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Sonderpreis für Deniz Yücel

 

Deniz Yücel wird im Rahmen der Preisverleihung des Journalistenpreises der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis (TWP) - am 21. Juni im Radialsystem V in Berlin der Sonderpreis verliehen. Der Preis wird erstmalig verliehen und soll ein Zeichen für Pressefreiheit setzen. Der Korrespondent der Tageszeitung „Die Welt“ ist seit 123 Tagen unter fragwürdigen Umständen in der Türkei inhaftiert. Nominiert sind weiterhin zwölf Beiträge in drei Kategorien sowie für das Thema des Jahres.

In der Sparte „Lokales“ wurden nominiert: Amien Idries, „Die große Trauer kam erst Jahrzehnte später“ (Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten); Anja Reich, „Die Deutschmacherin“ (Berliner Zeitung); Matthias Thieme, „Menschenskinder“ (Berliner Morgenpost). Dominik Bardow, „Fußball, ich kann nicht mehr!“ (Der Tagesspiegel, Berlin); Armin Käfer, „Demokratie der Deppen“ (Stuttgarter Zeitung); Hans Monath, „Der Hochmut der Vernünftigen“ (Der Tagesspiegel, Berlin) sind nominiert für die Auszeichnung in der Sparte „Meinung“. Die Nominierten in der Sparte „Reportage“ hingegen sind: Amrai Coen und Tanja Stelzer, „Brüssel, 22. März 2016“ (Die Zeit, Hamburg); Roman Deininger, „Hab‘ ich euch!“ (Süddeutsche Zeitung, München); Marc Neller, „Der Code des Bösen“ (Welt am Sonntag, Berlin). Das Thema des Jahres ist „Populismus“. Nominierte in dieser Kategorie: Bernd Kastner, „Hausbesuch“ (Süddeutsche Zeitung, München); Martin Machowecz, „Wir sind dagegen!“ (Die Zeit, Hamburg); Nicolas Richter, „Klingt verrückt“ (Süddeutsche Zeitung, München). (ah)

Übermedien nutzt Steady

 

Das Onlinemagazin für Medienkritik “Übermedien” (uebermedien.de) nutzt ab sofort die Berliner Abo-Plattform Steady (steadyhq.com). Das gab die von den Medienjournalisten Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz gegründete Publikation heute bekannt. “Übermedien ist ein professionelles, vom Publikum finanziertes Angebot”, sagt Stefan Niggemeier. “Steady übernimmt Paywall, Abo-Management und Zahlungsabwicklung. Mit Steady haben wir erstmals die Möglichkeit, Lesern verschiedene Pakete anzubieten, mit denen sie uns besonders unterstützen oder durch Jahresabos sparen können.”

Steady ist eine Plattform zur Finanzierung von Content-Produzenten. Steady ging im Januar 2017 an den Start und hat seinen Unternehmenssitz in Berlin. User können mit Steady einfach eine Vielzahl von Online-Publikationen abonnieren. Medienmacher sind mit Steady unabhängig von Verlagsstrukturen und vom Geschäftsmodell Online-Werbung. Steady übernimmt die komplette Zahlungsabwicklung von Monats- und Jahresabos mit Rechnungsstellung und korrekter Versteuerung. Außerdem integriert Steady auf Wunsch eine Paywall, eine Adblocker-Erkennung und bietet eine Programmierschnittstelle (API) an. (go)

Tagesspiegel startet Online-Fortsetzungsroman

 

Der Tagesspiegel startet morgen einen Online-Fortsetzungsroman, der auf der Website tagesspiegel.de verfolgt werden kann. Der Politthriller von Michael Jürgs, Bestsellerautor und Journalist, Chefredakteur des Stern sowie des Hamburger Szene- und Zeitgeistmagazins Tempo, erscheint bis zur anstehenden Bundestagswahl. Jürgs schrieb bisher Bestseller wie "Der Fall Romy Schneider", „Wer wir waren, wer wir sind - wie Deutsche ihre Geschichte erleben“ und den Politthriller "Das Kleopatra-Komplott". Stephan-Andreas Casdorff und Lorenz Maroldt, Chefredaktion Tagesspiegel, freuen sich auf das gemeinsame Projekt. Das habe es "in dieser Form noch nie gegeben". (ah)

Zeit Akademie erweitert ihre Vertriebskanäle

 

Seit dem 13. Juni kann der Zugang zu einzelnen Lektionen oder vollständigen Seminaren der Zeit Akademie auch über die neue Distributed Content Plattform Xing News Plus erworben werden. Die Plattform richtet sich an die über 12 Millionen Xing Mitglieder in der DACH-Region. Das Portfolio besteht derzeit aus den Inhalten „Online Marketing“, „Verhandeln mit Erfolg“ und „Überzeugend kommunizieren“. Nils von der Kall, Geschäftsführer Zeit Akademie: „Die Zeit Akademie bietet Berufseinsteigern und Professionals wertvolle Weiterbildungsmöglichkeiten für das Arbeitsleben. Wir freuen uns, dass wir unsere Zielgruppe nun auch auf der Plattform Xing erreichen und ihnen dort maßgeschneiderte Inhalte anbieten können". (ah)

Hamburg mit App entdecken

 

Die neue Web-App „Just in Hamburg“ der Hamburger Morgenpost bietet ab sofort Vorschläge zur Gestaltung des Feierabends oder der Freizeit. „Just in Hamburg“ ist im Rahmen unserer Content Marketing-Strategie ein neu entwickeltes Projekt, das unsere bestehenden Digitalangebote ergänzt. Ziel ist es, sehr differenzierte Zielgruppen zusätzlich anzusprechen und justinhamburg.de neben mopo.de zu einem eigenständigen, dauerhaften Digitalauftritt zu etablieren“, sagt Susan Molzow, Geschäftsführerin der Hamburger Morgenpost. Täglich erhalten User sechs kuratierte Hamburg-Tipps. Zudem werden jeden Morgen von Sprachassistentin ALEXA fünf Tipps zum individuellen Unterhaltungsprogramm übermittelt. Jeder kann auf „JUST IN HAMBURG seinen Geheimtipp empfehlen und so anderen Usern neue Perspektiven der Stadt aufzeigen. (ah)

Local Web Conference

 

Zum ersten Mal findet im Rahmen der Lokalrundfunktage die Local Web Conference in Nürnberg statt. Folgende Fragen werden im Rahmen der Veranstaltung am 5. Juli 2017 vor Ort im NCC Messezentrum Ost behandelt: Mit welchen Strategien und Innovationen können Medienhäuser auch zukünftig erfolgreich sein? Über welche Kommunikationskanäle erreichen Lokalmedien heutzutage ihr Publikum? Wie gelingen Medieninnovationen vom Newsletterservice über lokale Plattformen bis hin zur Reality-App? Wie können Medienhäuser Livestraming für sich nutzen? Moderiert wird die Local Web Conference von Michael Praetorius, NOEO, und Jim Sengl, Mediennetzwerk Bayern. (ah)

Entschleunigung im Fokus

 

Eine aktuelle NEON-Studie zeigt auf, dass viele der jungen Erwachsenen in Deutschland ihr Sozialleben am Wochenende einschränken und lieber mit ihrem Partner den Abend in gemütlicher Zweisamkeit verbringen. „Der Wunsch nach Entschleunigung am Wochenende zeigt, als wie herausfordernd die 18- bis 35-Jährigen ihren Alltag heute empfinden“, sagt NEON-Chefredakteurin Ruth Fend. Während 46 Prozent der Befragten zwischen 18- und 35 den Samstagabend mit ihrem Partner verbringen, geben sich 40 Prozent anderen Aktivitäten hin: Lesen, TV, Computerspiele, Smartphone. Die veränderte, stressiger werdende Arbeitssituation der Befragten macht sich ebenfalls in den jeweiligen Äußerungen nach einem geeigneten Wohnumfeld deutlich: 46 Prozent möchten in entsprechendem Alter in einem Strandhaus leben, neun Prozent wären in einer Hütte am Strand glücklich und vier Prozent bevorzugen ein Leben in einer Land-Kommune. 18 Prozent von ihnen sind mit einem Leben in der Stadt zufrieden. Während auf lange Sicht gesehen für viele Treue der bedeutendste Faktor in einer Beziehung ist, geben von den bisher kinderlosen Befragten fast drei Viertel (73 Prozent) an, Kinder haben zu wollen. (ah)

Einreichungen für den NOVA

 

Erstmals wird in diesem Jahr der NOVA, der Innovation Award der deutschen Zeitungen vom BDZV ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden die besten Produkt-Neueinführungen in gedruckter, wie auch digitaler Form sowie außergewöhnliche Geschäftsmodelle, kreative Strategien und Vermarktungsideen. Der Preis ist nicht dotiert. Einsendeschluss ist der 14. Juli 2017. Einreichen können deutsche Zeitungen ihre innovativen Produkte, Projekte und Konzepte. Die Verleihung des Preises findet am 19. September in Stuttgart statt. BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff sagt: „Wir wollen die Zukunftsfähigkeit der Branche nach innen und außen dokumentieren.“ (ah)

Politik im Fokus

 

Die Politisierung der Gesellschaft als Antwort auf autoritäre, terroristische, digitale und ökologische Bedrohungen. Das hat sich der taz-Verlag auf seine Fahne geschrieben und bringt das neue Magazin taz.FUTURZWEI auf den Markt. Das Magazin wurde in Zusammenarbeit der taz mit der Zukunftswerkstatt FUTURZWEI entwickelt, die der Soziologe und Zukunftsforscher Harald Welzer mit gegründet hat. Inhalt: Analysen und Debatten zur Zeit und zur Zukunft. Die erste Ausgabe hat das Titelthema "Alles könnte anders sein" und analysiert, wie gesellschaftliche Bewegungen zu Veränderungen führen. Zu Wort kommen unter anderem der serbische Revolutionär Srjda Popovic und Ex-Außenminister Joschka Fischer. "Eine neue politische Situation braucht neue Allianzen. Die taz und FUTURZWEI schließen deshalb eine Allianz von Wissen und Leidenschaft", sagt taz-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch. Die Erstausgabe erscheint am 13. Juni mit einer Druckauflage von 23.000 Exemplaren und ist zum Copypreis von 5,50 Euro erhältlich. (ah)

Digitalkompetenz wird immer wichtiger

 

Das Arbeitsfeld von Fachredakteuren befindet sich im Wandel. Das geht aus der aktuellen Chefredakteursumfrage der Kommission Redaktion der Deutschen Fachpresse hervor. Danach müssen sich die Schlüssel-qualifikationen der Redakteure ausweiten. Standen früher Zielgruppenkenntnis sowie journalistischem Know-how an erster Stelle, so wird nun Digitalkompetenz immer wichtiger, gefolgt von Zeit- und Selbstmanagement sowie Kommunikations- und Social-Media-Kompetenz. Den Ergebnissen der Umfrage zufolge gibt es keine Tätigkeitsbereiche, die an Bedeutung verlieren. Jedoch steigen Anforderungen wie Verkaufsunterstützung/PR-Arbeit oder Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen. Eine weitere Erkenntnis: Die IT-Ausstattung der Fachredaktionen bedarf vielfach noch der Verbesserung. (ah)

 

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