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Mobile Lesedauer verdoppelt: SZ-Magazin zieht Bilanz nach Website-Relaunch

 

Einen Monat nach dem Relaunch seiner Website präsentiert das SZ-Magazin erste Zahlen:
In den vergangenen vier Wochen haben deutlich mehr Nutzer Website sz-magazin.de besucht – der Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum beträgt 18,5 Prozent. Außerdem verbrachten die Leser deutlich mehr Zeit auf der Seite (plus 47 Prozent bei der Lesedauer) und kamen häufiger wieder: Die Besuche (Visits) stiegen um 35 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. Besonders deutlich wächst die mobile Nutzung: So griffen in den vergangenen vier Wochen 30 Prozent mehr Nutzer mit mobilen Geräten auf www.sz-magazin.de zu als zuvor, die Zahl der mobilen Visits stieg um 56 Prozent, die Verweildauer sogar um 103 Prozent: Handy-Nutzer verbringen mehr als doppelt so viel Zeit auf sz-magazin.de als bisher. 


Wolfgang Luef, Leiter der Digitalredaktion des SZ-Magazins: „Gerade unsere neuen Kolumnen von Bestseller-Autorin Charlotte Roche, Tennis-Profi Andrea Petkovic und unserer 78-jährigen Senioren-Kolumnistin haben schon nach wenigen Folgen eine treue Fan-Gemeinde aufgebaut.“ Insgesamt verzeichnet das SZ-Magazin mehr als eine halbe Million Zugriffe auf die drei neuen Kolumnen. Auch die Startseite sz-magazin.de erreicht – vor allem dank Videos und interaktiver Inhalte – seit dem Relaunch Rekordwerte: Die Zugriffe auf die Homepage stiegen um 143 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr. 



Die Süddeutsche Zeitung (SZ) ist die größte überregionale Qualitätstageszeitung Deutschlands und das Flaggschiff des Süddeutschen Verlages. Täglich werden 1,13 Millionen Leserinnen und Leser erreicht (Media-Analyse ag.ma 2016). Angereichert mit multimedialen Inhalten und interaktiven Elementen erscheint die SZ täglich auch als digitale Ausgabe für iOS, Android, Windows und als Web-App in jedem Browser. SZ.de, die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung, wird zu jeder Tages- und Nachtzeit aktualisiert und gehört mit 9,36 Millionen monatlichen stationären und/oder mobilen Unique Usern zur Spitzengruppe der Nachrichten-Angebote überregionaler Qualitätstageszeitungen im Internet (Quelle: digital facts (AGOF) 2017-03). (go)

Kundenbindung durch Belohnung - fünf Strategien

 

„Ein Treuerabatt löst keine Begeisterung mehr beim Kunden aus,“ erklärt Stefan Wörnle, Head of Strategic Planning bei der Digitalagentur Wunderman. „Die klassischen Earn- & Burn-Systeme, bei denen man Punkte sammelt und diese dann gegen Prämien einlösen kann, schöpfen das Potenzial in puncto Kundenbindung bei Weitem nicht aus.“ Der Customer-Loyalty-Experte zeigt fünf erfolgversprechende Reward (Belohnungs)-Strategien, um treue Kunden zu belohnen. Eine Anregung auch für Medienhäuser?

1. Nudging
Mehr als 100 Millionentreue Kunden vermeldete Amazon Prime kürzlich. Nudging soll dabeidie Loyalität der Prime-Kunden steigern. Der Begriff kommt aus der Verhaltensforschung und bedeutet so viel wie „anstupsen.“ Das Verhalten des Kunden soll in die gewünschte Richtung gelenkt werden, etwa mit besonderen Angeboten. Diese müssen allerdings zu den Interessen und Vorlieben des Kunden passen. Bei Amazon funktioniert datenbasiertes Nudge-Marketing als Trigger, um die Kunden mit kostenlosen oder stark reduzierten Services wie Video oder Musik-Streaming-Diensten zu locken.

2. Instant Rewards
Bei Instant-Reward-Systemen erhalten die Konsumenten unverzüglich einen Vorteil für eine bestimmte Aktion wie eine Newsletter-Registrierung oder die Anmeldung zu einem Loyalty-Programm. Etwa einen Rabatt oder eine Prämie. Im Hotelgewerbe hat sich das kostenlose Frühstück bewährt.

3. Elements of Surprise
Ein unangekündigtes Geschenk beim fünften Besuch eines Hotels oder eine Einladung zu einem VIP-Event in der Heimatstadt sind Beispiele einer effizienten Zielgruppenansprache nach dem Überraschungsprinzip. Da Kunden sich in der Regel nur zwei bis vier Vorteile merken können, ist es sinnvoller, weitere Benefits als Überraschung auszugeben. Moderne Treueprogramme mit einem Level-System verteilen diese Elements of Surprise geschickt im Customer Lifecycle. Vorreiter in Deutschland ist Saturn mit der Saturn Card.

4. Gamification
Customer-Loyalty-Programme können Kunden mit Elementen aus Online-Spielen zu einem intensiveren Engagement animieren. Die Kunden erhalten Punkte, Badges (Abzeichen) oder andere Auszeichnungen, mit denen sie auch in Wettbewerb zueinander treten. Die spielerischen Anreize eignen sich am besten für jüngere, leistungsorientierte Zielgruppen. Verbreitet ist der Gamification-Ansatz im Sportbereich, zum Beispiel bei Nike+.

5. Personalisierung und Exklusivität
Treue Kunden wünschen sich Exklusivität, etwa eine persönliche Ansprache und personalisierte Angebote. Adidas etwa hat seinen neuen Fußballschuh mit einem Mobile-Konzept inszeniert. „Glitch“ ist zunächst nur in Großbritannien über eine speziell entwickelte gleichnamige App erhältlich. Diese gibt es nur per Einladungscode von anderen Glitch-Käufern. Die Kunden selber erweitern auf diese Weise Kundenkreis und Marken-Community. Um ihren Kunden personalisierte Angebote zu unterbreiten sind Marken auf die persönlichen Daten angewiesen. Die aktuellen Datenschutzbestimmungen stellen Werbetreibende dabei vor neue große Herausforderungen.

Stefan Wörnle, Head of Strategic Planning bei der Digitalagentur Wunderman: „Es gibt kein Patentrezept für das optimale Loyalty- und Customer-Engagement-Programm. Die zentrale Frage lautet immer ‚Wofür steht die Marke und welchen Benefit bietet sie?´.“ (go)
 

Fake News treiben User zu Qualitätsmedien

 

75 Prozent der Internetnutzer weltweit informieren sich zu aktuellen Nachrichten auf hochwertigen Quellen, seit die zunehmende Verbreitung von Fake News bekannt wurde. Das sind Ergebnisse der Studie „In News We Trust“, die Teads unter weltweit 16.000 Konsumenten, über 2.000 davon in Deutschland, durchgeführt hat. Diese Entwicklung wirke sich auch auf die Wahrnehmung von Werbung aus. Wie gut man sich an eine Anzeige erinnert, wird für jeden dritten Deutschen maßgeblich von der Qualität des Umfeldes, in dem Werbebotschaften ausgespielt werden (37 Prozent) beeinflusst.

Nachrichten spielen nach wie vor eine wichtige Rolle im Leben der Deutschen. Die Mehrheit (58 Prozent) informiert sich ein- bis fünfmal pro Tag, etwa via TV (80 Prozent) und Online-Medien (70 Prozent). Dabei nutzen die Deutschen neben dem TV (76 Prozent) hauptsächlich den PC oder Laptop (62 Prozent). Das Smartphone nutzt jeder dritte Deutsche (34 Prozent), um auf dem neusten Stand zu bleiben, das Tablet jeder vierte (23 Prozent).

Den traditionellen Medien Fernsehen, Radio und Print wird am meisten vertraut. Dafür sprechen sich vier von zehn Deutsche aus. 31 Prozent der Befragten vertrauen auch den Online-Medien. Social-Media-Kanäle liegen mit 24 Prozent wesentlich weiter hinten. Unter den 16- bis 24-Jährigen vertrauen 38 Prozent den Online-Medien und nur 26 Prozent den sozialen Netzwerken. Die meisten Deutschen misstrauen Social Media (29 Prozent), bei den anderen Medien liegt der Anteil der misstrauischen User nur zwischen 12 und 18 Prozent. Mit Social Media verknüpfen 40 Prozent den Begriff Fake News, 31 Prozent Einflussreichtum und 25 Prozent Sensationsgetriebenheit. Im Vergleich dazu werden Online-Kanäle mit Wissen (35 Prozent), Genauigkeit (24 Prozent) und Einflussreichtum (21 Prozent) in Zusammenhang gebracht.

Besonders viel Aufmerksamkeit schenken die Deutschen Nachrichten in Print-Medien (67 Prozent), Fernsehen (62 Prozent) und Online-Medien (60 Prozent). News im Hörfunk und auf Social Media werden von 40 Prozent aufmerksam verfolgt. Und die Werbung? 42 Prozent der Befragten bemerken die Werbung, die sie im Fernsehen sehen immer, 25 Prozent die Werbung im Print-Bereich und 27 Prozent bei Online-Nachrichtenpublikationen. Konsumenten weltweit erinnern sich besonders an Fernsehwerbung. Hierbei achten die jungen Nutzer auf Qualität. 51 Prozent bestätigen, sich an hochwertige Werbeinhalte besser zu erinnern.

Teads, gegründet in 2011, vermarktet Videoinventar weltweit. Publisher arbeiten mit Teads zusammen, um neues Videoinventar zu erschließen und ihr bestehendes Inventar zu verwalten. Sie vermarkten es über ihren eigenen Vertrieb, das Teads-Vertriebsteam oder den programmatischen Handel. Teads beschäftigt weltweit ein Team von mehr als 670 Mitarbeitern, 120 davon im Innovationsteam. Das Unternehmen ist mit 35 Büros in 24 Ländern auf allen Kontinenten präsent.

Für die Studie beauftragte Teads das unabhängige Marktforschungsunternehmen Censuswide im Februar 2018 damit, 16.000 Konsumenten zu befragen, die in den führenden Märkten der Welt aktiv Nachrichten lesen. (go)
 

Vorstandswahl: Dr.-Ing. Klaus Krammer ist neuer Sprecher der Deutschen Fachpresse

 

Dr.-Ing. Klaus Krammer, Vorstand Krammer Verlag (Düsseldorf), ist neuer Sprecher der Deutschen Fachpresse. Er wurde im Rahmen der ersten Sitzung des neuen Vorstands der Deutschen Fachpresse am 17. Mai gewählt, die Amtszeit beträgt drei Jahre. Dr.-Ing. Klaus Krammer folgt auf Stefan Rühling, Vogel Business Media, der für sein Sprecheramt nach zwei Amtszeiten nicht wieder kandidierte und mit großem Dank für seine Leistungen verabschiedet wurde.

„Fachmedien stehen für hochqualifizierte Inhalte, ausgewiesene Kundennähe und innovative Produktentwicklungen“, sagt der neue Fachpresse-Sprecher Dr.-Ing. Klaus Krammer.
Es sei wichtig, für eine vielfältige Fachmedienlandschaft und faire Rahmenbedingungen einzustehen und unsere Mitglieder in ihren Transformationsprozessen mit einem starken Netzwerk zu fördern“.

Klaus Krammer ist Vorstand der Krammer Verlag Düsseldorf AG, ein international tätiges Fachmedienhaus im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Dank des frühen Ausbaus des Digitalgeschäfts erwirtschaftet das Unternehmen heute über 50 Prozent seiner Umsätze in digitalen Geschäftsfeldern. Dr.-Ing. Krammer engagiert sich seit über 20 Jahren im Vorstand der Deutschen Fachpresse und im Fachverband Fachpresse im VDZ (FVFP) für die wirtschaftlichen und politischen Anliegen der Fachmedienbranche.

Als stellvertretender Sprecher wurde Wolfgang Beisler, Geschäftsführer Carl Hanser Verlag, wiedergewählt. Gemeinsam mit acht weiteren Vorständen wird sich das neue Sprecherteam in den kommenden drei Jahren für die Interessen der deutschen Fachmedienhäuser einsetzen.


Zuvor wurden in den Mitgliederversammlungen des FVFP und der Interessengruppe Fachmedien (IG Fachmedien) im Börsenverein des Deutschen Buchhandels je fünf Vorstände und Sprecher gewählt, die zusammen den neuen Vorstand der Deutschen Fachpresse bilden:

Vorstände des FVFP:
Dr.-Ing. Klaus Krammer, Vorstand, Krammer Verlag (Vorsitzender)
Dr. Ludger Kleyboldt, Geschäftsführer, NWB Verlag (Schatzmeister)
Holger Knapp, Geschäftsführer, dfv Mediengruppe (stellv. Vorsitzender)
Katja Kohlhammer, Verlegerin, Konradin Medien
Jonas Vincentz, Geschäftsführer, Vincentz Network


Sprecher und stellvertretenden Sprecher der IG Fachmedien:
Wolfgang Beisler, Geschäftsführer, Carl Hanser Verlag (Sprecher)
Christoph Bertling, Geschäftsführer, Handelsblatt Fachmedien
Thomas Dohme, Geschäftsführer, Goethe + Schweitzer
Dirk Sieben, Geschäftsführer, DVS Media (Schatzmeister)
Dr. Eva E. Wille, Vice President, Executive Director, Wiley-VCH Verlag (Erste stellv. Sprecherin)


Neu im Vorstand sind auf Seite des FVFP
Katja Kohlhammer, Konradin Medien, und Jonas Vincentz, Vincentz Network, sowie auf Seite der IG Fachmedien Christoph Bertling, Handelsblatt Fachmedien.

(go)
 

Fachpresse-Statistik 2017 belegt zukunftsorientiertes Handeln

 

Deutsche Fachmedienhäuser verzeichnen 2017 ein Umsatzplus von 4,6 Prozent. Insgesamt steigt der Gesamtumsatz deutscher Fachmedienhäuser 2017 um 337 Millionen Euro auf 7,65 Milliarden Euro. Wichtigste Wachstumstreiber: die Erlöse aus digitalen Medien, die mittlerweile mit 31,6 Prozent zum Gesamtumsatz beitragen. Die Printerlöse weisen eine leicht rückläufige Tendenz auf, bleiben aber insgesamt die wichtigste Erlösquelle. Deutlich gestiegen sind die Erlöse aus Veranstaltungen und Messen. Das zeigt die aktuelle Fachpresse-Statistik 2017 der Deutschen Fachpresse. Die Fachpresse-Statistik 2017 wurde methodisch neu aufgesetzt und ist daher mit den Vorjahres-Statistiken nicht vergleichbar. Sie basiert auf einer Marktschätzung und einer Mitgliederbefragung im April 2018. Errechnet wurden die Daten im Auftrag der Deutschen Fachpresse vom Institut Dr. Egon Bellgardt (Frankfurt am Main). Fachmedienhäuser seien im B2B-Medien- und Informationsmarkt dank innovativer Omni-Channel-Angebote für ihre Kunden unverzichtbar, bilanziert Fachpresse-Sprecher Stefan Rühling.

Print bleibt wichtigste Erlösquelle

Im Printbereich, der im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent schrumpft, weisen alle Erlösarten eine rückläufige Tendenz auf (- 40 Millionen Euro). Mit 55,7 Prozent (4,26 Milliarden Euro) der Gesamtumsätze bleibt Print jedoch die wichtigste Erlösquelle der Fachmedienhäuser und ist vor allem durch das Fachzeitschriftengeschäft geprägt. Während die Anzeigen- und Vertriebserlöse der Fachzeitschriften nur leicht zurückgehen (Anzeigen: -0,3 Prozent, Vertrieb: -0,7 Prozent), sinken die Fachbucherlöse um moderate 2,5 Prozent. Trotz dieses Erlösrückgangs steigt die Anzahl der gedruckten Fachzeitschriftentitel um 2,2 Prozent auf 5.627 Titel. Das belegt, dass Fachmedienhäuser ihre Zielmärkte immer ausdifferenzierter und auf allen Kanälen bedienen. So planen drei Viertel der Verlage eine Erweiterung ihres Produktportfolios. Hauptsächlich wird eine Erweiterung der digitalen Medien geplant (65 Prozent), aber auch im Printbereich planen 27 Prozent der Verlage eine Erweiterung. Weitere Bereiche werden von 35 Prozent (Veranstaltungen/Messen) und 31 Prozent (Dienstleistungen) genannt.

Digitale Wachstumstreiber

Digitale Medien sind stärkster Wachstumstreiber
. Die digitalen Medien wuchsen 2017 um 12,5 Prozent und tragen mit 269 Millionen Euro am meisten zum Gesamtwachstum von insgesamt 337 Millionen Euro bei. Sehr dynamisch entwickelten sich die Werbeerlöse (+24,3 Prozent). Die Vertriebserlöse wuchsen um deutliche 6,5 Prozent. Mit 1,41 Mrd. Euro sind die Vertriebserlöse die wichtigste Erlösquelle im Digitalgeschäft. Hierzu zählen beispielsweise Datenbanken mit digitalen Fachzeitschriften und -büchern sowie Softwareprodukte. Die digitale Werbung erwirtschaftet einen Umsatz von 940 Millionen Euro. Der Anteil digitaler Medien an den Gesamtumsätzen beträgt 2017 31,6 Prozent (2,42 Milliarden Euro).

Neue Geschäftsfelder und Erwartungen

Im Bereich Veranstaltungen und Messen gewinnen Fachmedienhäuser zunehmend an Marktbedeutung. Die Veranstaltungserlöse tragen mit 88 Millionen Euro (+17,9 Prozent) zum Wachstum bei. Insgesamt entfallen auf sie 7,6 Prozent (580 Millionen Euro) am Gesamtumsatz. Der Wachstumsbeitrag der Dienstleistungserlöse liegt bei 27 Millionen Euro (+12,6 Prozent). Die Jahresergebniserwartungen für 2018 fallen positiv aus. 38 Prozent der Verlage erwarten eine Verbesserung ihrer Ergebnisse, nur rund jeder siebte Verlag rechnet für das laufende Jahr mit einer Verschlechterung gegenüber 2017. Die erwartete Entwicklung der Mitarbeiterzahl ist ebenfalls erfreulich: 50 Prozent gehen von einer wachsenden Personalentwicklung aus, nur 12 Prozent erwarten einen Rückgang. (go)

Deutsche Fachpresse: „Fachjournalisten und Fachmedien des Jahres 2018“

 

Die Deutsche Fachpresse und die Karl Theodor Vogel Stiftung prämieren die besten Fachjournalisten des Jahres: Preisträger sind Florian Bamberg (1. Platz), Klaus Janke (2. Platz) und Fredericke Winkler (3. Platz).

Für herausragende journalistische Leistungen wurde heute der „Karl Theodor Vogel Preis der Deutschen Fachpresse – Fachjournalist des Jahres“ verliehen. Mit dem Preis zeichnet die Deutsche Fachpresse gemeinsam mit der Karl Theodor Vogel Stiftung (Würzburg) seit 2005 fachjournalistische Beiträge aus, die aktuelle Fach- und Branchenthemen hervorragend recherchiert sowie beispielhaft sprachlich, stilistisch und visuell mit hohem Leser- und Branchennutzen darstellen. Die Auszeichnung wurde heute im Rahmen des Kongresses der Deutschen Fachpresse im Ellington Hotel Berlin verliehen.


Den ersten Preis erhielt Florian Bamberg für seinen Beitrag „Der 840-Milliarden-Wahnsinn“, erschienen in Finance (Frankfurt Business Media – der F.A.Z.-Fachverlag). Der zweite Preis ging an Klaus Janke für den Artikel „Die Entgrenzung des Automobils“ in der absatzwirtschaft (Meedia GmbH & Co. KG). Für ihren Beitrag „Hautnah“ auf TW_home (dfv Mediengruppe) wurde Fredericke Winkler der dritte Preis zuerkannt.

Die drei Siegerbeiträge ermittelte eine zehnköpfige Jury unter Vorsitz von Professor Dr. Lutz Frühbrodt, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, aus über 100 Einsendungen.


 

Die Deutsche Fachpresse zeichnete beim Fachpressekongress auch die „Fachmedien des Jahres 2018“ aus. Vergeben wurden Preise in 11 Kategorien. Das sind die Gewinner:


Bester Award:
Agrar-Familie, dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag 

Beste Fachzeitschrift bis 1 Mio. Euro Umsatz:
Der Personalrat, Bund-Verlag 

Beste Fachzeitschrift über 1 bis 2,5 Mio. Euro Umsatz:
Deutsche Hebammen Zeitschrift, Elwin Staude Verlag 

Beste Fachzeitschrift über 2,5 Mio. Euro Umsatz:
AIT – Architektur | Innenarchitektur | Technischer Ausbau, Verlagsanstalt Alexander Koch

Beste integrierte Markenführung:
agrarheute, dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag

Beste Neugründung:
Industry of Things, Vogel Business Media

Bester Social-Media-Einsatz:
#HCM in den sozialen Medien, Holzmann Medien

Beste Veranstaltung:
Change Congress 2017, Handelsblatt Fachmedien

Beste Website/Beste App:
Verkehrsrundschau, Springer Fachmedien München

Beste Workflow-Lösung:
Haufe Zeugnis Manager Premium, Haufe Group

Sonderpreis der Jury:
DAC/NRF, Avoxa Mediengruppe Deutscher Apotheker


Ausgewählt wurden die Medien in einem zweistufigen Bewertungsverfahren mit Vor- und Hauptjury. Die Jurys setzen sich aus Vertretern der Wirtschaft, Experten aus B2B-Agenturen, Hochschulen und Fachmedienhäusern zusammen. (go)

Kongress der Deutschen Fachpresse in Berlin

 

Unter dem Motto „Leidenschaft für B2B – immer einen Schritt voraus“ zeigt der Kongress der Deutschen Fachpresse 2018 am 16. und 17. Mai im Ellington Hotel Berlin neue Denkansätze und innovative Geschäftsmodelle. Stefan Rühling, Sprecher der Deutschen Fachpresse, sagt: „Fachmedienhäuser haben sich im Content-Geschäft als echte Trendsetter etabliert und erzielen im Schnitt schon ein Drittel des gesamten Branchenumsatzes von 7,65 Milliarden Euro mit digitalen Angeboten...Wir wollen uns bewusst auf die Suche nach Neuem machen und die Erfolgsgeschichte der Fachmedienhäuser mit Mut und Kreativität fortschreiben...“

Die Fachpresse müsse sich auch für Pressefreiheit einsetzen, denn „Freiheit und Vielfalt der Presse sind bedroht, wenn wirtschaftliche Rahmenbedingungen nicht stimmen. Wenn aber darüber hinaus das politische Klima sich ändert in Richtung Bevormundung und Gängelung, dann sind sehr schnell auch Forschung und Wissenstransfer betroffen“, betont VDZ-Präsident und Kongress-Ehrengast Dr. Rudolf Thiemann.


Mehr als 500 Teilnehmer zählt das zentrale Event der Fachmedienmacher zu Beginn des ersten Kongresstages. Das Programm umfasst Keynotes, Sessions, Round Tables, Tech Outlook und Business-Frühstücke, aber auch Formate wie Speed Networking oder das Barcamp zuk Meinungsaustausch und eine Dienstleisterausstellung, die über neue Technologien und Services informiert. Der Award „Fachmedium des Jahres“ und „Fachjournalist des Jahres“ wird im Rahmen der B2B Media Night verliehen.

Mit von der Partie sind auch Managementberaterin Anja Förster mit einer „Anstiftung zum Andersdenken“ zum Thema Digitalisierung, sowie Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Digitale Transformationsprozesse nehmen auch Dr. Carsten Linz (SAP) und Natasha Christie-Miller (Ascential Intelligence) in den Blick. Roland Herkert (Forum Media Group) und Thomas Wendt (Axel Springer SE) erläutern ihre Unternehmensstrategien.

Der Verein Deutsche Fachpresse ist die zentrale Marketing- und Dienstleistungsplattform für alle Anbieter von Fachinformationen im beruflichen Umfeld. Sie wird getragen vom Fachverband Fachpresse im Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (Berlin) und der IG Fachmedien im Börsenverein des Deutschen Buchhandels (Frankfurt am Main). Die Deutsche Fachpresse repräsentiert 350 Mitglieder in einer Branche mit insgesamt über 5.000 Titeln und einem Umsatz von 7,65 Milliarden Euro.  (go)

Kongress der Deutschen Fachpresse in Berlin

 

Unter dem Motto „Leidenschaft für B2B – immer einen Schritt voraus“ zeigt der Kongress der Deutschen Fachpresse 2018 am 16. und 17. Mai im Ellington Hotel Berlin neue Denkansätze und innovative Geschäftsmodelle. Stefan Rühling, Sprecher der Deutschen Fachpresse, sagt: „Fachmedienhäuser haben sich im Content-Geschäft als echte Trendsetter etabliert und erzielen im Schnitt schon ein Drittel des gesamten Branchenumsatzes von 7,65 Milliarden Euro mit digitalen Angeboten...Wir wollen uns bewusst auf die Suche nach Neuem machen und die Erfolgsgeschichte der Fachmedienhäuser mit Mut und Kreativität fortschreiben...“

Die Fachpresse müsse sich auch für Pressefreiheit einsetzen, denn „Freiheit und Vielfalt der Presse sind bedroht, wenn wirtschaftliche Rahmenbedingungen nicht stimmen. Wenn aber darüber hinaus das politische Klima sich ändert in Richtung Bevormundung und Gängelung, dann sind sehr schnell auch Forschung und Wissenstransfer betroffen“, betont VDZ-Präsident und Kongress-Ehrengast Dr. Rudolf Thiemann.


Mehr als 500 Teilnehmer zählt das zentrale Event der Fachmedienmacher zu Beginn des ersten Kongresstages. Das Programm umfasst Keynotes, Sessions, Round Tables, Tech Outlook und Business-Frühstücke, aber auch Formate wie Speed Networking oder das Barcamp zuk Meinungsaustausch und eine Dienstleisterausstellung, die über neue Technologien und Services informiert. Der Award „Fachmedium des Jahres“ und „Fachjournalist des Jahres“ wird im Rahmen der B2B Media Night verliehen.

Mit von der Partie sind auch Managementberaterin Anja Förster mit einer „Anstiftung zum Andersdenken“ zum Thema Digitalisierung, sowie Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Digitale Transformationsprozesse nehmen auch Dr. Carsten Linz (SAP) und Natasha Christie-Miller (Ascential Intelligence) in den Blick. Roland Herkert (Forum Media Group) und Thomas Wendt (Axel Springer SE) erläutern ihre Unternehmensstrategien.

Der Verein Deutsche Fachpresse ist die zentrale Marketing- und Dienstleistungsplattform für alle Anbieter von Fachinformationen im beruflichen Umfeld. Sie wird getragen vom Fachverband Fachpresse im Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (Berlin) und der IG Fachmedien im Börsenverein des Deutschen Buchhandels (Frankfurt am Main). Die Deutsche Fachpresse repräsentiert 350 Mitglieder in einer Branche mit insgesamt über 5.000 Titeln und einem Umsatz von 7,65 Milliarden Euro.  (go)

Tschentscher fordert Medienordnung auf der Höhe der Zeit

 

Anlässlich des Senatsempfangs zum Mediendialog Hamburg 2018 diskutierten im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses am 15. Mai rund 300 Gäste aus der Medien- und Kreativbranche über die Verantwortung der Medien für das Zustandekommen einer demokratischen Öffentlichkeit. In Zeiten, in denen Informationen zunehmend von Algorithmen gesammelt, ausgewählt und präsentiert werden, müssten Medienanbieter und digitale Vermittler stärker zusammenarbeiten, um öffentliche Kommunikation und Meinungsbildung transparent und vielfältig zu gestalten.

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher eröffnete den Senatsempfang mit einer medienpolitischen Grundsatzrede. Angesichts der technischen und gesellschaftlichen Umbrüche in der Medienwelt forderte er: „Wir müssen einen regulatorischen Rahmen schaffen, der die positiven Potenziale stützt und ihre destruktiven Wirkungen begrenzt. Der Rundfunkstaatsvertrag ist dabei ein geeigneter Ansatzpunkt für regulatorische Vorgaben. Wenn wir die aktuell erörterten Modernisierungen verabschieden, entwickelt sich der Rundfunkstaatsvertrag schrittweise zu einem umfassenderen Medienstaatsvertrag.“

Mit Blick auf die Intermediäre, also digitale Netzwerke und Suchmaschinen, die über technische Algorithmen gestaltet werden, sagte Tschentscher, eine mediale Ordnung mit redaktionellen Medien sei wichtig, „um Verzerrungen durch digitale Teilöffentlichkeiten entgegenzuwirken“. Vielfalt und Widerspruch führe zu demokratischer Kommunikation. „Wir sollten verlangen, dass Intermediäre die wesentlichen Kriterien ihrer Aggregation, Auswahl und Präsentation von Informationen offenlegen, um überprüfbar zu sein und um das Vertrauen der Nutzer in ihre Angebote zu stärken.“

In der Diskussion um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk forderte Tschentscher einen „neuen Deal“: „Die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten sollten künftig beschreiben, was sie von den Sendern inhaltlich und strategisch erwarten, und sie dafür mit einem Budget ausstatten, das ihnen die Erreichung dieser Ziele ermöglicht, aber zugleich die Freiheit lässt, die dafür besten Programminhalte und Verbreitungswege selbst festzulegen. Wenn wir dieses Budget noch vernünftig indexieren würden und der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten die Überwachung und Gestaltung dieses Prozesses überließen, wäre das ein Ausweg aus einer aktuell eher verzweifelt wirkenden politischen Diskussion.“

Zur E-Privacy-Verordnung sagte Tschentscher: „Nutzerinnen und Nutzer sollten selbst entscheiden können, wer ihre Daten wofür verwendet. Wir überschreiten aber die Grenze einer Regulierung, wenn wir auch Geschäftsmodelle, die auf einer mit den Nutzern vereinbarten Datennutzung beruhen, faktisch unmöglich machen. Wem an einer guten demokratischen Öffentlichkeit gelegen ist, der muss berücksichtigen und akzeptieren, dass die Produktion und der Vertrieb journalistischer und kreativer Inhalte eine wirtschaftlich belastbare Grundlage haben müssen.“

Der Mediendialog Hamburg umfasste auch das „New Leaders’ Forum“, auf dem Manager/innen über den Wandel von Unternehmenskulturen in Medien- und Digitalunternehmen diskutierten. Am 16. Mai trafen sich Top-Entscheider der Medien- und Kommunikationsbranche, um über die Verantwortung von Inhalte-Anbietern, Werbungtreibenden und digitalen Vermittlern für die Gestaltung von demokratischer Öffentlichkeit und die Sicherung von publizistischer Vielfalt und Qualität zu diskutieren, auch über das Verhältnis von öffentlich-rechtlichem Rundfunk und privatwirtschaftlichen Anbietern.

Die Rede des ersten Bürgermeisters findet sich unter www.hamburg.de/mediendialog (go)

DSGVO: AGOF ändert Grundgesamtheit daily digital facts

 

Die AGOF ändert die Grundgesamtheit der daily digital facts per sofort auf Erwachsene ab 16 Jahre, die neue Grundgesamtheit steht rückwirkend zum 1. Januar 2018 zur Verfügung.

Die deutschsprachige Wohnbevölkerung wird erst ab 16 Jahren in Deutschland erhoben und ausgewiesen, statt wie bisher ab zehn oder ab 14 Jahren. Die AGOF greift damit eine Forderung der bevorstehenden Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union auf, die einen besonderen Schutz von Jugendlichen vorsieht. Das Mindestalter für die Abgabe einer wirksamen Einwilligung in die Verarbeitung der eigenen Daten steigt auf 16 Jahre.

Die bis zum 15.05.2018 veröffentlichten Zahlen auf Basis der Grundgesamtheiten 10+ oder 14+ werden für Auswertungen auf Basis älterer Zeiträume im Auswertung- und Planungsprogramm TOP modular weiterhin vorgehalten, jedoch nicht mehr aktualisiert. Vergleiche oder Darstellungen über diese Datumsgrenze hinweg sind auf Basis gleicher Zielgruppen methodisch zulässig und möglich.

Als Joint Industry Committee (JIC) aus den führenden deutschen Internet-Vermarktern, Agenturen und Werbungtreibenden setzt die AGOF Standards und Maßstäbe für digitales Marketing. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Ermittlung digitaler Reichweiten und Nutzungsdaten zur Vermarktung von digitalen Angeboten. Darüber hinaus engagiert sie sich für das digitale Medium in wichtigen Branchenorganisationen, vor allem für einen vertretbaren Datenschutz für Online-Marketing, und setzt sich auch auf europäischer Ebene für länderübergreifende Forschungsstandards ein. (go)

 

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