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Outbrain holt Vertriebsexperten Daniel School als Director Sales West an Bord

 

Die Native-Discovery-Plattform verstärkt ihr deutsches Vertriebsteam um den erfahrenen Sales-Spezialisten Daniel School. Der 38-Jährige übernimmt ab sofort die strategische Akquise von Neukunden und leitet die Beratung sowie Betreuung von Key Accounts und Agenturen im Verkaufsgebiet West.

Daniel School blickt auf eine über zehnjährige Erfahrung im Sales zurück. Zuletzt war er als Teamlead Sales bei dem Native- und Performance-Marketing-Netzwerk Ligatus tätig, wo er weitreichende Erfahrung im Bereich Native Advertising sammeln konnte. In seiner Position als Director Sales West bei Outbrain verantwortet er von nun an das Neu- und Bestandskunden-Geschäft in den westlichen Regionen Deutschlands (Nordrhein-Westfalen, Hessen) sowie den Ausbau des Agentur-Geschäftes. Der Vertriebsprofi übernimmt zudem die Leitung des Kölner Büros und berichtet direkt an Daniel Holm, Head of Sales D/A/CH von Outbrain.

Die Verstärkung ist ein weiterer Schritt im Ausbau des deutschen Outbrain-Teams. Seit dem letzten Jahr hat das Unternehmen sein Team um 60 Prozent auf 29 Mitarbeiter vergrößert. Eine weitere Expansion für dieses Jahr ist geplant. In 2017 verdoppelte die Plattform zudem ihren Umsatz in Deutschland. Dieser positive Trend setzt sich auch im ersten Quartal dieses Jahres fort.

Durch den Ausbau des Premium-Publisher-Netzwerkes konnte Outbrain seine Reichweite in den letzten Monaten ebenfalls steigern. Die Zahl der Page Views im Outbrain Premium-Publisher-Netzwerk ist von 2017 auf 2018 um 36 Prozent gewachsen. Laut aktuellen AGOF-Erhebungen erreicht die Native-Discovery-Plattform mit ihren nativen Empfehlungen jetzt monatlich 50,8 Millionen Unique User. Der Reichweiten-Anstieg resultiert aus Partnerschaften mit Regional- und Vertical-Medien. Seit Mai ist nun auch Heise als führendes IT-Fachmedium Partner von Outbrain.

Nutzer können mit Outbrain personalisierte und relevante Empfehlungen entdecken – egal ob Online-, Mobile- oder Videobeiträge. Outbrain unterstützt Publisher mit aussagekräftigen Daten, um ihre Zielgruppe besser zu verstehen und begeistern zu können. Das Unternehmen liefert monatlich mehr als 275 Milliarden Content-Empfehlungen aus. Zu den Publishern gehören Spiegel Online, Bild, Focus Online, Autobild, Computerbild, Chip, Bunte, The Guardian, Le Figaro, El Pais, The Washington Post und CNN. Durch die Übernahme von Zemanta können Marketer über das Outbrain Extended Network native Platzierungen auf mehr als 5.000 zusätzlichen Publishern programmatisch erreichen. Outbrain wurde im Jahr 2006 gegründet und hat seinen Hauptsitz in New York. Das Unternehmen ist in Deutschland in München und Köln vertreten. International hat Outbrain Standorte in den USA, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Brasilien, Indien, Israel, Japan, Australien und Slowenien. (go)
 

Bauer Media Group vereinfacht Organisationsstruktur

 

Die Bauer Media Group vereinfacht mit sofortiger Wirkung die Organisation des Publishing-Geschäfts und bündelt die internationalen Zuständigkeiten für die Bereiche Radio, New Business und Online-Vergleichsplattformen. Jörg Hausendorf wird das gesamte Publishing-Geschäft in Kontinentaleuropa verantworten. Veit Dengler übernimmt zusätzlich zu seiner Zuständigkeit für die Publishing-Aktivitäten im englischsprachigen Raum sowie den New Business-Bereich die Verantwortung für das Radio-Geschäft und die Online-Vergleichsplattformen. Witold Wozniak, seit 2015 Mitglied der Konzerngeschäftsleitung, wird das Unternehmen nach einer erfolgreichen Karriere bei der Bauer Media Group verlassen.

Die neue integrierte Organisationsstruktur soll die Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten im Publishing-Bereich stärken, Managementprozesse effizienter machen und den Fokus auf die Weiterentwicklung der relativ jungen Bereiche Radio und Online-Vergleichsplattformen verstärken. Auch die Entwicklung neuer Geschäftsfelder werde gefördert.

Witold Wozniak, seit 1999 für die Bauer Media Group tätig, wird das Unternehmen auf Grund unterschiedlicher Auffassungen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung und der Integration der Gruppe verlassen. Verlegerin Yvonne Bauer dankt Wozniak „Witold Wozniak hat nicht nur das Geschäft in Polen und Osteuropa etabliert und weiterentwickelt, sondern auch die Bereiche Radio und Online-Vergleichsplattformen sehr erfolgreich aufgebaut.“ (go)

Jesper Doub verlässt die Spiegel Gruppe

 

­Jesper Doub (48), Geschäftsführer der Spiegel Online GmbH und Verlagsleiter im Spiegel-Verlag, verlässt das Medienhaus auf eigenen Wunsch im Laufe dieses Jahres, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Spiegel-Geschäftsführer Thomas Hass dankt ihm für die „die hervorragende Zusammenarbeit im Führungsteam der Spiegel-Gruppe“. Man habe gemeinsam den Verlag stabilisiert, neue Produkte und Dienstleistungen eingeführt und das Digitalgeschäft vorangetrieben, das „auch nach dem Rekordjahr 2017 bei Spiegel Online – inzwischen einen erheblichen Teil zum Erfolg der Spiegel-Gruppe beiträgt.“

Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens in Hamburg begann Jesper Doub seine berufliche Laufbahn 1998 als Projektleiter IT und im Business Development der elektronischen Medien im Axel Springer Verlag. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre in der Geschäftsleitung einer Multimediaagentur. 2002 wechselte Doub in die Bauer Media Group, wo er verschiedene Führungspositionen in Verlag und Redaktion innehatte. Von 2005 bis 2010 verantwortete er als Geschäftsführer der Bauer Systems die IT. Ende 2010 wurde er Chief Information Officer (CIO) bei der Mediengruppe M. DuMont Schauberg und Geschäftsführer der DuMont Systems. Er kam im Herbst 2014 als Chief Technology Officer (CTO) und Leiter der IT zur Spiegel-Gruppe, seit August 2015 ist er Verlagsleiter des Spiegel-Verlags und Geschäftsführer von Spiegel Online.

Über die Nachfolge wird zu gegebener Zeit informiert. Jesper Doub wird seine bisherige Funktion in den kommenden Monaten unverändert ausüben, um einen möglichst reibungsfreien Übergang ermöglichen und das Erreichte weiter ausbauen zu können. (go)

Salt Works: Dr. Hans-Joachim Bauer verstärkt Beraterteam in München

 

Vor zehn Jahren war er schon einmal an Bord – jetzt holt die Münchner Kommunikationsagentur Salt Works einen ihrer Profis zurück: Dr. Hans-Joachim Bauer, 48, verstärkt ab 1. Mai 2018 als Senior Advisor das Beratungsteam der DDB-Tochter.

Bauer blickt auf eine 18-jährige Laufbahn in verschiedenen Kommunikationsagenturen zurück. Nach seiner Promotion startete der Politikwissenschaftler zunächst bei HW-Consulting (heute Kiecom) und wechselte dann zu Salt Works. Nach Stationen als Teamleiter bei heller & partner sowie als Senior Consultant und Teamlead im Bereich Corporate Communications bei Edelman.ergo wird er nun die Entwicklung strategischer Kommunikationskonzepte, die Intensivierung der Media Relations sowie das Corporate Publishing unterstützen. (go)

Süddeutsche Zeitung stellt neue Version ihrer Zeitungsapp vor

 

Die Süddeutsche Zeitung hat ihre Zeitungsapp überarbeitet – neu sind ein nutzeroptimiertes Design und innovative Funktionalitäten, die das Laden und Verwalten der digitalen Ausgaben noch komfortabler als bisher machen. Seit dem heutigen 15. Mai steht die Zeitungsapp zum Download in den Appstores bereit. Der Fokus der neuen App liegt für die Süddeutsche Zeitung in der optimalen Darstellung der digitalen Inhalte, einer intuitiven Nutzerführung sowie technischen Details, die das digitale Lesen per App ohne Wartezeiten möglich machen.

Das neue Design verschafft dem Nutzer einen schnellen Überblick zu den digitalen Ausgaben der Süddeutschen Zeitung, des SZ-Magazins sowie aktuellen Sonderausgaben wie Sport am Wochenende (jeden Samstag ab 22 Uhr) und Plan W. Das klare Design unterstützt den Nutzer bei der Orientierung in der App, der Konfiguration individueller Einstellungen und beim Sprung ins digitale Leseerlebnis.

Ab sofort haben Nutzer der App die Möglichkeit, nach Auswahl der aktuellen Ausgabe sofort und ohne Ladezeit zu lesen – dank der neu eingeführten Streaming-Technologie. Das Laden der Ausgabe für die Offline-Verfügbarkeit findet im Hintergrund statt. Der Nutzer kann favorisierte Artikel und Ausgaben schneller speichern, sortieren und archivieren. Durch die nutzeroptimierte Navigationsleiste im unteren Screen-Bereich kann der Leser Ressorts und Menüpunkte der App auch während des Lesens jederzeit komfortabel ansteuern.

Die aktuelle Ausgabe können die Leser weiterhin am Vorabend ab 19 Uhr herunterladen. Sie können das SZ-Magazin und digitale Sonderausgaben wie „Sport am Wochenende“ und „Plan W“ lesen und erhalten regelmäßige Updates, die das digitale Lesen noch komfortabler machen. (go)


Praxisformate beim BCM 2018: Internationale Workshops

 

Best of Content Marketing 2018: Am 14. Juni 2018 finden erstmals in Wien der BCM‐Kongress und die Preisverleihung von Europas größtem Content‐Marketing‐Award statt. Veranstalter des Best of Content Marketing ist der Verband Content Marketing Forum (CMF). Neben dem Vortragsprogramm wird es beim BCM ein umfangreiches Workshop‐Programm geben, bei dem Themen wie Targeting, crossmediale Markenbildung oder der Aufbau einer internationalen Content Strategie angeboten werden.

Im Rahmen der Workshops wir sich unter anderem Pam Didner aus Portland mit der Entwicklung von internationalen Content Strategien beschäftigen, eine der bekanntesten Content‐Marketing‐Expertinnen der USA. Ihr Buch „Global Content Marketing“ zählt zu den wichtigsten internationalen Standardwerken über Content Marketing. „Der wichtigste weltweite Trend im Content Marketing ist die vollständige Konzentration auf Ehrlichkeit, Authentizität und Transparenz“, so Pam Didner. AI‐Experte Alex Petrilli von Quantcast aus Dublin wird in einem weiteren Workshop darüber informieren, wie man mit künstlicher Intelligenz im Content Marketing die richtigen Zielgruppen anvisiert. Verena Hubertz aus Berlin, die Gründerin des Start-ups kitchen stories, demonstriert, wie relevante, crossmedial Markenbildung gelingen kann.

Auf der Bühne vertreten sein werden außerdem die österreichische Content‐Marketing‐Legende
Lukas Kircher aus Berlin und Pullitzer‐Preisträger Bastian Obermayer von der Süddeutschen Zeitung mit den „Panama Papers“. Ulrich Schwarze (Audi) und Robert Boehme (PTScientists) stellen ihr Projekt „Mission to the Moon“ vor. Der Autokonzern Audi arbeitet zusammen mit dem Forschungs‐ und Entwicklungsteam PTpScientists an einem Mondlandungs‐Projekt und will 2019 ein eigens entwickeltes, solarbetriebenes Fahrzeug in Ultra‐Leichtbautechnik zum Mond schießen.

Schauplatz des BCM 2018 ist die Aula der Wissenschaften in der Innenstadt. Im Anschluss an den internationalen Kongress findet die Preisverleihung der BCM‐Awards statt.

Die Anmeldung zu Kongress und Preisverleihung ist ab sofort online unter www.best‐of‐contentmarketing.com möglich.  (go)

Whistleblower-Plattform des Beobachters mit neuem Kommunikationskanal

 

sichermelden.ch“, die Whistleblower-Plattform des Schweizer Magazins Beobachter, bietet Tippgebern neu die Möglichkeit, vollkommen anonym mit der Redaktion zu kommunizieren. Der Beobachter ist das erste Schweizer Medienunternehmen, das diese Technologie einsetzt.

Seit der Beobachter im Juni 2011 die Whistleblower-Plattform „sichermelden.ch“ aufschaltete, sind rund 2.400 Meldungen in der Redaktion eingetroffen. Hier können Betroffene Meldungen über Missstände in ihrem Unternehmen, ihrer Organisation oder Behörde vertraulich auf einer verschlüsselten Plattform melden. Das bisherige System hatte jedoch den Nachteil, dass Redakteure des Beobachters mit anonymen Tippgebern nicht in Kontakt treten und weiter recherchieren konnten. Mit dem Relaunch der Plattform fällt diese Beschränkung weg, eine Interaktion ist via verschlüsselter Mailbox möglich. Dabei kommt ein System der Zürcher Firma Integrityline zum Einsatz, das bisher vor allem bei Banken und Verwaltungsstellen verwendet wird.

Das Magazin Der Beobachter bietet Hilfe in Rechts- und Lebensfragen und ist multimedial, in Print, Web und Social Media präsent. Alle zwei Wochen liefert die Zeitschrift fundierte Informationen zu aktuellen Themen des Zeitgeschehens und ausgiebige Ratgeberinhalte. Die digitalen Angebote des Beobachters erreichen monatlich über eine Million Unique Users. Mit über 70 Titeln ist die Beobachter-Edition der führende Ratgeberverlag der Schweiz. Die Stiftung SOS Beobachter, die Menschen in Not hilft, und der Prix Courage, der jährlich vergebene Beobachter-Preis für Zivilcourage, setzen Zeichen für ein solidarisches Zusammenleben.  (go)

Sandra Berndt stößt zum "MDR SACHSEN-ANHALT Heute"-Team

 

Zum Moderatorenteam von "MDR SACHSEN-ANHALT Heute" gehört bald ein neues Gesicht. Sandra Berndt begrüßt am heutigen Montag, 14. Mai, erstmals die Zuschauerinnen und Zuschauer des MDR-Regionalmagazins. Künftig führt die 43-Jährige, die bisher für die Deutsche Welle vor der Kamera stand, im Wechsel mit Susi Brandt, Stefan Bernschein und Sascha Fröhlich durch die täglich um 19.00 Uhr ausgestrahlte Sendung.

Anja Petzold, die über zehn Jahre für "MDR SACHSEN-ANHALT Heute" vor der Kamera stand, konzentriert sich seit kurzem auf ihre Tätigkeit in anderen MDR-Sendungen, dem Ländermagazin "MDR um 11" und dem Mittagsmagazin „MDR um 2“.

Sandra Berndt verfügt über langjährige Erfahrung als Fernsehmoderatorin. Nach Studium und Volontariat begann sie 2005 bei der Deutschen Welle (DW) in Berlin. Bis 2017 war sie das Gesicht der Wirtschaftsnachrichten und von „Made in Germany“ – dem Wirtschaftsmagazin der DW mit Reportagen, Hintergründen und Interviews.

„Mit Sandra Berndt stößt eine erfahrene Journalistin zu uns, die neugierig ist auf Sachsen-Anhalt und sich darauf freut, das Land mit all seinen Facetten kennenzulernen“, so Ines Hoge-Lorenz, Leiterin Fernsehen Aktuell im MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt, zur neuen Moderatorin. (go)

Sandra Berndt stößt zum "MDR SACHSEN-ANHALT Heute"-Team

 

Zum Moderatorenteam von "MDR SACHSEN-ANHALT Heute" gehört bald ein neues Gesicht. Sandra Berndt begrüßt am heutigen Montag, 14. Mai, erstmals die Zuschauerinnen und Zuschauer des MDR-Regionalmagazins. Künftig führt die 43-Jährige, die bisher für die Deutsche Welle vor der Kamera stand, im Wechsel mit Susi Brandt, Stefan Bernschein und Sascha Fröhlich durch die täglich um 19.00 Uhr ausgestrahlte Sendung.

Anja Petzold, die über zehn Jahre für "MDR SACHSEN-ANHALT Heute" vor der Kamera stand, konzentriert sich seit kurzem auf ihre Tätigkeit in anderen MDR-Sendungen, dem Ländermagazin "MDR um 11" und dem Mittagsmagazin „MDR um 2“.

Sandra Berndt verfügt über langjährige Erfahrung als Fernsehmoderatorin. Nach Studium und Volontariat begann sie 2005 bei der Deutschen Welle (DW) in Berlin. Bis 2017 war sie das Gesicht der Wirtschaftsnachrichten und von „Made in Germany“ – dem Wirtschaftsmagazin der DW mit Reportagen, Hintergründen und Interviews.

„Mit Sandra Berndt stößt eine erfahrene Journalistin zu uns, die neugierig ist auf Sachsen-Anhalt und sich darauf freut, das Land mit all seinen Facetten kennenzulernen“, so Ines Hoge-Lorenz, Leiterin Fernsehen Aktuell im MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt, zur neuen Moderatorin. (go)

Neue Studie: Abo-Modelle der Zukunft

 

Journalistische Inhalte im Abo stehen hoch im Kurs: 47 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren nutzen mindestens ein Presse-Abo* (Zeitschrift, Fachzeitschrift, Zeitung oder sonstige Presseabos); mehr als jeder zehnte Deutsche (10,9 Prozent) nutzt ein Zeitschriften-Abo (und kein weiteres Presse-Abo*). Die Hauptvorteile von Zeitschriften-Abonnements bestehen für eine klare Mehrheit in der bequemen Lieferung nach Hause möglichst vor dem Erstverkaufstag (78 Prozent) und den im Vergleich mit dem Einzelverkaufspreis im Handel in der Regel attraktiveren Konditionen (58 Prozent). Das zeigt die nach 2012 erneut durchgeführte, mehrstufig angelegte Abo-Studie des VDZ und der Deutschen Post.

Durch die Digitalisierung und damit einhergehende Berührung von Konsumenten mit neuartigen Geschäftsmodellen vor allem aus dem E-Commerce (z.B. Flatrates) wandeln sich aber auch die Mediennutzungs- und Kaufgewohnheiten. Die Studie hat sechs Abo-Typen und deren Einstellungen identifiziert. Von denen sind drei Typen, denen mehr als die Hälfte der Deutschen angehört, für Verlage interessant. Diese Typen sind „moderner Abo-Fan“, „anspruchsvoller Informationsgetriebener“ und „traditionelle Gewohnheitsleserin“. Durch flexiblere Angebotsformen und größere Individualisierungsspielräume ergeben sich auch künftig erhebliche Abo-Potenziale: Junge Abo-affine Kunden beispielsweise verlangen häufig auch ein digitales Abonnement, am liebsten in Kombination mit der Printausgabe. Exklusivität bzw. ein Abo als „Markenerlebnis“ kann bei manchen Leser-Segmenten bzw. Zeitschriftentiteln Erfolg versprechend sein; in diesem Fall sollte das Abo durch eine Markenwelt, Community/Club und exklusive Inhalte aufgeladen werden.

Derzeitige Abonnenten können künftig durch Abo-Bundling (Bezug mehrerer Titel) fortentwickelt werden, wobei themenbezogene Bundles bevorzugt werden. Kombi-Abos (Zeitschriften-Abos kombiniert mit passenden Abos aus anderen Produkt- oder Dienstleistungsbereichen, etwa Musik) sind vor allem für junge Abo-Fans interessant.

Die Studie steht in einer vollständigen und in einer Kompaktversion zum Download bereit unter:

https://www.vdz.de/fileadmin/vdz/upload/services/Downloads/DCORE_SVI_VDZ_Abostudie_2017_2018_gesamt.pdf

https://www.vdz.de/fileadmin/vdz/upload/services/Downloads/DCORE_SVI_VDZ_Abostudie_2017_2018_kurz.pdf

 

Die Studie „Zukunft Zeitschriften-Abo – das wollen Leser“ von VDZ und Deutsche Post umfasste mehrere Stufen und lief über fast ein halbes Jahr. Sie wurde vom Münchener Forschungsunternehmen DCORE gemeinsam mit dem Siegfried Vögele Institut konzipiert und durchgeführt. Nach einer internationalen Marktanalyse zu Abo-Modellen wurden 2.019 Personen im Alter von 14-75 Jahren online vom 1.-11. September 2017 befragt. Es folgten ein Experten-Workshop sowie eine moderierte Online-Community mit Zeitschriften-Lesern. Vom 25.1.-2.2.2018 erfolgte eine zweite Online-Befragung mit weiteren n=1.001 Befragten, in welcher verschiedene Abo-Konzepte getestet wurden. Die Studie ist die Neuauflage einer ähnlichen Studie, die von VDZ und Deutsche Post bereits 2012 durchgeführt worden war. (go)

 

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