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Spiegel Daily startet heute

 

Der Spiegel und Spiegel Online starten am heutigen 16. Mai die kostenpflichtige digitale Tageszeitung Spiegel Daily. Ziel: Entschleunigung, Einordnung und Orientierung. Täglich um 17 Uhr erklärt Daily die wichtigsten News des Tages, liefert Kommentare, fasst die Debatten in den sozialen Netzwerken zusammen und hat Tipps für den Feierabend. Exklusive Geschichten aus dem Spiegel, Highlights von Spiegel Online und Videos von Spiegel TV runden das Angebot ab. Die redaktionelle Leitung des neuen Produkts liegt bei Timo Lokoschat und Oliver Trenkamp.

Spiegel Daily ist ein Gemeinschaftsprojekt der Redaktionen von Spiegel, Spiegel Online und Spiegel TV. Klaus Brinkbäumer, Chefredakteur des Spiegel, sagt: „Das Angebot ist gedacht für ein Publikum, das täglich das Weltgeschehen verstehen will, ohne permanent online zu sein.“ Und Barbara Hans, Chefredakteurin von Spiegel Online, spricht von einer „Ergänzung für das minutenaktuelle Angebot der Website und die wöchentliche Berichterstattung des Nachrichten-Magazins“.

Zum Start von Spiegel Daily können die Leser zwischen zwei Bezahlmodellen wählen: einem Monatspass und einem Wochenpass. Der Monatspass startet mit einem kostenlosen Probemonat. Anschließend werden 6,99 Euro pro Monat berechnet. Der Wochenpass kostet 2,49 Euro und endet automatisch nach einer Woche. Abonnenten des digitalen Spiegel erhalten Daily kostenlos, Print-Abonnenten bekommen für 0,50 Euro über ein Digital-Upgrade Zugriff auf die digitale Abendzeitung.

Vermarktet wird das neue Angebot von Spiegel Media, der integrierten Vermarktungsorganisation der Spiegel-Gruppe. Zum Launch konnte Audi als Partner für eine dreimonatige Exklusivvermarktung gewonnen werden.

PS: Ulrike Simon wird Kolumnistin bei Spiegel Daily für eine wöchentliche Medienkolumne. Nach Studium und Ausbildung beim "Kontakter" arbeitete Simon unter anderem für die "Welt"-Gruppe, den "Tagesspiegel", die "Berliner Zeitung" und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Seit 2015 schreibt sie als Autorin für "Horizont". (go)

Presseverlage warnen vor Enteignung durch neues Urheberrecht

Anlässlich des Beschlusses des Bundesrates zum Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz haben der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) vor massiven Einschnitten in die Finanzierung von Journalismus gewarnt. „Der Bundesrat hat mit seiner Entscheidung den Finger in die Wunde gelegt und in mehreren Anträgen auf die Gefahr des Gesetzes für die Presse hingewiesen“, sagte ein Sprecher der Verbände. Das dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das geplante Gesetz in der vom Bundesrat grundsätzlich begrüßten Form auf eine teilweise Enteignung der Verlage und damit der Journalisten hinausliefe. „Es wäre verheerend, wenn die vom Bundesrat benannten Bedenken in Bezug auf die Presse im weiteren Verfahren nicht durch grundlegende Änderungen an dem Gesetz beseitigt würden“, so der Sprecher.


Der Entwurf zum Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz sieht unter anderem vor, dass die Nutzung von Presseprodukten in den digitalen Angeboten öffentlicher Bibliotheken in Teilen grundsätzlich gratis möglich sein soll, auch wenn die Verlage in ihren eigenen Onlinediensten und Archiven hierfür eine Bezahlung verlangen. Das Gesetz soll im Bundestag Ende Juni endgültig verabschiedet werden.  (go)

Das Medienforum NRW 2017

Das 29. Medienforum NRW widmet sich aktuellen Themen wie Hate Speech und Medienregulierung mit Debatten, Keynotes und Streitgesprächen. Der Kongress findet am 30. Mai in der Koelnmesse erstmals im Congress-Centrum Nord statt. Er startet mit einer gemeinsamen Eröffnungsveranstaltung mit der ANGA COM. Die ANGA COM setzt ihren Kongress mit den Programmteilen Strategie und Technik für ihre Besucher aus der Medien- und die Breitbandbranche am 31. Mai und 1. Juni ebenfalls in der Koelnmesse fort.

Die gemeinsame Eröffnungsveranstaltung von Medienforum und ANGA COM steht unter dem Titel „Gigabit, 4K und Over the Top: Breitband und Medien in der Disruption“.

Jan Lingemann, Leiter Mediennetzwerk.NRW, sagt: „Das Medienforum NRW fokussiert sich in diesem Jahr auf besonders brisante medienpolitische Themen wie die Regulierung von sozialen Netzwerken und Medienvielfalt in der digitalen Demokratie. Erstmals präsentieren wir auch das neue Format ‚One-on-One,‘ bei dem zwei Experten ihre Positionen kontrovers diskutieren. Damit bieten wir auch in diesem Jahr der Branche ein ideales Forum für den Austausch.“

Eine Themenauswahl: Wie steht es um die Anbietervielfalt im Fernsehmarkt (in Kooperation mit der ANGA COM)? Verleger kontra Internet? Schützt ein EU-weites Verlegerrecht überholte Geschäftsmodelle? Wie viel - oder wenig - Plattformregulierung ist nötig, um für die Mediennutzer den Zugang zu einem möglichst vielfältigen Angebot an audiovisuellen Medieninhalten zu sichern? Über Adblocker und weitere Werbehindernisse -Schutz vor Werbeüberflutung oder Gefahr für die Medienvielfalt? (go)

www.medienforum.de bzw. www.angacom.de  

Streit um Leistungsschutzrecht beim EuGH

 

Der Rechtsstreit um das Leistungsschutzrecht (LSR) geht weiter. Am Dienstag setze das Landgericht Berlin das Verfahren zunächst aus. Es warte die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) ab. Der soll darüber befinden, ob Deutschland vor der Verabschiedung des LSR die EU-Kommission hätte informieren müssen. Sollte diese Notifizierung nötig gewesen sein, dürfte das Gesetz nicht angewendet werden.

Die VG Media, die in dem Rechtsstreit die Verleger vertritt, erklärte nach der Verhandlung, das Landgericht halte die Klage zumindest teilweise für begründet. Markus Runde, Geschäftsführer der Verwertungsgesellschaft, sagte: „In der Sache selbst musste die Bundesregierung die Einführung des Leistungsschutzrechts der Presseverleger nicht bei der EU-Kommission notifizieren, da das Leistungsschutzrecht keine technische Vorschrift im Sinne der hier einschlägigen Info-Richtlinie darstellt. Technische Vorschriften im Sinne der Richtlinie sind nur solche, die die Aufnahme oder die Ausübung eines Dienstes der Informationsgesellschaften final und intensiv beschränken. Dies ist bei einem immateriellen Schutzrecht, das die Erbringung des Dienstes nicht behindert, sondern nur zu einer Vergütungspflicht der Suchmaschinenbetreiber für die erlangten geldwerten Vorteile führt, nicht der Fall. Die Bundesregierung ging und geht, anders als das Landgericht Berlin, weiterhin davon aus, dass eine Notifizierungspflicht bei Erlass des Leistungsschutzrechts der Presseverleger nicht bestand und das Gesetz daher anwendbar ist. Die VG Media schließt sich dieser Auffassung an.“

Google-Unternehmenssprecher Ralf Bremer sagte nach der Aussetzung: “Die Entscheidung vom Landgericht Berlin hat jetzt ein weiteres Mal gezeigt, dass es im Zusammenhang mit dem LSR noch zahlreiche ungeklärte Fragen, auch Widersprüche gibt, die es aufzuklären gilt. Wir von Google haben jetzt schon viele Male gesagt, wir möchten lieber mit Presseverlagen und Journalistinnen und Journalisten zusammenarbeiten und digitalen Journalismus entwickeln, neue Modelle entwickeln, neue Geschäftsmodelle. Daran arbeiten wir weiter.“

Die VG Media vertritt die Presseverlage, darunter Axel Springer oder die Funke Mediengruppe. Das LSR war am 1. August 2013 in Kraft getreten. Es regelt, dass Suchmaschinen und News-Aggregatoren für die Nutzung von digitalen Presseerzeugnissen eine Vergütung an die Presseverleger zahlen müssen. Google lehnt die Zahlungsverpflichtungen grundsätzlich ab. Beim Landgericht Berlin geht es um die urheberrechtliche Durchsetzung des Presse-LSR. Zunächst hatte die Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt entschieden, dass das Presse-LSR anwendbar ist und Google und andere grundsätzlich zu zahlen haben. Kartellrechtliche Fragestellungen zum Missbrauch der Marktmacht durch Google und zur Rechtmäßigkeit der erzwungenen Gratiseinwilligungen werden in gesonderten Verfahren vor dem Kammergericht Berlin und der EU-Kommission entschieden. (gp) 

Axel Springer: Umsatz- und Ergebniswachstum im ersten Quartal

Axel Springer profitierte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2017 von einem kräftigen organischen Wachstum. Dabei bauten die digitalen Geschäftsmodelle ihre Stellung im Unternehmen weiter aus. Sie wuchsen organisch um 10,7 Prozent und machten 72 Prozent der Gesamterlöse aus. Auch ihr Beitrag zum Konzern-EBITDA stieg von zuletzt 72 Prozent auf 80 Prozent. Das dynamische Wachstum des Digitalgeschäfts schlug sich auch in den Auslandserlösen nieder. Sie erhöhten sich um 11,3 Prozent auf 415,4 Millionen Euro und lieferten damit die Hälfte des Konzernumsatzes. Insgesamt steigerte Axel Springer den Umsatz im ersten Quartal um 6,7 Prozent auf rund 836 Millionen. Bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseffekte lag der Konzernumsatz um 4,4 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Der um Sondereffekte und Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen bereinigte Konzernüberschuss lag im Berichtszeitraum bei rund 78 Millionen Euro. Der unbereinigte Konzernüberschuss belief sich auf rund 47 Millionen Euro. Durch die Expansion im Digitalgeschäft stieg die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter im Berichtszeitraum um 4,8 Prozent auf 15.598.

Auf Basis der guten Entwicklung im ersten Quartal bekräftigt der Vorstand die Prognose für das Gesamtjahr 2017 - die Umsätze im Konzern sollen im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Für das EBITDA und das bereinigte Ergebnis je Aktie erwartet Axel Springer einen Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. (go)


 

ZEITmagazin und ZEIT ONLINE starten neuen Newsletter

 

Das ZEITmagazin und ZEIT ONLINE starten den Newsletter WAS FÜR EIN TAG. Er wird ab sofort von Montag bis Freitag am späten Nachmittag verschickt. ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend wirft darin einen Blick auf wichtige Momente des Tages und informiert über Ereignisse aus Kunst, Kultur und Medien. Er empfiehlt Filme, Bücher, Musik, Ausstellungen, Serien oder Podcasts, aber auch Rezepte, Restaurants und Reisen. Redakteur des Newsletters ist Matthias Kalle, stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins. Ricarda Messner, Gründerin und Herausgeberin des Magazins „Flaneur“, ist Co-Autorin des Newsletters.

Christoph Amend, Chefredakteur ZEITmagazin, meint, der Newsletter gebe Tipps und Inspirationen für den Abend, und Maria Exner, stellvertretende Chefredakteurin ZEIT ONLINE, fügt hinzu: „Wir wollen unsere mehr als elf Millionen Online-Leser immer besser kennenlernen - neue, aufwändig gestaltete Newsletter wie dieser sind dafür eine spannende Möglichkeit.“ Die Anmeldung zum Newsletter WAS FÜR EIN TAG ist unter www.zeitmagazin.de möglich. (go)

Weiterer Kooperationspartner für „Überland“

 

Für die zweite Auflage des Magazins „Überland“ hat NOZ Medien die Hessische Niedersächsische Allgemeine Zeitung als Kooperationspartner gewonnen. Mit dabei sind schon die Neue Westfälische, die Nordwest-Zeitung und der Weser-Kurier.

Auf 200 Seiten werden 20 Touren und neue Regionen von der Nordsee über Niedersachsen, Ostwestfalen bis nach Hessen vorgestellt. „Ohne das regionale Know-How der Kooperationsverlage, wäre es schwierig, attraktive Touren zu entwickeln“, sagt Marvin Waldrich, Leiter Produktentwicklung & Marketing bei MSO Medien-Service.

Kern des Magazins sind themenspezifische Touren, die vom ADAC entwickelt, bewertet und von erfahrenen Redakteuren der Verlage begleitet wurden. Jeder Verlag hat aus seinem Verbreitungsgebiet vier Touren erstellt. Im Fokus stehen die Regionen Hamburg, Bremen, Oldenburger-, Osnabrücker-, Münsterland, Bielefeld, Minden und Kassel. Alle Touren stehen nach Erscheinen des Magazins per GPS als Download unter http://www.ueberland-magazin.de/ zur Verfügung.

Realisiert wird das Magazin von NOW-Medien, die Content-Agentur der Zeitungsgruppe Neue Westfälische und NOZ Medien. (go)
 

Rückenwind für DAB+

Siegfried Schneider, der Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), begrüßt den am Mittwoch von der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, vorgelegten Entwurf zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG). Darin wird festgelegt, dass höherwertige Audio-Empfangsgeräte künftig nur noch mit einer Schnittstelle zum Empfang digitaler Signale verkauft werden dürfen.

Die Ausrüstungspflicht bezieht sich dabei auf Geräte, die den Programmnamen anzeigen können und überwiegend dem Hörfunkempfang dienen – Mobilfunkgeräte sind demnach nicht einbezogen, Autoradios hingegen schon.
„Radiohören muss auf allen Geräten technologieneutral möglich sein“, sagt Schneider. Die Medienanstalten setzen sich daher schon lange für eine verpflichtende Ausstattung von Audio-Empfangsgeräten mit Multinorm-Empfangschips ein. Damit DAB+ in Zukunft eine wichtige Rolle spielen könne, seien diese technischen Vorgaben ein wichtiger Beitrag zur künftigen Entwicklung des digital-terrestrischen Hörfunkmarkts. Auch in Smartphones sollten aber grundsätzlich Multinorm-Empfangschips eingebaut werden.

Weitere wichtige Impulse für DAB+ sind neben der TKG-Änderung derzeit die Ausschreibung des zweiten DAB+-Multiplex für neue private Programme durch die Medienanstalten, der vorgesehene Netzausbau durch die ARD sowie die diese Woche im Rahmen der Medientage Mitteldeutschland vorgestellte neue Kampagne für DAB+. (go)

Digital Advertising Investments überholen TV in weiteren Ländern


Die GroupM präsentiert ihren „Interaction Report 2017“. Er bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick auf rund 150 Seiten über den globalen Status Quo des digitalen Marketings sowie erste Prognosen über künftige Entwicklungen in Technologie, Media und Konsumentenverhalten in 46 Märkten. Zu den Themen gehören Ad Fraud, Fake News, Ad Blocking, Artificial Intelligence, Augmented und Virtual Reality, der wachsende Video-Wettbewerb über sämtliche Plattformen hinweg, Live-Video, Advanced Television oder Streaming- und On-Demand-Audio.

Die GroupM prognostiziert, dass die digitale Werbung 2017 rund 77 Cent von jedem neuen Ad-Dollar einnehmen wird. TV wird 17 Cent einnehmen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor: Die Fähigkeit der Marketer, die digitalen Aufenthaltsorte der Konsumenten zu erkennen. Digitale Investments haben das Fernsehen bereits in den zehn Märkten Australien, Kanada, China, Dänemark, Finnland, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Schweden und England übertroffen, weitere fünf folgen den GroupM Prognosen zufolge noch im Jahr 2017 (Frankreich, Deutschland, Irland, Hongkong und Taiwan).


Weltweit verbringen die Menschen mehr Zeit mit Medien, im Schnitt wuchs die Mediennutzungszeit um neun Minuten in acht Stunden im Jahr 2016. Die Zeit, die mit Online-Medien verbracht wurde, wuchs um 14 Minuten, auch wegen des einfachen und ortsunabhängigen Medienzugangs via Mobile Technologien.

Doch noch ist TV führend bei den Werbetreibenden. Der TV-Anteil der Werbeinvestitionen war mit 42 Prozent im Jahr 2016 weitgehend stabil; GroupM prognostiziert einen Rückgang auf 41 Prozent im Jahr 2017. TV fuhr ein Fünf-Jahres-Hoch mit einem Anteil von 44 Prozent in den Jahren 2010 bis 2014 ein und verzeichnete seitdem nur einen minimalen Anteilverlust.
Im jüngeren Segment gibt es allerdings Rückgänge: Obwohl die Weltbevölkerung zwischen 2014 und 2016 bei den 16- bis 24-Jährigen nur um 1 Prozent zurückging, schrumpfte der durchschnittliche Anteil des 16-24-jährigen linearen TV-Publikums um 16 Prozent. Einige Märkte erreichten sogar knapp 30 Prozent Rückgang.

Der Interaction Report 2017 untersucht auch das Kaufverhalten der Konsumenten. Im Jahr 2016 belief sich der E-Commerce auf rund 1,9 Billionen US-Dollar weltweit, 20 Prozent mehr als die im Jahr 2015 vorausgesagten 1,6 Billionen US-Dollar. GroupM prognostiziert für das Jahr 2017 ein weiteres Wachstum von 18 Prozent für den E-Commerce. Damit würde die Zwei-Billionen-Marke geknackt und der Umsatz auf 2,2 Billionen US-Dollar anwachsen. Zusammengenommen repräsentieren Amazon und Alibaba mehr als die Hälfte aller E-Commerce-Umsätze.

 (go)
 

IP Network wird zu RTL AdConnect

 

IP Network richtet sich strategisch neu aus als Single Point of Contact für Werbungtreibende, die außerhalb ihrer Heimat kommunizieren und von lokaler Expertise profitieren möchten. Seit dem 4. Mai 2017 firmiert das Unternehmen als RTL AdConnect, „International Advertising Solutions“, und spielt damit die Markenbekanntheit der Marke „RTL“ aus. Das „Ad“ steht dabei für „advertising“ sowie „added value“, also Mehrwert. Das „Connect“ spielt auf den Netzwerkcharakter des internationalen Medienpartner-Pools des Unternehmens und die Integration aller Aspekte der „Total Video“-Umgebung an: von linearem Fernsehen über Radio bis hin zu digitalen Formaten.

Das neue ‘Total Video’-Angebot von RTL AdConnect umfasst die etablierten Medienpartner wie die Sender der RTL Group (RTL Television in Deutschland, M6 in Frankreich, RTL-TVI in Belgien, RTL4 in den Niederlanden und Radiosender wie RTL Radio in Frankreich) und TV-Sender wie ITV in Großbritannien und RAI in Italien.Hinzu kommt das Inventar leistungsstarker Multi-Platform-Networks wie StyleHaul für internationale Werbekunden. Stärker genutzt wird nun auch die Expertise der Ad-Tech-Beteiligungen der RTL Group, darunter SpotX, Smartclip, Clypd und VideoAmp.

RTL AdConnect bietet damit eine Reichweite von 160 Millionen Zuschauern – und potenziellen
Kunden – pro Tag europaweit, eine breit gefächerte Palette von Medienpartnern, darunter über 100 TV-Sender, 300 digitale Plattformen und 30 Radiosender in 12 Ländern. Neben Daten, lokalem Know-How, Trendanalysen und Mediaplanung steht RTL AdConnect nach eigenen Angaben für moderne strategische Werbelösungen durch Branded Content und Ad Tech, zum Beispiel mit dem globalen Programmatic-Video-Inventar von SpotX und Smartclip.

Stéphane Coruble, Geschäftsführer von RTL AdConnect, erklärt: „In der traditionellen Senderwelt waren wir als IP Network bekannt, und im ‚Total-Video‘-Universum werden wir als RTL AdConnect bekannt sein. Das Unternehmen wird nun komplett digital umstrukturiert. Zusätzlich zur TV- und Radio-Werbevermarktung bieten wir digitale Kommunikation, Multi-Platform-Networks, YouTube-Kanäle und Branded-Content-Kampagnen an – all dies in markenkonformer Umgebung.“  (go)

 

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