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NIDO: Ehrliches Bild von Familien

 

Nido, das Magazin des Stern, wurde rebrushed und hat jetzt neue Rubriken und ein optimiertes Layout. In der neuen Kolumne „Frag einen Freund“ beantwortet Florian Sump, Sänger bei „Deine Freunde“ Fragen von Eltern. Die Autoren Okka Rohd und Peter Praschel erzählen aus ihrem Privatleben als Eltern in der neuen „Paar-Kolumne“, und in den „Reise-Momenten“ erleben die Leser Inspirationen und Tipps für den eigenen Urlaub mit Kind. Weitere Tipps bekommen sie in der neuen „Rauszeit“ oder auf den Produktseiten des Magazins. Alexander Schwerin, Publisher News, betont, NIDO vermittele Lesern das Lebensgefühl junger, moderner und weltoffener Eltern, indem es an deren Leben teilnehme. Chefredakteurin Ruth Fend sagt: „ Wir wollen mit NIDO ein ehrliches Bild von Familie zeichnen." Eltern würden dabei auch als Männer und Frauen mit individuellen Ansprüchen gesehen. Denn: "Unsere Überzeugung ist: Glückliche Eltern haben glückliche Kinder.“ (ah)

Bewerbungsstart für Deutschen Radiopreis 2017

 

Der Wettbewerb um den Deutschen Radiopreis geht in die achte Runde. Seit dem 1. April können wieder alle deutschen Hörfunksender ihre besten Protagonisten und Produktionen in elf Kategorien ins Rennen schicken. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai. Die Gewinner werden am Donnerstag, 7. September, in Hamburg von prominenten Laudatorinnen und Laudatoren gekürt. Die Galaveranstaltung findet 2017 erstmals in der Hamburger Elbphilharmonie statt und wird auch diesmal bundesweit im Radio, im Fernsehen und im Internet ausgestrahlt.

Joachim Knuth, NDR Programmdirektor Hörfunk und Vorsitzender des Radiopreis-Beirats, sagt, pro Tag schalteten in Deutschland mehr als 56 Millionen Menschen das Radio ein. Der Deutsche Radiopreis sei die wichtigste Auszeichnung für Radiomacher in ganz Deutschland, ob öffentlich-rechtliche oder private Veranstalter. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, das Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks (Geschäftsführer ist Lutz Kuckuck), sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk (NDR).

Jedes eigenständige deutsche Programm kann insgesamt bis zu fünf Radiosendungen oder Radioleistungen einreichen; je Kategorie gibt es einen Preis. Über die Vergabe des Deutschen Radiopreises entscheidet eine unabhängige, aus elf Kritikern und Experten zusammengesetzte Jury. Diese wird durch das renommierte Grimme-Institut berufen, das für die Unabhängigkeit der Auswahl bürgt. Die Preise sind nicht dotiert. (go)
 

Context Discovery Platform arbeitet mit KI

 

Wer ist diese Schauspielerin? Wo kann ich ihr Kleid kaufen? Wo wurde die Szene gedreht? Was steht da auf dem Tisch? Von wem ist der Song? Das deutsch-spanische Start-up Dive launcht in Deutschland ab sofort die kostenlose „Context Discovery Platform“ dive.tv. Sie erkennt automatisch Elemente aus über 20 Kategorien, liefert zusätzliche Informationen und beantwortet Fragen, die beim Schauen eines Filmes oder einer Serie aufkommen – in Echtzeit per kostenloser App oder via Smart TV. Ermöglicht wird dies durch künstliche Intelligenz, insbesondere Computer Vision und Deep-Learning-Technologien, die im Hintergrund laufen.

Neben linearem TV lassen sich Inhalte von Streaming-Diensten wie Netflix, Maxdome oder Amazon Prime Video mit der App synchronisieren. Der Nutzer startet die App und wählt ein aktuell laufendes Programm. Dann beginnt dive.tv mit dem Anzeigen vorliegender Informationen – Szene für Szene und ohne Verzögerungen. Auf ausgewählten Smart TVs ist dive.tv als Service bereits vorinstalliert. Alle verfügbaren Informationen werden anschließend am unteren Bildschirmrand fließend eingeblendet – ohne das Sehvergnügen zu stören. Für werbungtreibende Unternehmen eröffnen sich so Möglichkeiten in den Bereichen Product Recommendation, Video-on-Demand, Digital Advertising oder Online-Handel. Zu den bisherigen Partnern von dive.tv zählen unter anderem AboutYou, home24, Jochen Schweizer, SIXT, mydays, SATURN, ebay, EMP, SportScheck oder Deichmann. Noch im ersten Halbjahr kommen laut Unternehmen weitere namhafte Partner hinzu. Der Katalog an kontextualisierten Filmen und Serien umfasst aktuell über 2.500 Titel, die Marke von 10.000 Titeln wird noch innerhalb des Jahres 2017 überschritten.

Dive wurde von Jose Luis Flórez, David González, Guillermo Encina, Carlos Echalecu und Sharique Husain gegründet und hat bereits verschiedene Auszeichnungen erhalten, darunter eine finale Platzierung als Top B2C-Start-up beim Digital Top 50 Award 2016, verliehen von Google, McKinsey und Rocket Internet, eine Auszeichnung als eines der zehn EFM Berlinale Top Startups 2017, EU-Förderung im Rahmen des Programms Horizon 2020 und weitere. (go)

Serviceplan kehrt in den GWA zurück


„Die Münchener Agenturgruppe wird ihre Mitgliedschaft zum 1. Juli 2017 wieder aufnehmen, erklärt GWA-Präsident Wolf Ingomar Faecks. Die Agentur war zum Ende 2014 aus dem Verband ausgetreten. „Wir haben in den vergangenen Jahren wichtige Themen besetzt, uns mit vielen neuen Initiativen an den Nachwuchs gewandt und ein Portfolio relevanter und akzeptierter Services aufgebaut. Außerdem haben wir uns von der seit Verbandsgründung gepflegten Praxis verabschiedet, die Interessenvertretung unserer Branche gegenüber der Politik anderen zu überlassen“, sagt Faecks.

Auch die Agentur selbst betont, dass die Veränderungen in Strategie und Ausrichtung des Verbands maßgeblich für die Entscheidung des Serviceplan-Boards waren, in den Verband zurückzukehren. „Wir bewerten die Entwicklung des GWA in den vergangenen Jahren sehr positiv. Der Verband ist nun endlich eine echte Interessenvertretung unserer Branche“, sagt Florian Haller, Hauptgeschäftsführer der Serviceplan-Gruppe. Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA wurde 1952 als Gesellschaft Werbeagenturen gegründet und führt seit 2002 den heutigen Namen. Der GWA spricht für die Agenturbranche gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Die über 100 Mitglieder gehören zu den führenden Kommunikationsagenturen in Deutschland. Der GWA gibt Unternehmen und Institutionen Orientierung in einem unübersichtlichen Agenturmarkt, zum Beispiel durch Publikationen oder die Verleihung der GWA Effie Awards. (go)
 

Anzeigenblättern - Rolle wird wichtiger

 

„Investition in Print ist eigentlich das Gebot der Stunde“ - davon gab sich Manfred Braun, Geschäftsführer der Funke Mediengruppe, bei der Frühjahrstagung der Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) in Berlin überzeugt. Anzeigenblätter seien zur Absicherung der strategischen Position der Medienhäuser wichtig. Wenn irgendwo die Tageszeitung nicht mehr zu halten sei, würden Anzeigenblätter einspringen. Braun räumte ein, dass das Anzeigenblatt in Berlin, wo Funke die Berliner Morgenpost von Springer erworben hatte, „in jedem Jahr das Ergebnis rettet“. Das Geschäft insgesamt habe sich gerechnet, sagt Braun rückblickend zum Springer-Deal. Er „war erstaunt, dass so viele nicht rechnen können“. Der Funke-Mann verwies auf eine Rendite von mehr als 20 Prozent bei der Hörzu. Wenngleich eine solche Programmzeitschrift nicht ewig bestehen werde, „für die nächsten zehn bis 20 Jahre kann man gut leben“.


Für den Funke-Geschäftsführer steht fest, dass es in wenigen Jahren ein völlig neues Werbegeschäft geben werde. Auch dafür seien Anzeigenblätter sehr wichtig. Wer die Zusammenarbeit zwischen allen Gattungen nicht schafft, wird langfristig Probleme haben“, sagte Braun. Der Trend gehe dahin, sich von Gattungen weg hin zu Themen zu bewegen wie etwa Reise. Mit Blick auf die Vermarktung rief er die Verleger auf, die Chancen der Zusammenarbeit mit der neuen GWB-Novelle zu nutzen.


Braun zeigte sich überzeugt, dass „irgendwann auch bei den Anzeigenblättern die Werbewirkungsforschung“ greift. Das erfordere, die Qualität der Blätter zu steigern. Die Qualität der Inhalte sei für die Bindung im Sublokalen künftig äußerst wichtig. Das erfordere, mehr in die Ausbildung zu investieren. Das wolle Funke mit seiner eigenen Journalistenschule angehen.

 

Der Soziologe Professor Harald Welzer, der bei den Prospekten in den Anzeigenblättern von „Konsumpornografie“ sprach, bescheinigte den Gratiszeitungen, sie könnten stabilisierend in der Gesellschaft wirken. Indem sie Gemeinschaft schaffen und durch Qualität einer Hysterisierung der Kommunikation entgegenwirkten, könnten sie für Vertrauen und sozialen Klebstoff sorgen. (gp)

DCA-Forderungskatalog: „Inhalte strömen nur, solange die Quellen sprudeln“

Die Deutsche Content Allianz (DCA) hat am heutigen Mittwoch, 5. April 2017, in Berlin eine „Content Charta 2017“ vorgestellt, wie DCA-Koordinator Jürgen Doetz das Positionspapier umschrieb. Im Wahljahr wollen die Inhalte-Anbieter für eine neue digitale Agenda kämpfen, in der sie in das Zentrum rücken. Die Diskussion um die Digitalisierung sei noch sehr technologiegetrieben. Der langjährige Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) klagte, die Allianz vermisse einen klaren Kompass der Bundesregierung, eine klare Zielrichtung und Rückhalt. Deswegen müsse in der nächsten Legislaturperiode eine neue Agenda her.

Zu den Forderungen gehört unter anderem die nach einem digitalen Ökosystem, in dem die Online-Plattformen die Urheber fair an der Wertschöpfung beteiligen. Beibehalten werden müsse das Territorialprinzip, wodurch Werke auch räumlich und zeitlich exklusiv lizenziert werden können. Außerdem fordert die DCA, die Rechte der Urheber zu stärken, den Zugang zum offenen Internet zu gewährleisten und den digitalen Verbraucherschutz auszubauen. Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Springer-Vorstand Mathias Döpfner, hofft, dass das Leistungsschutzrecht auf europäischer Ebene durchzusetzen ist. Die Bundesregierung solle sich klar dazu bekennen.

Doetz sagte, geschafft habe die 2009 entstandene Allianz zumindest, „dass wir Teil der digitalen Agenda geworden sind“. Das Positionspapier unter dem Titel „Inhalte strömen nur, solange die Quellen sprudeln“ haben der VPRT, der Bundesverband Musikindustrie (BVMI), die GEMA, die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sowie neben den Zeitungs- auch die Zeitschriftenverleger unterzeichnet. Nicht dabei sind die Öffentlich-Rechtlichen. Der Graben zwischen der Privatwirtschaft und den Öffentlich-Rechtlichen, die jährlich durch acht Milliarden Euro finanziert würden, werde immer größer, sagte Döpfner. Sie bräuchten kein Geschäftsmodell, deswegen kämpfe man nicht zusammen. (gp) 

Online-Videos dominieren das Internet

Ob als Unternehmensvideo für Kommunikation und Werbung, als Medium für Bildungseinrichtungen oder für das Internet-TV. Der Anteil von Online-Videos am Gesamtdatenvolumen im Internet wird in den nächsten zwei Jahren auf über 80 Prozent wachsen, prognostiziert der IT- und Telekommunikationsanbieter Cisco Systems. Ron Yekutiel, CEO und Mitbegründer von Kaltura, Anbieter von Videodienstleistungen aus der Cloud, betont, es werde immer einfacher und günstiger, Videos zu produzieren. „Technische Hürden gibt es praktisch keine mehr.“

Das weitere Wachstum von Online-Videos werde durch vier Entwicklungen bestimmt:

Video on Demand verdrängt das klassische Fernsehen: Große Medienhäuser stellen ihren Kunden zunehmend Videos „on Demand“ und als Live-Stream bereit, sodass User ihre Lieblingsserie anschauen können, wann sie möchten. Immer mehr Cloud-Anbieter drängen in den Markt, der klassische TV-Konsum verlagert sich ins Internet. Zu diesem Wachstumsmarkt gehören auch die Anbieter von Over-the-Top-Inhalten (OTT), also Programminhalte aus dem Internet, die über Zusatzgeräte auf den Fernsehapparat übertragen werden. Experten erwarten für das Jahr 2019 allein in den USA einen Umsatz von 19 Milliarden US-Dollar – eine Verdoppelung seit 2014. Bis zum Jahr 2021 werden rund vierzig Prozent aller US-Bürger Abonnenten von Web-TV-Anbietern sein.

Unternehmen setzen auf Videos: Auch Unternehmen setzen zunehmend auf Video-Inhalte, etwa durch ein eigenes „Corporate TV“. Zielgruppen sind die eigenen Mitarbeiter und potenzielle Kunden sowie "Influencer", die Meinungen von Usern beeinflussen. Einsatzmöglichkeiten: Unternehmenskommunikation, Werbung, Aus- und Weiterbildung.

Video-Systeme leisten Beitrag zur Bildung: Immer mehr Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen in der ganzen Welt installieren Video-Management-Systeme für die Aus- und Weiterbildung. Webbasiertes E-Learning wird sich als Norm etablieren. Der Wunsch nach lebenslangem Lernen wird für viele Menschen erreichbar.

Live Streaming: 2017 wird sich Live Streaming etablieren. Die ersten Ansätze wurden 2016 deutlich. Unternehmen und Werbefachleute können sich abheben: Der Event-Charakter des Live-Streamings ermöglicht es, Interessenten in Echtzeit an einem Ereignis teilhaben zu lassen, ob Produktpräsentationen, Vorlesungen oder aktuelle Berichterstattungen. Vor allem der technische Fortschritt (bessere Übertragungsqualität durch mehr Bandbreite und schnellere Datenverbindungen) bei den mobilen Empfangsgeräten wird die Verbreitung des Live Streamings beflügeln. Social Media Plattformen wie YouTube und Facebook werden ihre Live-Streaming-Plattformen weiter ausbauen und so aus dem Trend einen Standard machen. Auch die Werbung wird das Medium für sich entdecken und damit für eine weitere Möglichkeit sorgen, die Umsätze der Content-Anbieter und Plattformbetreiber zu steigern. (go)

Roll-out Shop-in-Shop-Konzept Schöner Wohnen


Erstmals zeigt sich die Schöner Wohnen-Kollektion mit einem großräumigen Shop-in-Shop-Konzept im deutschen Möbelhandel. Möbel Schulenburg bietet mit seinem Standort in Hamburg-Halstenbek als bundesweit erstes Möbelhaus ab sofort den großen sortimentsübergreifenden Shop zur Schöner Wohnen-Kollektion. Auf einer Gesamtfläche von 54 Quadratmetern werden die drei Sortimente Textilien, Tapeten und Teppiche präsentiert. Das Shop-in-Shop-Konzept ist für weitere zwei bis drei Schulenburg-Standorte in Planung. Die Schöner Wohnen-Kollektion besteht seit 16 Jahren. Sie umfasst Farben, Tapeten, Textilien, Fensterdekorationen, Fliesen, Laminat, Kork, Vinyl, Parkett, Teppiche und Häuser sowie ab Herbst auch Möbel. Alle Materialien aus der Schöner Wohnen Kollektion sind untereinander kombinierbar und spiegeln aktuelle Trends wieder.

Das Magazin Schöner Wohnen erscheint monatlich in der G+J LIVING Digital GmbH unter Leitung der Chefredakteurin Bettina Billerbeck. Die Inhalte sind auch im Netz und in Sozialen Medien abrufbar sowie als digitale Ausgabe. (go)

Rekorde bei stagnierendem Umsatz 

 

Bertelsmann hat 2016 das stärkste organische Umsatzwachstum seit vier Jahren erzielt, ein operatives Rekordergebnis und einen Milliardengewinn. Der Umsatz blieb mit 17 Milliarden Euro nahezu stabil, jedoch profitierte das Unternehmen von geringeren Belastungen aus Sondereinflüssen gegenüber 2015. Das operative Ergebnis lag bei 2,57 Milliarden Euro nach 2,49 Milliarden im Vorjahr. Das Konzernergebnis lag bei 1,14 Milliarden Euro nach 1,11 Milliarden im Vorjahr. Es ist das höchste seit zehn Jahren, so Vorstandschef Thomas Rabe bei der Bilanz-Pressekonferenz am 28. März in Berlin. Das Unternehmen sieht sich in seinem Kurs bestätigt, wachstumsstärker, internationaler, digitaler und diversifizierter zu werden.

Zu dem um 0,9 Prozent verbesserten organischen Wachstum trugen vor allem die RTL Group, BMG, Arvato und die Bertelsmann Education Group bei. Sie wuchsen trotz negativer Wechselkurs- und Portfolioeffekte zwischen drei und 15 Prozent. Anke Schäferkordt, Geschäftsführerin der Mediengruppe RTL, verwies auf einen Umsatz von 6,2 Milliarden Euro, an dem die Digitalgeschäfte einen großen Anteil gehabt hätten.

Zum einstigen Kernbereich, dem Buchgeschäft, erklärte Rabe, Bertelsmann wolle den Anteil an Penguin Random House auf 70 bis 75 Prozent aufstocken, sollte der britische Mitgesellschafter Pearson aussteigen. Bei der Suche nach einen neuen Investor gehe um einen „langfristig orientierten Partner“. „Wir legen nicht alle Eier in einen Korb“, sagte Rabe auf die Frage, warum keine vollständige Übernahme geplant sei. Auch wolle er keine weiteren RTL-Aktien für die Transaktion verkaufen. Noch hat man sich aber offenbar mit Pearson nicht auf einen Preis einigen können. 
 
In diesem Jahr strebt Bertelsmann wieder ein Konzernergebnis von mehr als einer Milliarde Euro an. Rabe zeigte sich zuversichtlich, „in drei bis fünf Jahren“ einen Umsatz von 20 Milliarden Euro und eine operatives Ergebnis von drei Milliarden Euro zu erreichen. (gp)

Ströer: Rekordergebnis 2016 und sehr guter Jahresstart 2017

 

Im Geschäftsjahr 2016 stieg der Jahresumsatz des Multichannel-Vermarkters um 36 Prozent von 824 Millionen Euro auf rund eine Milliarde Euro, mit einem organischen Umsatzwachstum von mehr als sieben Prozent. Das Operational EBITDA wuchs um 37 Prozent von 208 Millionen Euro auf 285 Millionen Euro. Das bereinigte Jahresergebnis sieg um 46 Prozent von 107 Millionen Euro auf 156 Millionen Euro. Auch der Start in das Geschäftsjahr 2017 ist positiv.

Der Fokus liegt auf dem organischen Wachstum in den am stärksten wachsenden Medien-Segmenten Online, Mobile und Out-of-Home. Um unsere Aktionärinnen und Aktionäre an dem Unternehmenserfolg partizipieren zu lassen, werden wir auf der diesjährigen Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende um annähernd 60 Prozent von 0,70 Euro auf 1,10 Euro pro Aktie vorschlagen“, sagt Udo Müller, Gründer und Co-CEO von Ströer. Für 2017 prognostiziert er mehr als 320 Millionen Euro Operational EBITDA bei einem Konzernumsatz von rund 1,3 Milliarden Euro.

Ströer ist in folgenden Segmenten tätig:

Ströer Digital mit Aufwärtstrend und Investitionen in andere digitale Geschäftsmodelle wie Abonnement- und E-Commerce-Modelle.
Out-of-Home Deutschland mit anhaltend hoher Dynamik und Investitionen in einen ausgeweiteten Lokalvertrieb bei striktem Kostenmanagement. Positver Umsatz bei Großformaten.

Der Bereich Street Furniture mit Umsatzplus.

Im Bereich Transport Umsatzsteigerungen, Zugewinne vorrangig aus dem Geschäft mit lokalen Kunden.

Out-of-Home International mit den türkischen und polnischen Außenwerbeaktivitäten sowie dem in der BlowUP-Gruppe gebündelten westeuropäischen Riesenpostergeschäft ist zurückgegangen. Ursachen: die angespannte politische Lage und die Terroranschläge in der Türkei, sowie das herausfordernde Marktumfeld in Polen.

Umsatzzuwächse im Riesenpostergeschäft der BlowUP-Gruppe. (go)
 

 

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