen 1,11 Millionen Zuschauer die 56 Ausgaben, bei einem Marktanteil von 12,2 Prozent. Die erste Ausgabe der "drehscheibe" war am 7. Januar 1998 im ZDF zu sehen. Das Vorgängerformat "Die Drehscheibe" lief von 1964 bis 1982 als Ratgeber- und Boulevardformat im ZDF-Vorabendprogramm.

Das News- und Boulevardmagazin "hallo deutschland" ist montags bis freitags um 17.10 Uhr im ZDF zu sehen. Das knapp 35-minütige Magazin wird im Wechsel von Sandra Maria Gronewald und Lissy Ishag präsentiert. "hallo deutschland" ist nah dran an den Menschen und immer auch für Überraschungen und Erneuerungen gut. Das Magazin, das seit dem 16. Juni 1997 auf Sendung ist, liegt am Nachmittag im Vergleich mit den Konkurrenzformaten in der Zuschauergunst vorne. Im ersten Quartal 2018 sahen 2,58 Millionen Zuschauer die 58 Sendungen, bei einem Marktanteil von 15,8 Prozent. "hallo deutschland" bietet Themen, die die Menschen angehen und sie emotional berühren – von aktueller Berichterstattung bis hin zu positiven Lebensgeschichten.(go)

Hamburg-Insider: MOPO lanciert erstes lokales Influencer-Netzwerk

 

Ob redaktionelle Beiträge aus Eimsbüttel, News rund um den FC St. Pauli, Fashion in Plus Size oder auch Tipps aus Bergedorf und Umgebung: Die Hamburg-Blogger sind überall unterwegs und haben jeweils ihre eigene Sicht auf die Metropole. Ab sofort gibt es für sie eine eigene Rubrik auf MOPO.de „Hamburg-Insider“. Acht Hamburger Blogger und Digital-Journalisten sind beim Start mit von der Partie: Eimsbütteler Nachrichten, Elbmelancholie, Hamburger Adlerauge, Heidi vom Lande, Kathrynsky, Reeperbahn.de, SchönWild und St. Pauli Nu.

„Gemeinsam ist allen Content-Partnern ihr enger Bezug zu Hamburg. Durch MOPO.de erhalten sie mehr Aufmerksamkeit und mehr Reichweite und MOPO.de erweitert durch die Kooperation das inhaltliche Spektrum“, sagt Chefredakteur Frank Niggemeier, „schließlich berichten die Hamburg-Insider aus Bereichen, in denen wir nicht immer unterwegs sind und haben auch andere Inhalte.“

Für Werbekunden können, je nach Wunsch, individuelle Angebote erstellt werden. MOPO.de hat aktuell mehr als 15 Millionen Visits und ist damit das größte Portal Norddeutschlands. (go)

Anzeigenblattverlage tagen am 19. und 20. April in Berlin

 

Die Frühjahrstagung des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) beschäftigt sich mit dem aktuellen Schwerpunktthema „Kampf um Talente“ und steht ganz im Zeichen der Nachwuchsgewinnung sowie der Personalbindung und Entwicklung. Was können Anzeigenblattverlage tun, um angesichts des Fachkräftemangels qualifizierten Nachwuchs zu rekrutieren und zu binden? Und wie können die Wochenblätter die lokale Wirtschaft und ihre Kunden vor Ort beim Umgang mit dem Fachkräftemangel unterstützen?

Der Präsident des Bundesverbandes deutscher Zeitungsverleger und Vorstandsvorsitzender von Axel Springer SE, Dr. Mathias Döpfner, lotet zum Auftakt am 20. April die Herausforderungen aus, vor denen Anzeigenblätter wie Tageszeitungen in einer zunehmend digitalisierten Welt stehen. Professor Dr. Martin Klaffke, Direktor des Hamburg Institute of Change Management, zeigt im Anschluss einen Paradigmenwandel am Arbeitsmarkt auf. Angesichts der demografischen Entwicklung und den partiell bereits bestehenden Fachkräfte-Engpässen verschiebe sich das Machtverhältnis zu Gunsten der Arbeitnehmerseite, ist Klaffke überzeugt.

Zum Abschluss des Anzeigenblattforums kommen die Wochenblattverlage selbst zu Wort. Sie erläutern, warum sie Personalentwicklung als Chance begreifen und welche Rolle dabei Respekt und Anerkennung spielen. Die neuen „BVDA-Schnupperwochen“ sollen Verlagsangestellten kurzzeitige Lern- und Schnupperphasen in anderen BVDA-Mitgliedsverlagen ermöglichen, in denen sie nicht beschäftigt sind. Dies soll den beruflichen Horizont der entsandten Mitarbeiter erweitern und ermöglichen, das Gelernte auf den Heimatverlag zu übertragen. Auch der Gastverlag kann durch einen frischen von Blick von außen auf die bestehenden Prozesse profitieren.

Ein Höhepunkt der BVDA-Frühjahrstagung ist die Verleihung der Durchblick-Medienpreise am 19. April. Die Festrede wird in diesem Jahr der investigative Journalist und Präsident des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages 2019, Hans Leyendecker, halten. Anfang März hatte eine hochkarätig besetzte Jury die besten Einreichungen für den BVDA-„Durchblick-Preis“ nominiert. Aus 126 Bewerbungen bestimmte die Jury pro Kategorie drei Verlage. Der Verbandspreis wird in den Kategorien „Beste journalistische Leistung“, „Leser- und Verbrauchernähe“, „Innovation – die beste Idee des Jahres“ und „Beste digitale Aktivität“ vergeben. Die jährlich verliehene Auszeichnung würdigt herausragende Beispiele publizistischen Engagements der Wochenblätter. (go)

Sai-Man Tsui ist neuer Geschäftsführer der JOM Group

 

Die JOM Group erweitert die digitale Kompetenz ihres Top-Managements: Sai-Man Tsui, 36, wird neuer Geschäftsführer am Standort Hamburg und leitet künftig den digitalen Bereich der Agenturgruppe. Tsui ist Performance-Marketing-Experte und Digital-Spezialist und mit dem Unternehmen bestens vertraut – seine Karriere startete er im Jahr 2007 bei JOM. Nach den Zwischenstationen bei dem Media-Auditor Ebiquity und der Performance Marketing-Agentur EProfessional kehrte er wenig später zur JOM zurück.

Sai-Man Tsui will auch Prozesse durch Automatisierung optimieren , „so dass noch mehr Ressourcen zur Analyse und individuellen Kundenberatung zur Verfügung stehen.“

Sai-Man Tsui ergänzt das Hamburger Führungsteam Michael Jäschke, Henning Ehlert, Volker Neumann, Roland Köster und Nadja Vernimb. Die Düsseldorfer JOM-Dependance wird von Oliver Blecken geleitet. (go)

 

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