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Geschmack oder nicht - Aufreger BDZV-Kongress

 

Nach dem Zeitungskongress 2017 des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Stuttgart hallt die Debatte um den vermeintlichen Nordkorea-Vergleich von Präsident Mathias Döpfner nach. „Nur Staatsfernsehen und Staatspresse im Netz - das wäre doch eher etwas nach dem Geschmack von Nordkorea“, hatte der Springer-Vorstandschef in einer seiner Reden gesagt. Die ARD-Vorsitzende Karola Wille hatte in der Tagesschau reagiert: „Wörter können zu Waffen werden - gerade deshalb ist ihr leichtfertiger Gebrauch so gefährlich.“ Solche Wortwahl spiele "Populisten, Verschwörungstheoretikern und ihren willigen Claqueuren" in die Hände. Der BDZV wies die Vorwürfe zurück: Döpfner habe keinen Vergleich mit Nordkorea gezogen, sondern appelliert, ein solches Szenario zu vermeiden.


Öl in die hitzige Debatte dürfte ein McKinsey-Gutachten gießen, das das Beratungsunternehmen auf dem Zeitungskongress vorstellte: Danach ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland zu teuer, sendet zu wenig Informationsprogramme und bietet zu vieles an, was privatwirtschaftliche Wettbewerber in Bedrängnis bringe. Die McKinsey-Studie belege, wie sich ARD und ZDF immer weiter von ihrem Auftrag entfernten und sich systematisch als direkter Wettbewerber zu privaten Medienangeboten ausrichteten, kommentierte Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) und Geschäftsführer von n-tv, die Studie. „Nach unserer Überzeugung muss die Politik den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks viel klarer definieren und die Anstalten müssen konsequenter Kosten senken. Der VPRT fordert deshalb jetzt die Weichen zu stellen: Das Motto muss lauten: ‚Weniger ist mehr!‘“

Dafür gab es aus Stuttgart noch zwei konkrete Mitteilungen: Katrin Tischer, Produktions- und Prozessleiterin beim Berliner Cornelsen Verlag, wird ab Dezember neue Geschäftsführerin. Sie verantwortet den Fachbereich Märkte. Und: Aufgaben und Struktur des BDZV-Tochterunternehmens ZMG Zeitung Marketing Gesellschaft werden neu ausgerichtet. Es wird sich stärker auf die Kompetenzfelder Forschung und Mediaservice konzentrieren. (gp)
 

Neue Leiterin der Redaktion ARD-Mittagsmagazin

 

Bettina Schön leitet in Zukunft die neu entstehende Redaktion für das "ARD-Mittagsmagazin" beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Ihre berufliche Laufbahn begann Schön als freie Zeitungsautorin während des Studiums. In dieser Zeit war sie unter anderem für die Süddeutsche Zeitung tätig. Weitere berufliche Stationen waren Panorama, die Tagesschau-Zulieferung und die Auslandsredaktion. 2013 wechselte sie in die Redaktion des "Mittagsmagazins". rbb-Programmdirektor Dr. Jan Schulte-Kellinghaus: "Für den Neustart des 'Mittagsmagazins' in Berlin ist Kontinuität bei der Qualität ebenso wichtig wie die Lust auf Neues. Für beides steht Bettina Schön, wir freuen uns sehr, sie an Bord zu haben." rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: "Das 'Mittagsmagazin' ist eine der zentralen Informationssendungen im deutschen Fernsehen. Wir sind froh, sie künftig mit Bettina Schön für die ARD aus der Hauptstadt gestalten zu können." (ah)

Videonutzung verstärkt auf mobilen Geräten

 

Der Ooyala Q2 2017 Video Index zeigt auf, dass die Zahl mobiler Videoaufrufe weltweit stagniert. Mobile Geräte sind dennoch das meistgenutzte Medium für Videokonsum. Sie bieten Usern die bevorzugte Plattform und werden je nach Region zwischen 2,4 und 3,3 Mal häufiger verwendet als PCs.

Ooyala fand heraus, dass die mobilen Aufrufe in der Asia-Pacific-Region mit 72 Prozent fast drei Viertel ausmachen. Das sei nach Angaben des Index der weltweit höchste Anteil und mache einen Unterschied von 21,9 Prozent im Vergleich zu Nordamerika aus. In EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) machen mobile Aufrufe 57,7 Prozent aller Videoaufrufe aus, in Nordamerika hingegen etwas mehr als die Hälfte aller Aufrufe. In APAC (Asien, Australien und Ozeanien) erfolgten 72 Prozent aller Videoaufrufe auf mobilen Geräten. In Lateinamerika haben mobile Aufrufe 56 Prozent überschritten.

Jim O’Neill Principal Analyst und Strategic Media Consultant bei Ooyala: „Die Zuschauer versuchen, herkömmliche Videoquellen zu ergänzen oder zu ersetzen. Das treibt die Menge an Content, die ihnen – wo, wann und auf welchem Gerät sie wollen – als Over-The-Top (OTT) zur Verfügung gestellt wird, in die Höhe. Dieser Content muss immer häufiger weltweit bereitgestellt werden, in Märkten, in denen verschiedene Sprachen gesprochen werden, in denen unterschiedliche Gepflogenheiten oder sogar gesetzliche Vorschriften herrschen. Die Branche wird zunehmend komplizierter, die Einsätze werden höher und smarte Lösungen sind dringend nötig.“ (ah)

Baqend: Minimaler Aufwand – optimale Webseiten-Beschleunigung

 

Mit minimalem Aufwand beschleunigt das neue Speed Kit von Baqend Webseiten um 50 bis 300 Prozent. Durch die Einbindung eines einfachen Skripts sowie der Definition der zu beschleunigenden Webseitenteile wird es nach Angaben des Unternehmens möglich, Teile der Seite in der Cloud und im Browsercache des Users zwischenzuspeichern und die Webseite so um bis zu 300 Prozent zu beschleunigen. Das Speed Kit ist dank seiner einfachen Handhabung und unkomplizierten Einrichtung sowohl für kleine, als auch große Webseitenbetreiber vorteilhaft. Profiteure der Caching-Technik sind somit nicht nur Web-Agenturen, E-Commerce-Anbieter und Publisher, sondern auch Softwarehäuser, unabhängige Entwickler und digitale Unternehmen, die ihre Nutzerzufriedenheit und Umsätze optimal steigern wollen. (ah)

Unternehmen - fehlende Innovationen

 

Eine neue Deloitte-Studie offenbart: viele Innovationspotenziale der deutschen Wirtschaft bleiben aktuell ungenutzt, denn fast zwei Drittel der Befragten nutzen nur maximal drei Innovations-Arten. Die größten Hindernisse: Ein Mangel an Zeit sowie fehlendes Fachwissen. 40 Prozent der befragten Unternehmen nutzen laut Umfrage mehr als vier der zehn Innovationsarten, die bei Geschäftsmodell, Struktur, Prozessen sowie Produkten, Service, Markenpflege, Vertriebswegen und Kundenbindung ansetzen. Alle anderen nutzen höchstens drei. „Deutschland ist von einer Innovationstradition der Ingenieure geprägt. Es lohnt sich aber, dieses Denken zu hinterfragen. Die Digitalisierung stellt viele bisherige Innovationsstrategien auf den Kopf. In puncto Innovationsfähigkeit und -kultur sind deshalb neue Ansätze gefragt. Wie die Studie zeigt, kämpfen aber viele Unternehmen hierzulande noch mit der Anwendung in der Praxis“, erklärt Nicolai Andersen, Leiter Innovation in EMEA bei Deloitte. Die Unternehmen haben demzufolge noch keine konkreten Pläne zu der jeweiligen Implementierung entwickelt. (ah)

Digital Natives nutzen Sprachassistenten selten


Eine Studie der Full-Service-Agentur Quisma zeigt, dass Sprachassistenten in der heutigen Zeit verstärkt von der älteren Generation (25,2 Prozent) genutzt werden - selten von den Digital Natives (23,2 Prozent). Den relativ größten Anteil der Sprachassistenten-Nutzer stellen die 30 bis 35-jährigen (41,9 Prozent). Christina Neuhofer, Managing Director der Quisma GmbH, überrascht dieses Ergebnis: „Wir sind erstaunt, dass ausgerechnet die Generation Smartphone Sprachassistenten so wenig nutzt. Hier gilt es für Entwickler, aber auch für Webseitenbetreiber, das enorme Potential von Siri, Cortana, Alexa und Co. besser einzubinden. Für die ältere Generation dagegen scheint die leichte Bedienbarkeit der Sprachsteuerung ein offensichtlicher Vorteil zu sein.“

Während der Datenschutz für die Befragten in der Regel kein Problem darstellte (lediglich 7,7 Prozent der Nichtnutzer gaben an, dass sie die Datensammlung der Anbieter als Problem ansehen), halten 68 Prozent der Befragten Sprachassistenten schlichtweg für unnötig. Es gebe keine Vorteile gegenüber der händischer Nutzung, außerdem seien die Assistenten nicht kompetent. Ebenso sind viele Nutzer abgeneigt, sich mit einer Maschine zu unterhalten: „Häufigster Kritikpunkt der Nichtnutzer ist das fehlerhafte Verständnis der Sprache – hier gibt es scheinbar noch grundlegenden Nachholbedarf bei der technischen Entwicklung der Assistenten“, so Neuhofer.

die medienanstalten: Relaunch der Websiten

 

Die vier bisher bestehenden Websiten der medienanstalten wurden zu drei zusammengefasst: www.die-medienanstalten.de, www.kek-online.de und www.kjm-online.de. In diesem Rahmen wurde die Seite des DLM-Symposiums in den ausführlichen Veranstaltungsbereich der Medienanstalten integriert. Die einzelnen Datenbanken wurden grafisch optimiert und der Atrium-Blog, in dem Beiträge zu aktuellen und medienpolitischen Themen erscheinen, wurde überarbeitet. Zudem wurde eine optimierte Nutzung für unterschiedliche Endgeräte generiert. (ah)

Neuer CEO Landor international

 

Jane Geraghty wird mit Wirkung zum 1. Januar 2018 Chief Executive Officer von Landor international. Bisher Präsidentin von Landor EMEA und Mitglied des Global Executive Teams seit 2012, folgt sie in dieser Position auf Lois Jacobs. Während ihrer Tätigkeit als Präsidentin konnte das Unternehmen ein starkes finanzielles Wachstum verzeichnen und sein Portfolio um die Bereiche Acquisitions und Organic Development ausbauen. Geraghty hat 20 Jahre Erfahrung in Kundenservice und Erfahrung mit internationalen Marken. Zu ihren bisherigen beruflichen Stationen zählen unter anderem Saatchi & Saatchi, McCann-Erickson, Ogilvy New York, das Londoner Büro der Kommunikationsberatung Naked sowie ITV. Geraghty meint: "In einer Welt, die sich immer schneller dreht, die immer mehr Optionen bietet und deren Technik unser Leben prägt, werden Marken zunehmend zum Differenzierungsfaktor. Unter Lois’ Führung haben wir uns so aufgestellt, dass wir heute die Chancen unserer dynamischen Welt optimal nutzen können. Darauf möchte ich aufbauen.“ (ah)

dmexco 2017: Trends und Themen erfolgreich mit der Wirtschaft verbunden

 

Infos über die aktuellen und zukünftigen Business-Potenziale der Digitalwirtschaft sammeln, Geschäftskontakte knüpfen und Aufträge generieren. Das konnten die Besucher der gerade zu Ende gegangenen dmexco 2017 in Köln. Zahlen und Fakten der diesjährigen globalen Business- und Innovationsplattform der digitalen Wirtschaft: 1.100 Aussteller, über 570 internationale Top-Speaker und 40.700 Fachbesucher. Mit ihrem Expo-Special „World of Experience“ wurde der Innovation Hub für Marketing-Kommunikation und –Technologie etabliert. In der dmexco World of Experience und in der dmexco Experience Hall erlebten Besucher das Digital Business der Zukunft. Die dmexco Motion Hall widmete sich dem Thema Digital Video und Content. Als neues Pitch-Format der dmexco sorgte „The dmexco and Procter&Gamble Start-up Hatch“ für Furore: Im Rahmen eines Wettbewerbs konnte Opinary die Jury überzeugen und als Sieger die von Procter & Gamble ausgelobte Finanzspritze in Höhe von 20.000 Euro abräumen.


Christian Muche und Frank Schneider, beide dmexco: „Welche Relevanz die dmexco als internationale Business-Plattform besitzt, zeigt der erneute Ausstellerrekord: 2017 kamen so viele Aussteller wie nie zuvor nach Köln, um die dmexco für ihr nationales und internationales Geschäft zu nutzen.“ Und Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse, betont: „In den vergangenen neun Jahren haben wir es mit der dmexco geschafft, Köln zur digitalen Messehauptstadt Europas werden zu lassen." Erstmals habe die dmexco in diesem Jahr in Abstimmung mit dem BVDW ein kostenpflichtiges Ticketing eingeführt, um die Qualität zu sichern. Demzufolge zahlen auch Frühbucher jetzt mindestens 99 Euro Eintritt. (ah)

Sonderausgaben zum Immobilienmarkt in Hamburg, Frankfurt, Berlin und München

 

Das Wirtschaftsmagazin ‚Capital‘ bringt für die Städte Hamburg, Frankfurt, Berlin und München und das jeweilige Umland eigene Regionalausgaben heraus: Auf 124 Seiten wird es ausführliche Analysen über den Immobilienmarkt der jeweiligen Stadt und den Speckgürtel geben. Außerdem Portraits von rund 30 Viertel und 20 Umlandgemeinden pro Ausgabe. Die Sonderhefte erscheinen in einer Gesamtauflage von gut 50.000 Exemplaren zu einem Copypreis von 9,90 Euro. Chefredakteur Horst von Buttlar: „Seit Jahren gilt unser Immobilienkompass als Goldstandard in der Branche. Deshalb haben wir das Angebot in Print und Digital kontinuierlich ausgebaut. Nun starten wir die Regional-Offensive. Der Immobilienkauf ist für viele Menschen seit Jahren das Thema Nr. 1. Wir führen sie hier systematisch durch den Kaufprozess.“ (ah)

 

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