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11 Freundinnen: Für Freunde des Frauenfußballs und Kennerinnen des Abseits

Der erste Blick auf 11 Freundinnen: „Der typische Gruner+Jahr-Look.“ Die Zugehörigkeit des Magazins für Frauenfußball zum Verlagshaus am Baumwall ist unverkennbar: Ebenso wie die Titel Essen&Trinken und Jamie erscheint 11 Freundinnen als „Mattglanzmagazin“. Beim grasgrünen Cover und auch auf den Heftseiten wurde auf Hochglanzpapier verzichtet. Von der ersten bis zur letzten Seite wurde konsequent und dankenswerter Weise nur eine Papiersorte verwendet, die an Bodenständigkeit und die Floskel „schlicht und ergreifend“ erinnert.
Coveroptik und Seitenlayout kommen schlicht und aufgeräumt daher – alles sehr ähnlich wie beim „großen Bruder“ 11 Freunde. Einzig beim engen Schriftbild des Interviews mit Ariane Hingst und Linda Bresonik muss man aufpassen, nicht in der Zeile zu verrutschen.
Die Bildsprache bringt Bewegung und ganz deutlich den sportlichen Aspekt ins Heft: In 11 Freundinnen werden Frauen gezeigt, die Fußball spielen und nicht das modischste Trikot präsentiert.
Auf 100 Seiten können Fans des Frauenfußballs ihr Wissen über die anstehende WM der Frauen vertiefen: Interviews mit Trainern, Porträts, ein Spielplan der WM zum Ausfüllen, alle Teams im Check, alle WM Gruppen und Spieltaktiken. Wer sich erhoffte, journalistisch an die Hand genommen zu werden, im Rantasten an das Thema Fußball oder fälschlicher Weise Frauenfußball mit Fußballthemen für Frauen gleichsetze, wird wohl etwas enttäuscht werden.
Das Heft richtet sich an fußballfreudige Frauen und Männer, denen Marta & Co. ein Begriff sind und die sich nicht zu jeder WM aufs Neue das Abseits erklären lassen müssen.

(Antonia Seifert)