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EU-Rechtsausschuss respektiert Belange der audiovisuellen Kreativindustrie

 

Mit seinem heutigen (21. Dezember) Votum zum Vorschlag für eine EU-Verordnung mit Vorschriften für die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten in Bezug auf bestimmte Online-Übertragungen von Rundfunkveranstaltern und die Weiterverbreitung von Fernseh- und Hörfunkprogrammen, der sogenannten SatKab-Online-VO, hat der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments wesentlichen Forderungen der Kreativindustrie Rechnung getragen. Der Vorschlag regelt, in welchen Ländern ein Sender seine Rechte klären und unter welchen Voraussetzungen er Dritten seine Rechte einräumen muss. Er hat großen Einfluss auf das Ökosystem der audiovisuellen Branche in Europa. Anders als noch die Kommission wahrt der Ausschuss das Territorialitätsprinzip und beschränkt den Anwendungsbereich des „Country of Origin“ auf „News und Current Affairs“.

Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender des VPRT (Interessenvertretung der privaten Rundfunk- und Telemedienunternehmen) und n-tv Geschäftsführer, sagt: „Es ist erfreulich, dass der Rechtsausschuss fehlverstandenen Verbraucherinteressen nicht nachgegeben hat. Stattdessen wurden die Belange der audiovisuellen Kreativindustrie berücksichtigt. Denn die Wertschöpfung bei Kinospielfilm-, Serien-, TV-Movies-, Film- und Sportrechten basiert auf territorialer Lizenzierung und Auswertung. Kommerzielle Fernsehsender und Video-on-Demand-Plattformen sind auf Exklusivität angewiesen.“

Mit seiner Abstimmung schließt sich der Rechtsausschuss den Ergebnissen der beratenden und ko-federführenden Ausschüsse an, die sich gegen eine uferlose Ausdehnung der Verordnung aussprachen. „Selbstverständlich gibt es an der ein oder anderen Stelle noch Nachbesserungsbedarf. Insbesondere muss die technologieneutrale Weitersendung eingegrenzt werden, um die Verhandlungsposition der Rundfunkunternehmen und Produzenten gegenüber großen US-Plattformen nicht zu verschlechtern. Auch für Radio muss noch eine Lösung gefunden werden.“, so Dr. Harald Flemming, VPRT-Geschäftsführer. Der VPRT begrüßt, dass der Ausschuss den Weg für die Verhandlungen mit dem Rat und der Kommission geebnet hat.(go)
 

Fridtjof Meyer-Glauner verstärkt a.ha


Seit dem 1. November betreut Fridtjof Meyer-Glauner (34) federführend die Onlineinhalte von Websites und Social-Media-Auftritten der Agentur-Kunden. Die Kölner Agentur a.ha 360° Handelsmarketing verstärkt mit der neu geschaffenen Position des Content Specialist den Bereich E-Commerce weiter und bündelt ihr Onlinegeschäft stärker in einer Abteilung. Mit seiner Erfahrung im Bereich Social Media wird Meyer-Glauner die strategische und inhaltliche Contentplanung des E-Commerce-Teams der Agentur verantworten.

Meyer-Glauner ist den „klassischen“ Weg des Medienschaffenden gegangen, von der Regionalzeitung über das Radio zum Fernsehen. Zuletzt war er bei der Münchener Enrico Pallazzo Medienmanufaktur UG als Autor und Social Media Redakteur tätig. Die a.ha GmbH unterstützt seit über 20 Jahren Kunden im Handelsmarketing. Die inhabergeführte Agentur ist strategiestarker und kreativer Beratungspartner in Marketing, E-Commerce, Event und PR. Mit Sitz in Köln beschäftigt sie rund 30 Spezialisten, die interdisziplinär, persönlich, schnell und flexibel mit den Kunden arbeiten. Geschäftsführer sind Anke Collignon und Jörg Skorpil. (go)

Stephan Offierowski startet bei antenne 1

 

Stephan Offierowski wird zum 1. Februar 2018 neuer Leiter Verkauf beim baden-württembergischen Regionalsender antenne 1. Er trägt dort die Verantwortung für die lokale, regionale und nationale Einzelvermarktung des Privatsenders. Stephan Offierowski kommt von der oe24 GmbH. Dort verantwortet der gebürtige Nordrhein-Westfale die Vermarktung von Antenne Salzburg und die oe24-Werbeangebote in Oberösterreich und Tirol. Seine Radio-Expertise leitet der 54-Jährige aus seiner langjährigen Tätigkeit als Programmchef führender privater Hörfunksender und Gründer einer Spezialagentur für kreative Radiowerbung ab. Offierowski folgt auf Michael Mezödi, der zu Beginn des neuen Jahres die Geschäftsführung bei Radio Salü in Saarbrücken übernimmt. (go)

Markus Feldkirchen wird CEO bei ppi Media in Nordamerika

Nachdem Markus Feldenkirchen in der vergangenen zwölf Monaten den Unternehmensbereich Strategy & Innovation bei ppi Media etabliert hat, wird er sich künftig verstärkt auf den nordamerikanischen Markt und seine Position als CEO von ppi Media US Inc. konzentrieren. Die Position als Geschäftsführer der ppi Media GmbH hat Markus Feldenkirchen niedergelegt.

Neben der Führung der US-Niederlassung von ppi Media wird Markus Feldenkirchen zudem das Engagement von zwei weiteren Tochterunternehmen der Eversfrank Gruppe – der comosoft GmbH und der Novadex GmbH – in den USA federführend koordinieren. So möchten die Unternehmen der Eversfrank Gruppe wichtige Synergien im Rahmen des Bereichs Eversfrank Media schaffen, zu dem sowohl comosoft und Novadex als auch ppi Media zählen. Der Mitte 2016 neu geschaffene Unternehmensbereich Strategy & Innovation bei ppi Media konnte in den vergangenen Monaten verschiedene digitale Lösungen wie den standortbasierten Online-Dienst thanks und die Social Media Wall LeagueDeck erfolgreich launchen und wird zukünftig unter der Führung von Geschäftsführer Dr. Hauke Berndt vollständig in die operativen Geschäfte des Unternehmens integriert werden.

ppi Media ist ein weltweit agierender Publishing-Experte mit Standorten in Hamburg, Kiel und Chicago. Seit mehr als 30 Jahren entwickelt das Unternehmen Software für Tageszeitungen, Magazine, Corporate Publisher sowie Konzerne und den Mittelstand, die den gesamten Produktionsworkflow in Print und Digital abdeckt. Die integrierten Verlagslösungen von ppi Media erlauben die automatische Content-Auslieferung für jeden Kanal. (go)

Produzentenallianz appelliert an EU-Rechtsausschuss

 

Im Hinblick auf die am heutigen 21. November 2017 stattfindende Sitzung des Rechtsausschusses (JURI) des Europäischen Parlaments appelliert die Allianz Deutscher Produzenten – Film und Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) an die Ausschussmitglieder, sich für die Erhaltung territorialer Rechteverwertungschancen für Film- und Fernsehproduzenten in Europa einzusetzen. Auf dem Spiel stehe nicht nur die Existenz der europäischen Film- und TV-Produktionswirtschaft; in Gefahr sei auch die Vielfalt audiovisuellen Schaffens in Europa.

Im Rahmen der sogenannten SatCab-Verordnung, die als Teil des sogenannten Urheberrechtspakets der Verwirklichung des digitalen Binnenmarktes dienen soll, hatten sich die mitberatenden Ausschüsse Kultur und Industrie des Europaparlaments im Juni zunächst gegen weitreichende Änderungen des Rechtsrahmens für die Verwertung insbesondere audiovisueller Rechte in Europa ausgesprochen. Nach kontroversen Diskussionen in den letzten Monaten bestehe aktuell die konkrete Sorge, dass sich an dieser Positionierung in der anstehenden Beschlussfassung des federführenden JURI-Ausschusses etwas ändern könnte. Konkret geht es um den Vorschlag, dass mit dem Erwerb der Mediatheken-Rechte für das Land, in dem der Rundfunkveranstalter seine Hauptniederlassung hat, ohne zusätzlichen Rechteerwerb auch die Verwertung in allen anderen EU-Staaten zulässig würde.

Alexander Thies, Vorsitzender der Produzentenallianz: „Für Produzenten sind territorial abgegrenzte Verwertungsrechte ein Grundpfeiler ihrer Existenz, stellen sie doch die Basis für die Refinanzierbarkeit ihrer Produktionen dar. Unsere globale und zunehmend digitale Welt mit ihren stark erweiterten Verbreitungskanälen stellt für die fragilen Verwertungsmärkte europäischer Produktionen eine große Herausforderung dar. Umso wichtiger ist es, die Werthaltigkeit der den Produzenten verbleibenden, für eine Refinanzierung ihrer Produktionen entscheidenden Rechte langfristig zu sichern. Die faktische Abschaffung der Möglichkeit für eine territorial begrenzte Rechteverwertung würde zu einer schwerwiegenden Entwertung des Rechtebestands führen und die europäische Filmwirtschaft in ihren Grundpfeilern erschüttern. Die Folge hiervon wird weniger und nicht mehr Vielfalt europäischer Programme sein. Wenn einzelne Mitglieder des JURI-Ausschusses demgegenüber darauf hinweisen, dass die SatCab-Verordnung den Rechteinhabern das Recht zuerkennen wolle, die Sender dann einzelvertraglich doch wieder zur Einhaltung territorialer Grenzen der Verbreitung zu verpflichten, so ist das zumindest blauäugig. Denn eine solche Aussage verkennt eklatant das bestehende Verhandlungsungleichgewicht zwischen Sendern und Produzenten, das es gerade den kleinen und mittleren Produktionsunternehmen faktisch unmöglich machen wird, entsprechende Begrenzungen oder gar höhere Lizenzpreise durchzusetzen, die den Wegfall von Verwertungschancen im europäischen Ausland kompensieren könnten. Dass gerade Vertreter der SPD-Fraktion und der Piraten im JURI-Ausschuss diese realen Machtverhältnisse nicht zu erkennen scheinen, macht besonders sprachlos.“

Die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen ist die maßgebliche Interessenvertretung der deutschen Produzenten von Film-, Fernseh- und anderen audiovisuellen Werken. Sie vereint ca. 250 Produktionsunternehmen aus den Bereichen Animation, Dokumentation, Kinofilm, TV-Entertainment, TV-Fiktion und Werbung. (go)

Journalistische Qualität essenziell für Demokratie und Gesellschaft in Deutschland


 

Neun von zehn Bundesbürgern sehen qualitativ hochwertigen Journalismus als wichtig für die Demokratie und die Gesellschaft in Deutschland an. Für 88 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahre sind qualitativ hochwertige Medien für das Funktionieren unserer Demokratie sehr wichtig (57 Prozent) oder wichtig (31 Prozent). Außerdem meinen 94 Prozent, dass guter Journalismus einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft hat. Dabei spielen Printmedien eine bedeutende Rolle. Rund zwei Drittel der Befragten bescheinigen vor allem Nachrichtenmagazinen, Fachzeitschriften und überregionalen Tageszeitungen eine hohe journalistische Qualität. Lediglich das öffentlich-rechtliche Fernsehen erhält eine ähnlich gute Bewertung.

Das geht aus der Allensbach-Studie „Wert des Journalismus im Spannungsfeld mit Gratisinformationen“ unter 1.454 Befragten hervor, die im Auftrag des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) durchgeführt wurde. Die Ergebnisse stellte Professorin Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, am 6. November auf dem „Publishers‘ Summit 2017“ in Berlin vor.

Die positive Bewertung der Qualität des Journalismus in Deutschland ist angesichts der allgemeinen Diskussion um Medien erfreulich und bestätigt die wichtige Rolle von Zeitschriften und Zeitungen als verlässliche Informationsquelle. Privaten Fernsehsendern attestieren dagegen nur 17 Prozent guten Journalismus, sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook gerade einmal acht Prozent. „Qualitätsjournalismus verbinden die Bürger mit Printmedien und den öffentlich-rechtlichen Funkmedien, kaum mit den neuen Medien“, erklärte Prof. Dr. Renate Köcher. Im weltweiten Vergleich erziele die deutsche Zeitschriftenbranche hohe Erlöse am Kiosk und im Abo. Leser bezahlen danach im Monat rund 240 Millionen Euro für ihre Zeitschriften.

Die Bereitschaft, für digitale Zeitschriften- und Zeitungs-Abos oder einzelne Artikel im Netz zu bezahlen, ist aber noch gering ausgeprägt. Wie die VDZ-Studie zeigt, wollen 67 Prozent der Leser journalistische Angebote im Internet auch weiterhin lieber kostenlos nutzen, bei regelmäßigen Nutzern ist es jeder Zweite. Gut jeder Vierte der regelmäßigen Nutzer (26 Prozent), das sind rund 4,2 Millionen Personen, signalisierte seine Zahlungsbereitschaft. Weitere 13 Prozent der regelmäßigen Nutzer, also etwa 2,2 Millionen Leser, geben bereits jetzt dafür Geld aus. „Die Bereitschaft, für Inhalte im Netz zu zahlen, wächst allmählich, aber zu langsam. Das Internet hat die meisten an Gratisangebote gewöhnt und das Gefühl für den Wert von qualifizierten Inhalten unterminiert“, so Köcher weiter.

„Die Studie verdeutlich, dass die Bundesbürger hochwertigen Journalismus und dessen Vielfalt schätzen und als wichtig für das Funktionieren unserer demokratischen Gesellschaft ansehen. Rund 240 Millionen Euro bezahlen Leser jeden Monat für ihre Zeitschrift – trotzdem gelten Zeitungen und Zeitschriften bei den Bürgern im Preisleistungsverhältnis als relativ günstig!“, sagt VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer.

Printmedien wie Zeitschriften und Zeitungen gehören für die Verbraucher laut Allensbach-Umfrage nicht zu den teuren Produkten. Deutlich mehr als die Hälfte der Deutschen empfindet das Preisniveau beider Mediengattungen als angemessen, lediglich je ein Viertel empfindet den Preis für gedruckte Zeitschriften (25 Prozent) und gedruckte Zeitungen (26 Prozent) als relativ hoch. Bei ePaper-Abonnements von Zeitschriften und Zeitungen sind sogar nur 16 Prozent dieser Meinung. Dagegen bewerten sieben von zehn Deutschen (70 Prozent) die GEZ-Gebühren als relativ hoch. Damit liegen die Rundfunk- und TV-Gebühren bereits an dritter Stelle der als teuer eingestuften Produkte und Dienstleistungen. Wohnungsmieten (87 Prozent) und Medikamente (72 Prozent) führen das Preis-Ranking an.

Erstaunlich groß ist das Wissensdefizit bei der Mehrzahl der Befragten in Bezug auf die Finanzierungsquellen von Zeitschriften. Fast drei Viertel wussten beispielsweise nicht, dass Google bei der Internetsuche zwar Textausschnitte von Zeitschriften und Zeitungen anzeigt, dafür aber nichts bezahlt, obwohl die Verlage die Rechte an den Beiträgen haben. Immerhin ist knapp jedem Dritten bewusst, dass die Kostenlos-Informationsmentalität eine Gefahr für guten Journalismus darstellt, weil damit den Verlagen Geld fehlt, um diesen finanzieren zu können. (go)

Nachricht oder Haltung?

 

Worauf kommt es im Journalismus heute an, Nachricht oder Haltung? Über diese Frage haben kürzlich im BZV Medienhaus in Braunschweig Jörg Quoos, Chefredakteur der Funke Zentralredaktion Berlin, und Anja Reschke, Leiterin des Ressorts Innenpolitik des NDR, gemeinsam mit den Lesern der Braunschweiger Zeitung bei einem Leserforum diskutiert.

„Nachrichten beinhalten ganz oft schon eine Haltung", sagte Anja Reschke. Die durch die Paradise Papers enthüllten Steuertricks etwa seien nur deshalb relevant, weil diese Tricksereien von der Mehrheit der Menschen abgelehnt und von den Journalisten entsprechend eingeordnet wurden. Totale Objektivität gebe es nicht. „Aber wir müssen uns bemühen, der Wahrheit nahezukommen.“

Verschiedene Sichtweisen auf dieselbe Sache – das sei auch ein Ausdruck von Medienvielfalt, erklärte Jörg Quoos. Gerade auf dem Höhepunkt des Flüchtlingszuzugs im Jahr 2015 habe diese Vielfalt manchmal zu wenig stattgefunden. „Im Nachhinein müssen wir anerkennen, dass wir hier Fehler gemacht, zu einseitig berichtet haben.“ Neutralen Journalismus gebe es nicht – „wir können uns nur bemühen, faktenbasiert zu arbeiten und unsere Arbeitsweisen kontinuierlich zu reflektieren.“

Die Leser der Braunschweiger Zeitung beteiligten sich intensiv an der Diskussion. Armin Maus, Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung, und Claudia Gorille, Vorsitzende des Braunschweiger Presseclubs, moderierten die Diskussion vor rund 240 Zuhörern. (go)

Interview-Magazin Galore mit eigenem Podcast

 

Das Interview-Magazin Galore ist zum Deutschlandstart der „Audible Original Podcast“-Programmoffensive mit einem eigenen Format verfügbar. Audible-Abonnenten können fortan im wöchentlichen Rhythmus eine neue Galore Podcast-Folge mit zwei Interviews kostenlos hören. Dabei repräsentiert die Auswahl der Gesprächspartner die thematische Spannweite der Printausgabe: Die Autoren bitten pro Folge jeweils eine bekannte Persönlichkeit aus Film, Literatur, Musik oder Gesellschaft sowie einen Experten für ein spannendes Sachthema zu einem ausführlichen Gespräch. Die erste Podcast-Staffel läuft bis März 2018 und umfasst 24 Folgen.

Neben dem Galore Podcast bietet Audible seinen Abonnenten auch regelmäßige Hörbeiträge von Medien wie Der Spiegel, Brand Eins, Titanic oder 11 Freunde an.(go)

KI für Marketing und Sales

 

Der Mainzer Unternehmer und BigData Experte Professor Dr. Peter Gentsch hat im Springer Gabler Verlag sein neues Buch zum Zukunftsthema „Künstliche Intelligenz für Sales, Marketing und Service: Mit AI und Bots zu einem Algorithmic Business – Konzepte, Technologien und Best Practices“ als Praxisleitfaden veröffentlicht. Entscheider im Marketing, Geschäftsführer und Vorstände finden in diesem Buch einen praktischen Leitfaden zur Einführung von Künstlicher Intelligenz in Management und Marketing.

Der Experte für digitales Management und Innhaber des Lehrstuhls für internationale BWL an der HTW Aachen zeigt, wie Unternehmer mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und Bots ein eigenes „Algorithmic Business“ aufbauen und weiterentwickeln – umrahmt von Fallbeispielen zahlreicher Co-Autoren. „Künstliche Intelligenz ist digitales Zukunftsthema und Boomfaktor in Wissenschaft, Wirtschaft und Medien und hat längst in vielen Unternehmen Einzug gehalten“, sagt Gentsch.„Doch wenn Konsumenten und Organisationen zunehmend digital agieren, müssen auch die Ansätze zur Kundenakquise, zum Personalmanagement und zum Businessmanagement digitale Kommunikation und Interaktion schneller und umfassender operationalisieren und analysieren.“

Der Leser erfährt etwa, wie Artificial Intelligence (AI) Pricing oder Produktempfehlungen automatisiert, wie die Kundenkommunikation und Conversational Commerce übernommen werden oder wie durch Customer Journey Analysen das Marketing Budget effizient verteilt werden kann. Außerdem, wie über Daten Kunden- und Marktpotenziale identifiziert und Marktforschung intelligent optimiert werden können, um die Kommunikation mit Bestandskunden zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Begriffsdefinitionen, ein Abriss zur Geschickte der künstlichen Intelligenz und theoretisches Grundlagenwissen runden diesen Praxisleitfaden ab. (go)

rbb produziert beim und mit dem ZDF - Neues Mima-Studio vorgestellt

 

Die Personalien standen schon vorher - nun hat der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) sein Studio für das ARD-Mittagsmagazin (Mima) vorgestellt. Das befindet sich im ZDF-Hauptstadtstudio Unter den Linden, im vierten Untergeschoss. Die Kooperation mit dem ZDF nannte rbb-Intendantin Patricia Schlesinger „richtungsweisend“, zumal sich beide künftig das Studio für das Mittagsmagazin teilen. Der rbb stellt das 20-köpfige technische Team.

Das im Wechsel mit dem ZDF produzierte Mima kam von der ARD-Seite bislang vom Bayerischen Rundfunk. Der strukturiere aber neu und habe zudem nicht von der Umstellung des Rundfunkbeitrags auf die Haushaltsabgabe profitiert, sagte Schlesinger. Der rbb hingegen schon. Außerdem habe man im eigenen Haus Mittel durch Reformen frei gesetzt. Ihr Wunsch war es schon beim Amtsantritt, das rbb-Profil im Ersten zu stärken.

2,8 Millionen Euro jährlich kostet das Mima den rbb. Der Aufwand sei geringer als derzeit für den Bayerischen Rundfunk, auch aufgrund der Kooperation mit dem ZDF. Künftig gibt es eine Doppelmoderation durch zwei rbb-Moderatoren: Jessy Wellmer, bekannt unter anderem durch die Sportschau im Ersten, und Sascha Hingst, Moderator der halbstündigen Berliner „Abendschau“. Redaktionsleiterin ist Bettina Schön, die vom BR nach Berlin wechselte. Sie setzt auf mehr direkte Interviews mit Politikern oder Künstlern, mehr Live-Berichterstattung und weniger Schalten.

Bestehen blieben auch die Unterschiede zum ZDF, das in der Themenauswahl oftmals „weicher“ bleibe. Das Mima profitiere sicherlich vom „Hauptstadtflair“, so Schlesinger, ohne die Regionen zu vernachlässigen. Das fast 30 Jahre alte Magazin könne durchaus erneuert werden.

Derzeit erreicht das Mima im Schnitt täglich 1,8 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil liegt bei mehr als 20 Prozent. Schlesinger ist optimistisch, dass hier noch mehr drin sei. Vor allem hoffe sie auf mehr jüngere Zuschauer durch den gleichzeitig erneuerten Internetaufritt. Auch das ZDF spare durch die Zusammenarbeit in Berlin, versicherte die rbb-Intendantin. Die Kosten für das Studio teilten sich beide. Sie stellte klar: „Weitere Kooperationen sind nicht geplant“.

Der rbb startet aus dem neuen Studio am 2. Januar. Das ZDF folgt ab dem 3. April. Redaktionsleiter des neuen ZDF-Teams wird Andreas Wunn, seit Dezember 2016 Redaktionsleiter des ZDF-Morgenmagazins. Im Übrigen: selbstverständlich habe der rbb zuerst nach Kapazitäten im ARD-Hauptstadtstudio nachgefragt. Das war aber ausgebucht. (gp) 

 

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