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KJM im Dialog: Lösungen für Fake News und Hassreden?

 

Fake News, Bots, Hasskommentare – Was können wir tun? Darüber diskutierten die Teilnehmer der Veranstaltungsreihe „KJM im Dialog“ am 17. Mai in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung. Cornelia Holsten, KJM-Vorsitzende und Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt (brema) sagte, das Phänomen Hate Speech sei für die KJM (Kommission für Jugendmedienschutz) kein neues Phänomen. Im Kampf gegen Hassreden im Netz müsse die Expertise der Medienaufsicht, aber auch der Einrichtungen der Freiwilligen Selbstkontrolle (FSM) genutzt und das System der regulierten Selbstregulierung gestärkt werden. Sie appelliert „an alle Plattformanbieter, die noch nicht einer Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle beigetreten sind: Werden Sie Mitglied!“

Heike Raab, Staatssekretärin und Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales, forderte eine starke Rolle für die Landesmedienanstalten im System der Medienaufsicht im Internet. Die Rechtsdurchsetzung im Hinblick auf internationale Anbieter bei Verstößen im Netz sei zwar kompliziert, aber nicht unmöglich. Im Kulturausschuss des Bundesrates hätten die Länder eine Stellungnahme zum Entwurf des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) eingebracht um festzustellen, inwieweit dieser in die Kompetenzen der Länder eingreife.

Professor Dr. Marc Liesching, Professor für Medienrecht und Medientheorie an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, kritisierte, der Entwurf des NetzDG erfasse Fake News gar nicht und Hassreden im Netz nur teilweise. Außerdem überlagere er sich mit Zuständigkeiten der KJM. Die Rechtsdurchsetzung solle auch weiterhin in den Händen der Strafjustiz und nicht einzelner Unternehmen liegen.

Eva-Maria Kirschsieper, Head of Public Policy, Facebook, schilderte, das Netzwerk sei dabei, die Nutzung sicher zu gestalten. Man arbeite eng mit der FSM zusammen und lösche unverzüglich Inhalte, die von dort gemeldet würden. Das Löschteam in Berlin, von der Firma arvato gestellt, umfasse rund 600 Personen und nutze auch technische Lösungen, sodass als unzulässig klassifizierte Inhalte nicht nochmals eingestellt werden. Dass Menschen keine Hasskommentare posten, sei jedoch nicht Aufgabe eines Plattformbetreibers, sondern der Gesellschaft.

Saskia Esken MdB, Abgeordnete der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied im Ausschuss für Digitale Agenda des Deutschen Bundestages, betonte, der Bundestag werde sich in einer Anhörung mit dem geplanten NetzDG befassen.

Cornelia Holsten forderte, nicht mit einem Roboterjugendmedienschutz auf die Herausforderung Hate Speech zu antworten, sondern mit menschlicher Bewertungskompetenz. Die KJM arbeite seit vielen Jahren an der Bewertung von unzulässigen Äußerungen, auch im Spannungsfeld zwischen unzulässigen Inhalten und freier Meinungsäußerung.

Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass komplexe Phänomene wie Hassreden und Fake News nur in einem gesamtgesellschaftlichen Lösungsansatz mit großen gemeinsamen Anstrengungen seitens Politik, Unternehmen und Medienaufsicht bekämpft werden können. (go)

EU-Datenschutz-Grundverordnung kommt

 

Am 15. Mai veranstaltete der Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB) einen Vortragsabend zum Thema „Hintergründe, Ziele, Risiken und Anforderungen in Verbindung mit der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung“. Geladen hatten Waltraut von Mengden, Erste Vorsitzende des VZB, und VZB-Geschäftsführerin Anina Veigel in die Räume der Rechtsanwaltsgesellschaft BEITEN BURKHARDT in München. Dr. Axel von Walter, Fachanwalt für IT-Recht und für Urheber- und Medienrecht bei BEITEN BURKHARDT, erläuterte Grundprinzipien und Ziele der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung. Sie wird nach einer 2-jährigen Übergangsphase am 25. Mai 2018 wirksam.

Diese Grundverordnung gilt dann direkt und unmittelbar in allen EU-Mitgliedsstaaten und löst einzelstaatliche Regelungen ab.
Neu an der Verordnung ist auch das sogenannte Marktortprinzip – im Gegensatz zum bisherigen Sitzlandprinzip -, welches die Gültigkeit des EU-Datenschutzes auch für außereuropäische Unternehmen festlegt, sobald sie auf EU-Gebiet agieren.

Das neue Recht ist mit einer Stärkung der Verbraucherrechte und der Aufsichtsbehörden verbunden – für Unternehmen ergeben sich jedoch auch Chancen durch Erleichterungen bei der „Zweckänderung“ bei der Nutzung von Daten.

Zentral in der neuen Grundverordnung sind die klaren Regelungen zu Verantwortlichkeiten und Dokumentationspflichten der Unternehmen.
Prüfungen durch Datenschutzbehörden sind zu erwarten, das Haftungsrisiko steigt. 
(go)

Weltkongress für Pressefreiheit in Hamburg

 

Am gestrigen 18. Mai wurde der Weltkongress der ältesten internationalen Organisation für Pressefreiheit im Hamburger Rathaus eröffnet. Der allgemeine Tenor der Veranstaltung: Zuversicht und Einsatz für die Pressefreiheit. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der freien Presse für Demokratien und forderte die Freilassung des Journalisten Deniz Yücel, sowie auch anderer unrechtmäßig inhaftierter Journalistinnen und Journalisten. Professor Dr. Carl-Eugen Eberle, Vorsitzender des deutschen IPI-Komitees, betonte: „Wenn Fake News und Filterblasen in den Sozialen Medien den Takt für die öffentliche Meinungsbildung vorgeben und Social Bots Meinungs-Mainstream vorgaukeln, dann gilt es, die klassischen Medien in Stellung zu bringen. Wir müssen alles tun, um ihre Glaubwürdigkeit zu verteidigen und sie als unabhängige Stützen des demokratischen Systems und des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu stärken. Hierzu erwarte ich mir Antworten auf dem IPI World Congress Hamburg 2017.“
Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem das „Afghan Journalists Safety Committee“ (AJSC) ausgezeichnet. Die Organisation unterstützt Journalisten des Landes in Sicherheitsfragen. Dem AJSC wurde der „Free Media Pioneer Award“ verliehen. Der äthiopische Journalist und Blogger Eskinder Nega, der seit 2011 in Haft sitzt, bekam für seinen Mut den „World Press Freedom Hero Award“.(ah)

Kongress der Lokalpresse: Stelldichein der Politik

 

„Demokratie und Zeitung gehören zusammen, sie bedingen einander.“ Das ist nicht nur die Überzeugung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Die von Steinmeier am gestrigen ersten Tag des Kongresses des Verbandes Deutscher Lokalzeitungen (VDL) vorgetragene Sichtweise teilte auch die Politikerrunde am zweiten Kongresstag in Berlin (18. Mai) . „Keine Fürsprache ist effektiver, als die einer am Ort respektierten Zeitung. Doch das gilt nur, solange beide – Politik und Presse – die gebotene Distanz zueinander wahren“, sagte Steinmeier.

Zur Debatte um Lügenpresse und Verschwörungstheorien erklärte der Bundespräsident: „Es hat dergleichen immer wieder gegeben, und wir werden uns aller Voraussicht nach von der Dummheit nicht befreien können. Was uns dagegen gelingen muss, ist, die entstandenen Echoräume aufzubrechen und einen Kommunikationsinfarkt zu verhindern. Demokratie ist auf eine gelingende Kommunikation angewiesen, sie baut auf Vermittlung, auf die Möglichkeit von Kompromiss.“ Er glaube nicht an eine stetige Erosion des Vertrauens in die deutschen Medien.

Auch die Politikerrunde am Donnerstag war sich einige, dass es ausreichende finanzielle Mittel geben muss, damit Journalisten recherchieren und hinterfragen und auch Lügen von Politikern entlarven können, wie Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht sagte. Vize-SPD-Chef Ralf Stegner ärgert sich vor allem über die Vermischung von Nachricht und Kommentar. Aus seiner Sicht besteht die größte Gefahr für den Journalismus durch eine eingeschränkte Vielfalt. Ein lebhafter Wettbewerb sei das beste, sagt Stegner. „Wir sind zu wehleidig geworden“, beklagte er aber zugleich und charakterisierte gute Beiträge als „schnell, wahrheitsgemäß und nicht so langweilig.“ Er plädierte für einen stärkeren Dialog zwischen Politik und Medien statt wechselseitiger Verachtung oder zu großer Nähe.

Michael Kretschmer, Vize-Fraktionschef der Union, will bei Bedarf das „Projekt Zeitung in der Schule“ wieder stärker unterstützen - sollte seine Fraktion in der nächsten Legislaturperiode tonangebend sein. FDP-Generalsekretärin Nicola Beer kritisierte den Entwurf für das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, der am Freitag in erster Lesung im Bundestag diskutiert wird. Das sei eine Privatisierung der Rechtsdurchsetzung. In acht Sekunden könne niemand seriös Beiträge beurteilen. Im Falle bestimmter Hassbotschaften und offensichtlicher Lügen sei dies vielleicht noch vorstellbar, nicht aber bei Sachverhalten wie dem Böhmermann-Gedicht. Der Verleger Wolfram Weiter hatte das Gesetz am ersten Tag des Kongresses „einen wirklichen Fehlschuss dieser Bundesregierung“ genannt. (gp)
 

Hohe Luft - Neustart in den Sommer


Mit Ausgabe 04/17 (erscheint am 24. Mai 2017) erscheint Hohe Luft in zugespitzter Optik und mit neuen Inhalten, die noch näher am Leben der Leser sein sollen. So wird das Thema Wirtschaft & Philosophie nach den Beilagen in Kooperation mit dem „Handelsblatt“ künftig eine größere Rolle spielen. Ab sofort werden in jeder Hohe Luft-Ausgabe auch große Wirtschaftsfragen diskutiert, die konkrete Relevanz für die Menschen in unserer Gesellschaft haben. Das Titelthema zum Auftakt ist die Frage nach dem viel diskutierten bedingungslosen Grundeinkommen: „Muss ich arbeiten?“.

Relevante Themen sollen noch deutlicher zeigen, „wie nah eine richtig verstandene und gelebte Philosophie tatsächlich an unserem Alltag ist“, sagt Thomas Vašek, Chefredakteur Hohe Luft. Außerdem wird es neben langen Lesestücken vermehrt kompaktere Themen im Heft geben, sowie mehr Interviews, Reportagen sowie Erklär- und Erzählstücke in unkonventionellen Formaten wie einer „Mindmap“. Die Design-Kolumne soll ein neues optisches und inhaltliches Highlight bilden. (go)
 

Konferenz Chefredakteure: Abhängigkeit von Google?

 

„Journalismus muss weiter eine wichtige Rolle in der Gesellschaft spielen“, sagte der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE, Dr. Mathias Döpfner, zum Auftakt der Konferenz Chefredakteure, zu der der BDZV am heutigen 17. Mai nach Berlin geladen hat. Journalismus werde sich jedoch nur mit funktionierenden Geschäftsmodellen im Digitalen durchsetzen. Sein Verhältnis zu globalen Playern wie Google und Facebook sei „gespalten“: Beide böten Chancen bei der Generierung von Traffic und der Herstellung von Reichweite, wollten andererseits aber die Reichweiten der Verlage für sich „monetarisieren, ohne dass sie einen einzigen Inhalt selbst geschaffen haben“.

Der BDZV-Präsident sagte in der Debatte mit den rund 60 Teilnehmern der Konferenz, das deutsche Verlegerrecht sei „durch Google aufgrund seiner Marktmacht faktisch ausgehebelt worden“: „Wir profitieren nicht von dem Traffic, den Google uns verschafft“, sagte Döpfner, „wir sind komplett davon abhängig.“ Er erwarte jedoch, dass das geplante Verlegerrecht auf EU-Ebene für die Verlage einen besseren Hebel schaffen werde.

Weitere Themen der Konferenz: Kooperations- und Kollaborationsstrategien der Verlage und der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Redaktion. So erläutert Jörg Quoos, Chefredakteur Zentralredaktion Funke Mediengruppe (Berlin), die Vorteile gemeinsamer Nachrichtenproduktion für die verschiedenen Tageszeitungen der Gruppe; Annette Ludwig, stellvertretende Chefredakteurin „Westdeutsche Zeitung“ (Düsseldorf), und Thomas Thelen, stellvertretender Chefredakteur „Aachener Zeitung“/„Aachener Nachrichten“, präsentieren das Aachen-Düsseldorfer Deskmodell zweier benachbarter Verlage. (go)

Kongress der Deutschen Fachpresse in Frankfurt gestartet

 

Heute ist der zweitägige Event der Fachmedienbranche im Frankfurter Kap Europa gestartet unter dem Motto: Neue Horizonte erschließen – die Zukunft aktiv gestalten. Der Kongress der Deutschen Fachpresse 2017 nimmt neue Geschäftsmodelle und Tätigkeitsfelder in den Blick. Stefan Rühling, Sprecher der Deutschen Fachpresse, sagt: „Im Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Deutschen Fachpresse sehe ich mit Freude, wie vielfältig und aktiv unser B2B-Netzwerk ist.“ VDZ-Präsident Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Ehrengast beim Kongress der Deutschen Fachpresse, fügt hinzu: „Die ganze Welt der Wirtschaft bildet sich in der Fachpresse ab, in der jüngsten Fachpresse-Statistik wurden rund 4.000 Fachzeitschriftentitel gezählt.“

Mehr als 500 Teilnehmer zählt der zentrale Event der Fachmedienmacher zu Beginn des ersten Kongresstages. Das Programm umfasst Keynotes, Sessions, Start-up-Slots, Business-Frühstücke, Round-Table-Sessions, sowie ein Speed-Networking für die Kongressbesucher. Fester Bestandteil des Kongresses ist auch die große Dienstleisterausstellung, in der mehr als zwanzig Partner über neue Technologien und Services informieren. Höhepunkt ist wieder die Verleihung der Awards „Fachmedium des Jahres“ und „Fachjournalist des Jahres“. (go) 

Für alle, die nicht am Kongress teilnehmen können, bietet erstmals ein Live-Blog aktuelle Eindrücke: www.deutsche-fachpresse.de/kongress 

 

Mashup Communications setzt auf Storytelling

 

Storytelling soll Kunden und Mitarbeiter in den Bann ziehen. Davon sind Miriam Rupp und Nora Feist, Geschäftsführerinnen der Berliner Agentur Mashup Communications, überzeugt. Vor acht Jahren als PR-Agentur für digitale Unternehmen gestartet, hat sich das Team von mittlerweile 20 Mitarbeitern aus den Bereichen Redaktion, Marketing, Beratung, TV und Strategie weitere Bereiche der Markengeschichten und neue Branchen erschlossen. Im Juni 2016 veröffentlichte die Gründerin Miriam Rupp ihr Buch „Storytelling für Unternehmen“ (mitp Verlag), ein praxisnahes Handbuch, das das Konzept ‚Storytelling‘ greifbar macht. „Wie bei der Kundengewinnung helfen starke Geschichten auch beim Employer Branding, die richtigen Bewerber anzusprechen, und bei der internen Kommunikation, die besten Mitarbeiter zu halten und zu motivieren“, sagt Nora Feist. Neben Beratung und Kreation bietet Mashup Communications auch Workshops und Seminare in diesen Bereichen an.

Laut Miriam Rupp geht es heute um eine neue Art der Kommunikation, menschlicher und Werte-orientierter, die „die Grenzen zwischen intern und extern überwindet“. Redaktionelle Inhalte, Menschen und Werte vermischen sich mit Leistungen und Referenzen. Auch der neue, visuell aufgewertete Webauftritt der Berliner Agentur wirkt durch Stories wie einem Multimedia-Interview mit dem Chief Storyteller von Microsoft. (go)

Neu: Score Media Blitz

Speziell für akute und aktuelle Kommunikationsanlässe (Krisen-PR bei Rückrufaktionen oder Ad-hoc-Anlässe, Gratulationen, Steigerung der Bekanntheit, Abverkauf) hat der Vermarkter Score Media das neue Produkt ‚Score Media Blitz‘ entwickelt, mit dem Anzeigen innerhalb eines Tages national platziert werden können – aus einer Hand und maßgeschneidert. Liegen Anzeigenauftrag sowie Druckunterlagen bis morgens 9.00 Uhr bei Score Media vor, erscheint die Anzeige in der Ausgabe des Folgetags in der jeweiligen Tageszeitung vor Ort – ohne Formatbeschränkung und regional ausgesteuert nach den individuellen Wünschen der Werbekunden.

Bei nationaler Maximalbelegung erreichen Werbekunden allein über die Printausgaben der Score Media-Partner mehr als 26 Millionen Leser am Tag. Mit dem neuen Format bietet der vergangenen Herbst gestartete Crossmedia-Vermarkter ein flexibles Angebot für die regionale Zeitungslandschaft. Score Media Blitz gibt es in allen Standardwerbeformaten – von der 1/1 bis zur Junior Page, sowie in individuell definierten Größen. Anders als bei der Standardbuchung wird bei Score Media Blitz ein festes Platzierungsumfeld nicht garantiert. (go)
 

Launch der neuen Zeitschrift Hygge

 

Nach Magazinen wie Wolf, Essen & Trinken mit Thermomix ® oder Living at Home Lieblingsrezepte launcht die Verlagsgruppe Deutsche Medien-Manufaktur (DMM) die bereits fünfte Neueinführung. Am 21. Juni, zur Mittsommernacht, erscheint der Titel „Hygge – Einfach glücklich sein“ im Handel. Das Magazin für das einfache Glück richtet sich an Frauen zwischen 25 und 55 Jahren und startet mit einer Druckauflage von 250.000 Exemplaren. Chefredakteurin Sinja Schütte sagt: „Die Dänen sind nachgewiesenermaßen die glücklichsten Menschen der Welt – kein Wunder, sie haben ja auch hygge. Und wir übertragen hygge auf Deutschland. In Reportagen, Interviews, Porträts und Kolumnen widmen wir uns diesem außergewöhnlichen Lebensgefühl.“ Das stehe für ein lockeres Miteinander und „weniger ist mehr“. Die reduzierte Bildsprache mit hoher Emotionalität wird ergänzt durch eine natürliche Haptik und ein klares Layout. Dr. Frank Stahmer, Geschäftsführer Verlagsgruppe DMM, sagt: „Der Wunsch nach Besinnung auf das Wesentliche im Leben ist ein absoluter Trend in unserer Gesellschaft. Die Dänen nennen es Hygge.“

Hygge wird sechs Mal jährlich erscheinen. 2017 sind drei Ausgaben geplant: am 21. Juni, am 13. September und am 8. November. Das Magazin hat einen Heftumfang von durchschnittlich 164 Seiten. Die Druckauflage der Erstausgabe liegt bei 250.000 Exemplaren, der Copypreis beträgt 5 Euro. Der Launch von Hygge wird von umfangreichen Marketing-Maßnahmen begleitet: Dazu zählen Anzeigenschaltungen in Titeln der VG DMM wie Essen & Trinken, Flow und Living at Home, aber auch in G+J-Titeln wie Barbara oder Brigitte. Hinzu kommen Social Media-Aktivitäten, Maßnahmen am Point-of-Sale und Händleraktionen.

Die Verlagsgruppe Deutsche Medien-Manufaktur (DMM) ist ein Tochterunternehmen von Gruner + Jahr und dem Landwirtschaftsverlag Münster, die zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind. Beide Verlage haben in die DMM Teile ihres Zeitschriftengeschäfts eingebracht. Geschäftsführer sind Malte Schwerdtfeger (Sprecher), Geschäftsführer beim Landwirtschaftsverlag, und Dr. Frank Stahmer, Verlagsgeschäftsführer bei Gruner + Jahr. (go)
 

 

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