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Hamburger Abendblatt startet neues Magazin „Hamburg für Genießer – Alles, was man wissen muss“

 

Das Hamburger Abendblatt setzt seine Magazinreihe fort: „Hamburg für Genießer – Alles, was man wissen muss“ bringt auf 108 Seiten Geschichten aus der Gastro-Szene, den Sterne-Restaurants und Infos zu neuen Foodtrends in der Hansestadt sowie einen Ratgeber-Teil mit Restaurant-Tipps.

Berndt Röttger, stellvertretender Chefredakteur des Hamburger Abendblattes, sagt: „In kaum einer anderen Stadt gibt es so viele und vielfältige Angebote für Genussmenschen wie in der Hansestadt.“
Die Idee zum Magazin kam laut Vivian Hecker, Gesamtleitung Marketing & Events, durch den Erfolg des ‚Lieblingsmenüs‘. Seit 2012 bietet das Hamburger Abendblatt mit dem „Lieblingsmenü“ eine kulinarische Entdeckungstour durch Hamburger Restaurants: Pro Jahr kreieren in zwei Staffeln bis zu fünf Spitzenköche jeweils ein 5-Gänge-Menü, Leserinnen und Leser buchen diese Events vergünstigt.

„Hamburg für Genießer – Alles, was man wissen muss“ erscheint im DIN-A4-Format als Broschur gebunden und ist auf edlem, mattem Zeitschriftenpapier gedruckt, das für die Farbbrillanz der Bilder sorgt. Die Auflage liegt bei 20.000 Exemplaren, der Copypreis beträgt neun Euro (E-Paper 8,99 Euro).

Das Hamburger Abendblatt hatte die Magazin–Reihe 2017 gestartet. Bereits erschienen sind die Titel „Elbphilharmonie – Alles, was man wissen muss“, „Das neue Hamburg – Alles, was man wissen muss“, „Wohnen in Hamburg – Alles, was man wissen muss“ und „2017 – Hamburgs großes Jahr“. Alle redaktionellen Magazine des Hamburger Abendblattes entstehen unter der Projektleitung von Immo Riege im Bereich Corporate Publishing und Magazine im Team Marketing & Events unter Gesamtleitung von Vivian Hecker.

Erhältlich ist das Magazin im gut sortierten Zeitschriftenhandel und im iKiosk. (go)

Bilanz - Schweizer Wirtschaftsmagazin wird 40

 

Seit vierzig Jahren beleuchtet die Bilanz interessante und relevante Geschichten aus der Schweizer Wirtschaft. In der Märzausgabe vom 23. Februar 2018 erscheint zum runden Geburtstag eine Sonderstrecke zum Jubiläum. Darin analysiert die Redaktion die High- und Lowlights des vergangenen Wirtschaftsgeschehens und wagt eine Prognose für die Schweiz in 20 Jahren.

Außerdem in der Ausgabe: Die Top 10 Cover-Persönlichkeiten und die meistbehandelten Unternehmen. Zusätzlich analysiert die Redaktion, was aus den Prognosen der Ausgabe 1997 zum 20-Jahr-Jubiläum geworden ist – und wagt neue Vorhersagen für die nächsten 20 Jahre. Auch die Leser nehmen eine prominente Rolle ein: Die Bilanz präsentiert Abonnenten der ersten Stunde. Als Highlight gibt es ein Poster mit allen 613 Bilanz-Titelsujets.

Im November 1977 erschien die erste Bilanz. Heute beträgt der Umfang der aktuellen Ausgabe 140 Seiten. 2017 ist die Bilanz zur monatlichen Erscheinungsweise zurückgekehrt – von 2005 bis 2016 erschien das Magazin vierzehntäglich – und konzentriert sich noch mehr auf seine Stärken: exklusive Informationen, fundierte Recherchen und Hintergrundberichte, prägnante Analysen und Meinungen. Ende letzten Jahres wurden auch die Digital-Angebote der Wirtschaftsmedien neu lanciert. Seitdem tritt Bilanz.ch mit aufgefrischter Optik und neuen Funktionalitäten auf, darunter smarte Verlinkungen von Inhalten aus allen Wirtschaftsmedien von Ringier Axel Springer Schweiz und anderen Datenquellen.

Dirk Schütz, Chefredaktor Bilanz, betont, Bilanz wolle auch die nächsten 40 Jahre dem Credo treu bleiben: Hintergründe und Informationen, die über den Tag hinaus Bestand haben, auf spannende und unterhaltsame Weise aufzeigen. (go)

RMS und SpotCom schmieden Digitalkooperation

 

Der Hamburger Audiovermarkter RMS übernimmt die nationale Vermarktung des Online-Audio-Portfolios von SpotCom. Die Audiovermarkter bündeln ihre strategischen Kräfte im Bereich Data und Programmatic AudioHamburg. Zum 1. April 2018 übernimmt RMS die exklusive Vermarktung aller digitalen Audioangebote von Antenne Bayern und Rock Antenne. Mit laut.fm, Radio Hamburg, radio ffn, ENERGY Bremen und der Silvacast-Gruppe kommen zusätzlich die Publisher hinzu, die bis dato ebenfalls von SpotCom vermarktet worden waren. Das Online-Audio-Inventar von SpotCom umfasst 77 Streams, mit denen über 30 Millionen Hörstunden im Monat generiert werden. Bei den Online-Audio-Angeboten entspricht das einem Marktanteil von 20 Prozent. Das Angebot RMS Online Audio hat zukünftig mit rund 1.000 Streams und 80 Millionen Hörstunden im Monat einen Marktanteil von 54 Prozent im deutschen Online-Audio-Markt (Hörstunden Gesamtmarkt 147 Millionen).

RMS Digitalchef Frank Bachér begrüßt den Schulterschluss: „Wir freuen uns sehr, dass wir ab sofort mit SpotCom einen engen Verbündeten haben, der uns mit seinem Digitalinventar zu einer stärkeren Marktposition verhilft und uns als strategischer Kooperationspartner dabei unterstützt, die Gattung Online Audio im Wettbewerb mit global agierenden Anbietern erfolgreich zu positionieren.“ Sven Rühlicke, Geschäftsführer von SpotCom & Geschäftsleiter Digital von Antenne Bayern, begründet den strategischen Schritt: „SpotCom hat sich in den letzten drei Jahren erfolgreich als Digitalvermarkter etabliert und eigene Benchmarks gesetzt mit Innovationen wie ‚Shake-me Ads‘ oder Behavioral Audio. In der Podcast-Vermarktung ist SpotCom zusammen mit OMR ebenfalls neue Wege gegangen.

Programmatic ist die nächste Evolutionsstufe des Online-Audio-Markts. Angesichts dieser technologie- und datengetriebenen Entwicklung ist es für die Gattung strategisch wichtig, Kräfte zu bündeln. Der Schritt, diese Kooperation mit RMS einzugehen, ist ein bewusster, da beide Partner sich besonders hinsichtlich ihrer Datenmodelle optimal ergänzen.“ (go)

 

Über SpotCom
Der Audiovermarkter SpotCom GmbH & Co. KG aus Ismaning ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen von Antenne Bayern und vermarktet neben Deutschlands erfolgreichstem privaten Radiosender den Sender Rock Antenne sowie den Baden-Württembergischen Bereichssender antenne 1.

Über RMS
Als führender Vermarkter im deutschen Audiowerbemarkt vermarktet RMS Leistungen aus dem gesamten Audiospektrum: Werbezeiten und -formate sowie Online-Audio-Angebote von 166 privaten Radiosendern im gesamten Bundesgebiet. Dazu kommen führende Webradios und mobile Apps. Das Vermarktungsangebot wird ergänzt durch zahlreiche Service-Leistungen aus den Bereichen Marktforschung, Mediaplanung und Kreation. Der Umsatz der RMS-Partnersender betrug im Jahr 2017 laut Nielsen Media Research 1,279 Milliarden Euro. Sprecher der Geschäftsführung ist Matthias Wahl.  


Ströer: Rekordergebnis in 2017

 

Der Konzernumsatz der Ströer SE & Co. KGaA wächst deutlich um 18 Prozent von 1,12 Milliarden Euro auf 1,33 Milliarden Euro. Weitere vorläufige Zahlen des Geschäftsjahres 2017: Das Operational EBITDA wächst um 17 Prozent von 283 Millionen Euro auf 331 Millionen Euro. Und das bereinigte Jahresergebnis wächst um 19 Prozent von 154 Millionen Euro auf 184 Millionen Euro. Die gute Entwicklung des operativen Geschäfts hat sich ebenfalls positiv auf die Finanzlage ausgewirkt und der Free Cash Flow stieg trotz erheblicher Einmalausgaben um sechs Prozent von 139 Millionen Euro auf 146 Millionen Euro. Der dynamische Verschuldungsgrad stieg leicht von 1,2 auf 1,4.

Ströer hat in der zweiten Jahreshälfte 2017 das eigene Produktportfolio erfolgreich um den Bereich Dialogmedien erweitert und bietet nun integrierte Angebote entlang des Marketing- und Salesfunnels an. Die neue Dialogmediensparte trägt erstmalig zum Erfolg der Ströer Gruppe bei, ebenso wie die Diversifizierung des Produkt-Mix, das erweiterte Digital-Portfolio und die gestiegene Relevanz von Ströer in der lokalen, regionalen und nationalen Vermarktung.

„Ströer zeigt auch in 2017 einen starken Wachstumskurs und unsere Finanzkennzahlen bewegen sich auf Rekordniveau“, betont Udo Müller, Gründer und Co-CEO von Ströer. „Zudem verzeichnen wir einen guten Jahresstart 2018 und aktualisieren unsere Guidance 2018 auf rund 535 Millionen Euro Operational EBITDA (nach IFRS 16 / dies entspricht 370 Millionen Euro vor IFRS 16). Vor dem Hintergrund des Einstiegs in das Dialogmarketing passen wir unsere Umsatzerwartungen auf rund 1,6 Milliarden Euro in 2018 an.“

Ströer setzt die Richtlinie von IFRS16 zur neuen Leasingbilanzierung bereits für das aktuelle Geschäftsjahr um. Vor dem Hintergrund der sich daraus ergebenden Bilanzeffekte hat das Unternehmen die Guidance 2018 hinsichtlich des Operational EBITDAs auf rund 535 Millionen Euro angepasst. Ohne Umstellung auf IFRS 16 würde das Operational EBITDA bei rund 370 Millionen Euro liegen.

Alle Zahlen des Geschäftsjahres 2017 sind vorläufig und noch nicht testiert. Die endgültigen Geschäftszahlen sowie der Vorschlag zur Dividendenausschüttung 2017 werden im Zuge der Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 27. März 2018 bekannt gegeben. (go)
 

WirtschaftsWoche Relaunch

 

WirtschaftsWoche Online erscheint mit neuem Layout und Struktur, moderner und aufgeräumter. Das Onlineportal der WirtschaftsWoche wurde einem umfassenden Relaunch unterzogen und präsentiert sich unter www.wiwo.de ab sofort in neuem Look und einer überarbeiteten Seitenstruktur: klar gegliedert, mit Schwerpunktthemen, neue Schriften, Farben und Bildformaten.

WirtschaftsWoche-Chefredakteur Beat Balzli will damit den „Ansprüchen moderner Nutzer gerecht werden“, und Lutz Knappmann, Leiter der WirtschaftsWoche Online-Redaktion, will „noch stärker als bisher Schwerpunktthemen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Neben Text und Bild gibt es viele multimediale und interaktive Möglichkeiten, um vermeintlich komplexe Themen zu erklären.“ Durch eine verbesserte Leserführung können die Top-Themen des Tages ab sofort direkt vom Seitenkopf aus angesteuert werden. Alle Beiträge sind optisch so gekennzeichnet, dass man auf den ersten Blick erkennt, ob es sich um eine ausführliche, tiefgreifende Analyse, eine Kolumne oder ein Ratgeberstück mit einem konkreten Nutzwert handelt.

Eine weitere Neuerung: Der Finanzbereich wurde komplett überarbeitet und durch interaktive Elemente wie Börsencharts in den einzelnen Artikeln ergänzt. Die Ladezeiten der Seite wurden optimiert und ihre Funktionalität auf mobilen Endgeräten verbessert. Sie passt sich jetzt automatisch der Bildschirmgröße des jeweiligen Endgerätes an – egal ob Desktop, Smartphone oder Tablet.

Der neue Online-Auftritt der WirtschaftsWoche wurde von einem interdisziplinären Team aus dem Bereich Digital Products & Development unter der Leitung von Chief Digital Officer Gerrit Schumann in enger Zusammenarbeit mit der WirtschaftsWoche-Redaktion sowie der Berliner Design-Agentur Edenspiekermann entwickelt. Gerrit Schumann, Chief Digital Officer der Handelsblatt Media Group: „Der neue Auftritt ist der erste Schritt und Teil einer kompletten Modernisierung der WirtschaftsWoche digital. Ziel ist es, vor allem mobiles Lesen deutlich einfacher zu machen, denn mittlerweile werden digitale Inhalte überwiegend auf Smartphones und Tablets konsumiert. Komplexere Themen auf immer kleiner werdenden Screens heißt auch absoluter Fokus auf ‚Premium User Experience‘: Benutzerfreundlichkeit, Klarheit und hochwertiges Design. Die neue, komplett überarbeitete WirtschaftsWoche App wird in den nächsten Monaten folgen.“ (go)
 

iq media und Res Publica gehen getrennte Wege

 

Die iq media und der Berliner Res Publica Verlag werden in der Vermarktung der Magazine Cicero und monopol ab April eigene Wege gehen. Die Düsseldorfer haben zwei Jahre lang die beiden Premium-Magazine geführt. Die Trennung erfolgt im guten Einvernehmen, so iq media-Geschäftsführer Stefan Knieß: „Cicero und monopol haben sich gut in unser hochwertiges Leitmedien-Portfolio eingefügt. Wir konnten gemeinsam viele neue Kunden gewinnen und wünschen dem Verlag nun auf seinem Weg für die Zukunft alles Gute.“

iq media wird die Trennung von Res Publica dafür nutzen, sich noch intensiver auf die integrierte Vermarktung der Leitmedien-Marken Zeit, Handelsblatt, WirtschaftsWoche und Tagesspiegel zu konzentrieren. Zudem wird die Vermarktung der neu gewonnenen und komplett überarbeiteten Mercedes-Magazin-Familie intensiviert.

In strategischer Zusammenarbeit mit den Looping Studios vermarktet iq media seit Ende 2017 die Premium-Unternehmensmagazine aus dem Hause Daimler. Dazu gehören die von Looping neu konzipierten Magazine „Mercedes me“, „Mercedes Classic“, „She´s Mercedes“ und „Circle of Excellence“.


iq media setzt Maßstäbe in der Vermarktung der führenden Qualitäts- und Leitmedien im deutschen Markt. Das Multi-Channel-Portfolio bietet Umfelder in Qualitäts- und Entscheidermedien für aufmerksamkeitsstarke Kampagnen und Markenbotschaften. iq media vermarktet unter anderem die Medien Handelsblatt, WirtschaftsWoche, Die Zeit, ZEITmagazin, VDI nachrichten, Tagesspiegel, Weltkunst und mare. (go)
 

Bastei Lübbe AG: zweistelliges Wachstum im Kerngeschäft

 

Die Bastei Lübbe AG meldet für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017/2018 zweistelliges Wachstum im Kerngeschäft
: Das Kerngeschäft "Buch" wächst um 27,3 Prozent, der Umsatz im Segment "Digital" steigt um 52,5 Prozent.

Im Gesamtjahr 2017/2018 wird ein Umsatz von 140 Millionen Euro und ein EBITDA von rund fünf Millionen Euro erwartet. Der Vorstandsvorsitzende der Bastei Lübbe AG, Carel Halff, sagt: „Unser Kerngeschäft ist stark und wächst.“Er schränkt ein: „Leider zeigen die Zahlen auch, dass wir einige große Sonder- und Einmaleffekte verdauen mussten und insgesamt unsere Effizienz steigern müssen. Daran arbeiten wir nun."


Im Zeitraum vom 1. April bis 31. Dezember 2017 erwirtschaftete der Kölner Medienkonzern einen Umsatz von rund 112,7 Millionen Euro nach 115,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um den aufgegebenen Geschäftsbereich Non-Book (Räder) erhöhte sich der Konzernumsatz im Vorjahresvergleich um 12 Prozent. Dabei konnten die Geschäftssegmente "Buch" und "Digital" ihre Umsätze signifikant erhöhen. Dagegen lag der Umsatz im Segment "Retail" deutlich unter dem Vorjahr. Das Konzern-EBITDA reduzierte sich in der Berichtsperiode auf 5,1 Millionen Euro nach 9,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um den aufgegebenen Geschäftsbereich sank das EBITDA durch den schwachen Geschäftsverlauf im Segment "Retail" und zusätzliche Abschreibungen auf aktivierte Autorenhonorare um eine Million Euro
.


Das Kerngeschäft Buchverlage entwickelte sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017/2018 gegenüber dem Vorjahr deutlich positiv. Der Umsatz im Se
gment "Buch" der Bastei Lübbe AG stieg um 27,3 Prozent von 54,6 Millionen Euro auf 69,5 Millionen. Diese positive Entwicklung ist im Wesentlichen auf die aktuellen Bestseller der Top-Autoren Dan Brown und Ken Follett zurückzuführen, die 2017 Platz eins und zwei im Jahres-Umsatzranking des deutschen Buchmarkts belegten, aber auch auf höhere Umsätze des Labels LYX.



Das EBITDA des Segmentes "Buch" reduzierte sich von 4,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 3,3 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2017/2018. Grund hierfür sind zusätzliche Abschreibungen bei den vorausgezahlten Autorenhonoraren in Höhe von 4,5 Millionen Euro. Hier wurde der Bewertungsmodus, wie bereits berichtet, umgestellt. Die vorausgezahlten Honorare wurden bislang Titel-individuell in ihrer Werthaltigkeit eingeschätzt. Künftig erfolgt die Bewertung schematisch und wesentlich restriktiver nach einer gemeinsam mit dem Wirtschaftsprüfer erarbeiteten Methode.

Der Umsatz im Segment "Digital" konnte im Vergleich zum Vorjahr um 52,5 Prozent von 6,3 Millionen Euro auf 9,6 Millionen Euro gesteigert werden. Wachstumstreiber war hier die Tochtergesellschaft Daedalic mit den erfolgreichen Spielen "Shadow Tactics" und "Säulen der Erde". Das EBITDA konnte von -0,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 2,4 Millionen im laufenden Geschäftsjahr verbessert werden.



Dagegen lag der Umsatz im Segment "Retail" deutlich unter dem Vorjahr. Die in diesem Segment ausgewiesenen BuchPartner-Umsätze beliefen sich im Berichtszeitraum auf rund 26,2 Millionen Euro gegenüber 32,5 Millionen Euro im Vorjahr. Dieser deutliche Umsatzrückgang um 19,3 Prozent resultierte im Wesentlichen aus einem rückläufigen Aktionsgeschäft verbunden mit einer insgesamt gestiegenen Retourenquote. Das EBITDA reduzierte sich infolge des Umsatzrückganges und überproportional gestiegener Logistikkosten von 0,4 Millionen Euro auf nunmehr -0,2 Millionen.



Der Umsatz im Segment "Romanhefte und Rätselmagazine" konnte in der Berichtsperiode leicht von 7,4 Millionen im Vorjahr auf 7,5 Millionen Euro gesteigert werden. Das EBITDA erhöhte sich in diesem Zeitraum von 1,4 Millionen auf 1,6 Millionen Euro.


Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) reduzierte sich im 9-Monatszeitraum auf rund -8,7 Millionen Euro nach 2,6 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Zu den bereits im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 vorgenommenen außerplanmäßigen Wertminderungen auf die immateriellen Vermögenswerte von oolipo in Höhe von 3 Millionen Euro kamen zum 31. Dezember 2017 weitere außerplanmäßige Wertminderungen auf Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 6,3 Millionen hinzu.
Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) reduzierte sich im 9-Monatszeitraum auf rund -8,7 Millionen nach 2,6 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Zu den bereits im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 vorgenommenen außerplanmäßigen Wertminderungen auf die immateriellen Vermögenswerte von oolipo in Höhe von 3 Millionen Euro kamen zum 31. Dezember 2017 weitere außerplanmäßige Wertminderungen auf Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 6,3 Millionen hinzu.



Der Vorstand bestätigt seine am 1. Februar 2018 geänderte Prognose und erwartet nach aktuellem Erkenntnisstand für das laufende Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von rund 140 Millionen Euro. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vergleich zum Vorjahr durch den aufgegebenen Geschäftsbereich "Non-Book" rund 15 Millionen Euro Umsatz im laufenden Geschäftsjahr fehlen.

Beim EBITDA rechnet der Vorstand mit einer Größenordnung von rund 5 Millionen Euro sowie einem negativen EBIT in der Größenordnung von rund 11 Millionen Euro.



Die Bastei Lübbe AG ist eine international agierende Mediengruppe mit Sitz in Köln. Die Geschäftstätigkeit fokussiert sich auf die Entwicklung und Lizensierung von Inhalten, die physisch und digital weltweit vertrieben werden. Zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören im Segment "Buch" das klassische Verlagsgeschäft sowie die periodisch erscheinen den Rätsel- und Romanhefte. Mit seinen insgesamt zwölf Verlagen und Imprints hat die Unternehmensgruppe derzeit rund 3.600 Titel aus den Bereichen Belletristik, Sach- sowie Kinder- und Jugendbuch im Angebot. Im wachsenden Segment der Hardcover-Belletristik ist das Unternehmen seit vielen Jahren Marktführer in Deutschland. Gleichzeitig ist Bastei Lübbe Innovationstreiber im Bereich digitaler Medien. Neben der Produktion von tausenden Audio- und eBooks gehören zum Unternehmensbereich "Digital" auch die Beteiligungen an der Selfpublishing-Plattform "BookRix" und dem renommierten Game-Publisher "Daedalic Entertainment". Vervollständigt wird die digitale Wertschöpfungskette der Bastei Lübbe AG durch die Beteiligung am Onlineshop "beam-ebooks.de". Mit einem Jahresumsatz von rund 146 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2016/2017) gehört die Bastei Lübbe AG zu den größten mittelständischen Unternehmen im Verlagswesen in Deutschland. (go)

BDZV bietet Verlängerung des Manteltarifvertrags und Gehaltserhöhung um 2,4 Prozent

 

Bei der zweiten Verhandlungsrunde über einen neuen Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen mit Deutscher Journalisten-Verband und dju in Verdi hat der Verhandlungsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Georg Wallraf, das Angebot der Arbeitgeber beziffert. Danach soll es eine Gehaltserhöhung von 2,4 Prozent in zwei Schritten bei einer Laufzeit von 30 Monaten geben. Zugleich bot die Arbeitgeberseite an, den Manteltarifvertrag, in dem unter anderem Urlaubsgeld und Jahresleistung geregelt werden, geschlossen zu lassen.

„Die Tageszeitungen in Deutschland befinden sich seit Jahren in einem digitalen Transformationsprozess. Sie leisten zu seiner Bewältigung erhebliche Investitionen, um die Zukunft guter journalistischer Leistung zu sichern und ein attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen“, erklärte BDZV-Verhandlungsführer Georg Wallraf dazu in Düsseldorf. Umfragen in den Verlagen wie auch die jüngst von BDZV und der Unternehmensberatung Schickler vorgelegte Trendstudie hätten gezeigt, dass gerade beim Werben um den Nachwuchs nicht – wie von den Gewerkschaften gefordert - eine überproportionale Anhebung der Einstiegsvergütungen entscheidend sei. Vielmehr gehe es um ein attraktives Gesamtpaket.

„Zugleich nehme ich als positives Signal wahr“, sagte der Verhandlungsführer des BDZV weiter, „dass die Gewerkschaften sich ausdrücklich offen für Strukturgespräche gezeigt haben. Vor diesem Hintergrund bin ich zuversichtlich, dass wir faire und gute Lösungen für die Ausgestaltung des nächsten Gehaltstarifvertrags mit DJV und dju finden werden.“ Die Tarifverhandlungen werden am 12. März 2018 fortgeführt. (go)
 

Programmatic Audio Day

 

Zum dritten Mal veranstalten die Medienexperten Frank Nolte und Dirk Ritters von waveads am 01. März 2018 in Berlin den Programmatic Audio Day. Was 2016 im kleinen Kreis begann, um die große Unbekannte “Programmatic Audio” näher zu beleuchten, ist heute ein veritabler Branchentreff: 160 Besucher, darunter Agenturen, Werbetreibende, Publisher, Vermarkter und Technologieunternehmen, erwarten die Veranstalter. Das sind mehr als doppelt so viele wie zur Premiere vor zwei Jahren. Keynote-Speaker ist in diesem Jahr Zusanna Gierlinksi, Head of Programmatic Europe bei Spotify.

Der Anstieg liegt nicht allein am stark besetzten Programm. Dirk Ritters: „Im ersten Jahr war das programmatische Handeln von Audiowerbung noch kaum ein Thema in Deutschland. Unsere Idee war es daher, in den Austausch zu gehen und Programmatic Audio auf die Agenda zu bringen. Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich der Markt weit geöffnet und programmatisch getriebene Kampagnen laufen in Regelmäßigkeit. Unser Programm hat daher in diesem Jahr auch den Anspruch, ein Resumée der Entwicklungen der letzten zwei Jahre zu ziehen: Wie gut sind unsere Technologien, Daten und Analyse? Wo besteht Nachbesserungsbedarf? Was können andere Märkte bereits abbilden?”

Zusanna Gierlinksi, Head of Programmatic Europe Spotify in ihrer Keynote-Speech „State of the Industry” gibt einen Einblick zu den Geschäftsentwicklungen auf europäischer Ebene. Im europäischen Kontext wird Fahim Alefi von ProSiebenSat1 Media, zur Login-Allianz von ProSiebenSat1, RTL Deutschland und United Internet sprechen. Auch für die Audiobranche bedeutet die im Mai in Kraft tretende Datenschutzgrundverordnung einen Einschnitt. Wie dieser auch rechtlich aussehen wird, ergänzt Michael Neuber, Justiziar und Rechtsanwalt beim Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).

Auch im UKW-Umfeld entwickeln sich die programmatischen Ansätze weiter und zeigen, dass die etablierten Media-Analyse-Modelle nur unzureichend auf eine moderne Mediaplanung einzahlen. Sebastian Göritz, Director Offline Media DCMN, stellt einen Ansatz zur digitalen Messung von UKW-Reichweiten vor.

Ein wichtiger Aspekt bei der Frage nach dem Status Quo: Wie zufrieden sind eigentlich die Marktteilnehmer, vor allem auf Seiten der Agenturen und Werbetreibenden? Noch immer ist der Anteil programmatischer Kampagnen im Audiobereich kleiner als beispielsweise bei Display- und Videokampagnen. Dazu sprechen unter anderem Jörn Strehlau, Head of Xaxis Data & Products und Daniel Burchard, Head of Ad Development add2.

„Wir möchten der Branche mit dem Programm Impulse geben. Der programmatisch gehandelte Audiowerbemarkt zeigt hohe Agilität und hat sich innerhalb kürzester Zeit stark entwickelt. Dennoch haben wir im internationalen Vergleich noch immer Aufholbedarf. In Großbritannien zum Beispiel werden 50 Prozent des Audiowerbemarkts programmatisch gehandelt. Hierzulande zeigt Audio gegenüber den Gattungen TV oder Display noch deutliches Potential nach oben. Unsere Besucher sollen mit einer klaren Vorstellung nach Hause gehen, wie der Markt dieses Potential nutzen wird”, so Frank Nolte.

Der PAD 2018 findet im Rocket Tower in Berlin statt und wird von Unternehmen wie Spotify, audio CC, Triton und Active Agent unterstützt. Das Programm, die Tickets und weitere Informationen finden sich unter www.programmatic-audio-day.de. (go)
  

VPRT: Private Fernsehsender wichtiger Wirtschaftsfaktor

 

Die aktuelle Diskussion in der Produzentenallianz um die Bedeutung der privaten Fernsehsender für die Produktionswirtschaft in Deutschland kommentiert Annette Kümmel, Vorsitzende des Fachbereichs Fernsehen und Multimedia im VPRT und Senior Vice President Governmental Relations & Regulatory Affairs ProSiebenSat.1 Media SE: „Die privaten Fernsehsender in Deutschland sind ein wichtiger Treiber von programmlichen Innovationen in Deutschland und investieren aktuell mehr in Eigenproduktionen als je zuvor. Damit sind sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auch für den Produzentenmarkt.“ Der VPRT begrüße „die differenzierten Debattenbeiträge von Produzentenpersönlichkeiten und Vorstandsmitgliedern der Produzentenallianz, die der Rolle der Privaten im deutschen Produktionsmarkt Rechnung tragen“.

Gleichzeitig erteilte Annette Kümmel der Forderung des Vorstandsvorsitzenden der Produzentenallianz nach einer Erhöhung der Rundfunkgebühr eine klare Absage. Der Wunsch nach einem Ausbau beitragsfinanzierter Eigenproduktionen der Produzenten greife zu kurz. Es gebe ausreichend Einsparpotenziale und Gestaltungsmöglichkeiten des öffentlich-rechtlichen Auftrags, um Eigenproduktionen im fiktionalen wie non-fiktionalen Bereich weiter auszubauen. „Eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags würde zu weiteren Wettbewerbsverzerrungen im dualen Rundfunksystem führen und damit die Vielfalt der Angebote schwächen. Zudem ginge sie zu Lasten der Akzeptanz der Öffentlich-Rechtlichen in der Bevölkerung, anstatt sie mit einem klaren öffentlich-rechtlichen Programmprofil zu stärken." (go)

 

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