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Axel Springer: „Weltmarktführer bei Rubrikenplattformen“

„Wir freuen uns immer, wenn eine Bilanz-Pressekonferenz langweilig ist“, eröffnete Axel-Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner selbige am Donnerstag in Berlin. „Wir sind Europas führender Digitalverlag und wollen darüber wachsen“, sagt er weiter. Während der Konzernumsatz mit 3,29 Milliarden Euro 0,1 Prozent unter dem Vorjahr lag, steigerte der Konzern das EBITDA um 6,5 Prozent auf 595,5 Millionen Euro. Es gäbe eine Rekorddividende, die Aktionäre sollten pro Aktie 1,90 Euro erhalten. Auf der Ertragsseite profitierte das Medienhaus vor allem davon, dass die digitalen Rubrikenangebote ordentlich zulegten. Döpfner nannte es ein „wichtiges Rückgrat“. Der Verlag sei Weltmarktführer bei den Rubrikenplattformen - soweit die anderen ihre Zahlen veröffentlichen. Das Wachstum hätte die Position der Bezahlangebote gestärkt. Hier wies Axel Springer von Umsatz und EBITDA zwar ein Minus aus, gab aber erstmals eine Mittelfristprognose ab: die sieht eine stabiles EBITDA zwischen 205 und 225 Millionen Euro für die Jahre 2017 bis 2019 vor. Die Digitalangebote von Bild und Welt hatten Ende vergangenen Jahres 421.000 zahlende Abonnenten, wobei Jan Bayer, Vorstand Bezahlangebote, den Welt-Anteil mit 80.000 bezifferte.

Die Nachrichtenplattform Upday, die Springer gemeinsam mit Samsung betreibt, soll noch in diesem Jahr mit der Monetarisierung beginnen. Die liege eindeutig in einem werbebasierten Konzept, sagte Bayer. Laut IVW vom Dezember könne Upday auf 89 Mio. Visits und knapp eine Milliarde PI verweisen und läge damit in den Top 10 der Nachrichtenangebote. „Wir sind eine verlegerfreundliche App“, betont Döpfner, der auf 2.500 Quellen in sechs Ländern verwies.
Zusätzlich zu den bisherigen sechs Ländern sollten ab dem zweiten Quartal zehn weitere dazukommen. Bayer nannte Skandinavien, Österreich und die Schweiz.
Zufrieden zeigte sich der Verlag auch mit Business Insider, das im vierten Quartal erstmals Geld verdient hätte, sowie mit Politico, das die europäische Hauptstadt Brüssel aufgeweckt hätte.

In diesem Jahr strebt der Konzern ein Umsatzwachstum im mittlere einstelligen Prozentbereich an. Das EBITDA soll im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. Döpfner ist sehr optimistisch und sieht sein Haus gut gerüstet für die nächsten Jahre.

Sorge äußerte der Springer-Vorstandschef über die Situation der Pressefreiheit in der Türkei. Er räumte ein, dass die Möglichkeiten, sich für die Freilassung des inhaftierten Welt-Journalisten Deniz Yücel einzusetzen, begrenzt seien. Man dürfe sich nicht in eine Kampagnen-Mentalität hineinsteigern, sich aber auch nicht einschüchtern lassen, mahnte Döpfner, der sich im Fall Yücel durch die Bundesregierung gut unterstützt fühlt.

Mit Blick auf die Unsicherheit mit dem neuen US-Präsidenten Trump erklärte Döpfner, aus der Sicht von Paid Content müsse man Trump schon wieder dankbar sein, steige doch das Interesse an gutem Journalismus.

Im Streit um die Textlastigkeit der Tagesschau-App sei der Kompromiss gescheitert, da die ARD-Intendanten diesen nicht unterzeichnet hätten. Man müsse nun im konkreten Fall juristisch prüfen, wie gegen Verstöße vorzugehen ist. (gp)
 

Gruner+ Jahr bringt das F MAG auf den Markt

Das neue Magazin von Gruner + Jahr verspricht den Leserinnen eine extra Portion Politik, Sex und Lametta. F MAG positioniert sich als neues, innovatives Gesellschafts- und Lifestyle-Magazin für junge Frauen von jungen Frauen. Die Redakteurinnen nehmen sich gesellschaftliche und politische Themen vor und beleuchten Aspekte wie Trends, Beziehungen, Mode oder Kultur. Anspruch: Analysen und kluge Unterhaltung. Die Themenwahl ist breit gefächert und damit offen für praktisch alles. Diskutiert wird ohne falsche Scham auch über Abtreibungen oder den Umgang mit Hautfarben. Die erste Ausgabe des Magazins, das am heutigen Mittwoch erscheint, steht unter dem Motto ‚Heul nicht, mach doch!’, Bleibt abzuwarten, ob und wie sich das neue Konzept am Markt behaupten kann. (ah)
 

WALDEN ab sofort viermal jährlich und im Abo

WALDEN, das Outdoor-Magazin von GEO, erscheint ab sofort viermal statt wie bisher zweimal im Jahr. Zudem ist der Titel im Abonnement erhältlich. Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Thema „Einfach raus – mit Bulli, Bike und Rucksack durchs Land“. Redaktionsleiter Markus Wolff und Harald Willenbrock betonen, auch Frauen lesen das Magazin.

Gerd Brüne, Publisher WISSEN bei Gruner + Jahr berichtet, Monate vor Erscheinen der Erstausgabe 2017 seien schon Hunderte von Abonnements abgeschlossen worden. „Im Anzeigenmarkt startet WALDEN erfolgreich ins Jahr 2017, die erste Ausgabe hat mehr Anzeigenumsatz erzielt als die beiden Ausgaben des Vorjahres zusammen. Die Werbekunden honorieren die jetzt gesicherte Planbarkeit der Erscheinungstermine und schätzen WALDEN als innovatives Heft mit einer ganz besonderen Zielgruppe.“

Das aktuelle Heft bietet Inspirationen für Abenteuer unterwegs. Ein großes Camper-Dossier gibt Tipps für die Wahl des passenden Fahrzeugs und zeigt, mit welchen Tricks ein Kleinwagen in ein Wohnmobil verwandelt werden kann. Eine Reportage führt die WALDEN-Macher zu Pferd durch den Bayerischen Wald. Und die neue Rubrik „Lagerfeuer-Rezepte“ bietet künftig regelmäßig Kulinarisches zum Nachkochen.

Ab sofort ist WALDEN 1/2017 mit dem Titelthema „Einfach raus – mit Bulli, Bike und Rucksack durchs Land“ für 7,50 Euro im Handel erhältlich. Die nächste Ausgabe zum Thema „Unterwegs am und im Wasser“ erscheint am 5. Mai 2017. (go)

prisma-Supplement gründet eigenständige Nord-Ausgabe

Seit 40 Jahren bietet das Programmmagazin prisma pro Woche 36 Programm- und mehr als 70 Fernsehempfehlungen. Hinzu kommt ein redaktioneller Mantelteil. Im Jubiläumsjahr 2017 expandiert das Programm-Supplement: Zum 1. Mai gründet prisma eine eigenständige Nord-Ausgabe. Partner der ersten Stunde sind neben der Hamburger Morgenpost und der Elbe-Jeetzel-Zeitung die bereits heute prisma beilegen, auch drei neue Gesellschafter: sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, A. Beig Druckerei und Verlag und die Weser-Kurier Mediengruppe Bremer Tageszeitungen AG. Zum 1. September 2017 wird die Neue Osnabrücker Zeitung der Regionalausgabe Nord beitreten.

In den beiden vergangenen Jahren gewann prisma 20 neue Gesellschafter, nun weitet das Fernseh-Supplement 2017 sein Verbreitungsgebiet auch geografisch so deutlich aus, dass eine eigenständige Ausgabe und damit eine neue Anzeigenbelegungseinheit begründet wird. Mit der Nordausgabe erscheint prisma jeweils wöchentlich in den Ausgaben Rheinland, Westfalen, Ost und Nord. Durch den Gewinn der neuen Verlage wächst die Auflage von prisma um knapp 15 Prozent.

„Unser Ziel, weitere Trägertitel zu gewinnen, verfolgen wir auch 2017 konsequent weiter. Mit der eigenständigen Nord-Ausgabe und der geografischen Ausdehnung unterstreicht prisma seine Position als nationaler Player. Für die Anzeigenvermarktung ist das ein entscheidendes Verkaufsargument“, sagt Christina Esser, Geschäftsführerin von prisma. Aktuell liegt prisma deutschlandweit mehr als 60 Tageszeitungen bei und erreicht damit rund 5,6 Millionen Leser wöchentlich. (go)
 

Zeit Doctor – neue Wege

Zeit Doctor, das Gesundheitsmagazin der Zeit, erscheint ab dem 2. März in einem handlichen Format mit verbesserter Papierqualität. Das Heft wurde im Dezember 2015 als Tabloid-Format eingeführt und liegt seitdem vier Mal jährlich der Zeit bei, außerdem gibt es im Ressort Wissen alle zwei Wochen eine Zeit Doctor-Seite. Die Weiterentwicklung des Magazins wird in Form von Anzeigen in Fremdtiteln, PoS-Werbemaßnahmen und Online-Werbung mit einer großen Media-Kampagne begleitet.

Rund um die Marke Zeit Doctor baut der Zeit Verlag außerdem sein Engagement im Bereich Gesundheit weiter aus: Mit Zeit Doctor Extra liegt zukünftig regelmäßig ein monothematischer Ratgeber bei. Außerdem wird Zeit Doctor künftig in ausgewählten Metropolen auch über Apotheken, Wellnesshotels und Medizinische Versorgungszentren vertrieben. Ab sofort finden unter der Marke auch Veranstaltungen statt. Den Auftakt macht ein Zeit Forum Gesundheit zum Thema Ernährung in Kooperation mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung.

Das große Interesse der Zeit-Leser an Gesundheitsthemen zeigt sich durch ein eigenes Marktforschungspanel: Die Redaktion nutzt dieses 'Zeit Leserbarometer', um den Austausch mit den Lesern zu fördern und ihre Anliegen im Magazin aufzugreifen, sagt Claudia Wüstenhagen, redaktionelle Leitung Zeit Doctor. (go)

ZEIT Verlag übernimmt Kunstportal

Der ZEIT Verlag führt das Online-Kunstportal CLASSIQS weiter. CLASSIQS ist eine unabhängige digitale Verkaufsplattform für den Kunstmarkt, auf der Kenner von Antiquitäten und Design sowie kunstinteressierte Laien Lieblingsstücke finden können. Das Portal wurde 2012 gegründet. Nathalie Senden, stellvertretende Anzeigenleiterin ZEIT Verlag, betont, das Kunstportal CLASSIQS ergänze das Portfolio hochwertiger und traditionsreicher Publikationen wie WELTKUNST, KUNST und AUKTIONEN oder KQ – Kunstquartal. Ausschließlich ausgewählte Händler können auf CLASSIQS Objekte anbieten. Käufer und Händler können kostenlose Suchaufträge aufgeben, und Händler, die auf eine Epoche oder einen Stil spezialisiert sind, können Käufer benachrichtigen, sobald sie ein passendes Stück gefunden haben. (go)
 

Aus Spiegel QC wird Spiegel Media

Der Vermarkter der Spiegel-Gruppe firmiert ab sofort unter dem neuen Namen Spiegel Media – Der Premium-Vermarkter - und erhält ein neues Logo.


Schon seit Jahren werden alle Kommunikationskanäle in der Vermarktung integriert, lässt der Spiegel verlauten, statt Standardlösungen gebe es native Werbeformate, Integrationskonzepte, Sonderinszenierungen oder Konferenzgeschäft.

Spiegel Media versteht sich als gattungsunabhängiger Vermarkter publizistisch hochwertiger Marken, die in ihren Segmenten zu den Marktführern gehören. Gemeinsam mit Agenturen und Kunden will der Vermarkter Kommunikationskonzepte entwickeln, die auch innovative technologische Lösungen einbeziehen. (go) 

Hamburger Abendblatt mit neuen Apps

Das Hamburger Abendblatt stärkt seinen digitalen Auftritt und bietet ab sofort eine neue News-App für Smartphones und eine optimierte E-Paper-Anwendung für Tablets an. Die Leser profitieren von einer verbesserten Übersicht und kürzeren Ladezeiten. Bislang waren sowohl der Online-Auftritt als auch die elektronischen Ausgaben des Hamburger Abendblattes in einer App zusammengefasst.


Die neue News-App legt den Fokus auf die aktuelle Berichterstattung und Servicethemen aus Hamburg und der Metropolregion. Nutzer erhalten Zugriff auf alle Nachrichten von abendblatt.de und sind dank eines Newstickers und Eilmeldungen über laufende Geschehnisse informiert. Die Inhalte werden optisch für die Nutzung auf dem Smartphone aufbereitet.


Die bisherige Abendblatt-App erhält nun ein Update, das die Darstellung des E-Papers auf dem Tablet aufwertet. Ab 4 Uhr morgens können die Nachrichten, Reportagen und Kommentare im klassischen Zeitungslayout oder in der Einzelartikelansicht mit anpassbarer Schriftgröße gelesen werden. Neuer Service für die Abonnenten der digitalen Zeitung: Sie können zwischen Haupt- und Regionalausgabe wählen und bekommen Zugang zu allen Beilagen des Abendblattes. „Nach der Einführung des E-Paper-Leseportals im vergangenen Jahr ist dies der nächste Schritt in unserer laufenden Produktweiterentwicklung“, sagt Anna-Lena Neumann, Leiterin Digital Hamburger Abendblatt & Berliner Morgenpost. (go)

Gruner + Jahr-Plattform AppLike wird zur GmbH

Zum 1. März 2017 wird Gruner + Jahrs App-Marketing-Plattform AppLike (www.applike.info) eine eigene GmbH („AppLike GmbH“). Die Geschäftsführung des neuen Digital-Unternehmens bei G+J übernehmen die bisherigen Leiter und 'Erfinder' von AppLike, Jonas Thiemann (26) und Carlo Szelinsky (31). Sie berichten an G+J Chief Digital Officer Arne Wolter, ebenfalls Mitglied der AppLike-Geschäftsführung.

AppLike wächst seit dem Launch im Januar 2016 schneller als die anderen Unternehmen bei G+J Digital, sagt Arne Wolter. Die Ausgründung zur GmbH zeige, wie wichtig international skalierbare Vermarktungsplattformen in der digitalen Wachstumsstrategie von Gruner + Jahr seien.

AppLike analysiert das Nutzungsverhalten von Android-Usern und empfiehlt ihnen passende Apps. So wird die Suche im 2,4 Millionen Apps umfassenden Google Play Store erleichtert. AppLike ist aber auch mobiles Kundenbindungsprogramm: User werden für die Nutzung von Apps mit einer virtuellen Währung belohnt, die sie in Gutscheine umwandeln können. App Publisher können dank verknüpfter Nutzerprofile mit AppLike gezielt werben. Publisher wie Playtika, Machine Zone oder Funplus nutzen die Plattform schon für den Ausbau ihrer Reichweite. AppLike ist aktuell in zwölf Ländern aktiv. 85 Prozent des Geschäfts werden bereits außerhalb von Deutschland gemacht, etwa in den USA, Frankreich und Korea. Bis Ende des Jahres will die neue Geschäftsführung das Team auf 50 Mitarbeiter vergrößern.

Carlo Szelinsky studierte Technische Informatik an der RWTH Aachen, Jonas Thiemann absolvierte sein BWL-Studium bei der Otto Group in Hamburg. 2012 arbeiteten beide erstmals zusammen: als geschäftsführende Gesellschafter der coPAY GmbH. Seit 2014 haben Carlo Szelinsky und Jonas Thiemann AppLike für G+J entwickelt und ausgerollt - Carlo Szelinsky als Head Product & Technology, Jonas Thiemann als Head Marketing & Sales. (go)

PR Hackathon – frische Ideen

Der erste PR-Hackathon (Hack/Marathon) hat in Frankfurt vom 16. bis zum 18. Februar gut 100 Kommunikations-Profis, Entwickler und Designer in der Frankfurter Jahrhunderthalle versammelt. Unter dem Motto "Mission PR" haben 20 Teams neue Ideen und Prototypen für die PR entwickelt: Bots, Influencer-Tools und Analyse-Programme. Hinter dem Hackathon steht die dpa-Tochter news aktuell.


Let’s hack PR! Beim ersten PR-Hackathon arbeiteten gemischte Teams aus Entwicklern, Webdesignern, Grafikern und PR-Fachleuten intensiv an einem Projekt. Zweieinhalb Tage lang, rund um die Uhr. Jeder durfte im Plenum zunächst seine Idee präsentieren und dann Mitstreiter dafür gewinnen. In 20 Teams wurde dann konzipiert, programmiert und gestaltet. Am Ende der knapp dreitägigen Veranstaltung stand ein „Elevator-Pitch“ vor der Jury. Die besten Konzepte wurden mit Geld- und Sachgewinnen ausgezeichnet. Im Mittelpunkt der Ideen stehen Kundennutzen, Marktpotenzial, Design und Code.


Edith Stier-Thompson, Geschäftsführerin von news aktuell, lobte die inhaltlich spannenden Ideen. Mit an Bord sind das Google News Lab und der next media accelerator (nma), eine Initiative der Deutschen Presse-Agentur und weiterer Medienunternehmen, die mediennahe Start-ups fördert.


Am Samstag Nachmittag wurden die Sieger des Hackathons bekannt gegeben. Sie erhielten Preise in vier Kategorien im Gesamtwert von 7.500 EUR. Die Gewinner finden sich unter http://www.presseportal.de/pm/6344/3564990 . Hier die prämierten Ideen: Eine stationäre Verschlagwortungs- und Suchmaschine für Bilder, ein Influencer-Service, ein Gradmesser für Stimmungen und Meinungen in
Unternehmen sowie eine kanalübergreifende Plattform für die Messung von PR-Erfolgen. (go)

 

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