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„Verlage sind nicht Müllmänner der sozialen Netzwerke“

 

„Stabil“ war das gängigste Wort bei der Bilanz des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) am 25. April in Berlin. Der Branchenumsatz lag im vergangenen Jahr bei 14,8 Milliarden Euro nach 14,7 Milliarden im Jahr zuvor. Größter Posten waren dabei wieder die Publikumszeitschriften. Auch für 2017 erwarten die Verleger eine stabile Geschäftsentwicklung, sagte VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer, der eine Trendumfrage unter den Verlagen vorstellte.

Neben dem Wachstum im Digitalgeschäft von elf Prozent planten die Verlagsmanager für 2017 auch im sonstigen Geschäft wie Konferenzen und Datenbank-Services mit einem Plus von sieben Prozent ein Umsatzwachstum. Im Vertrieb erwarteten die Befragten einen leichten Rückgang von 1,6 Prozent und im Anzeigengeschäft ein Minus von 1,9 Prozent.

Die Umsatzerwartungen zeigten, dass sich das Digitalgeschäft zu einer tragenden Geschäftssäule entwickelt habe, so Scherzer. Im klassischen Geschäft erwarteten drei Viertel der Verlagsmanager (74 Prozent) steigende Umsätze bei Online-Angeboten, gefolgt von Mobile- (52 Prozent) und Paid-Content-Angeboten (50 Prozent) sowie Sonderausgaben und Specials der Zeitschriften (38 Prozent). Rund ein Fünftel der Verlage wolle neue periodische Titel auf den Markt bringen. Der Gründungsboom habe sich etwas abgeschwächt, konstatierte Scherzer. Unter den neuen seien derzeit viele Jugendangebote, aber auch solche für Männer etwa zum Thema Kochen oder Grillen mit Tipps und Tricks. Print bleibe der starke Anker, weil Digital überall sei, sagte Scherzer.

Der VDZ-Hauptgeschäftsführer wetterte gegen das von Justizminister Heiko Maas (SPD) geplante Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Es komme einer „gesetzgeberischen Katastrophe“ gleich, wenn Facebook zum größten Zensor gemacht werde. Es ginge vielmehr darum, geltendes Recht durchzusetzen. Facebook müsse die Zahl der eigenen Mitarbeiter von derzeit 15.000 erhöhen und rund um die Uhr erreichbar sein. „Die Verlage sind nicht die Müllmänner der sozialen Netzwerke“, stellte er klar. (gp)
 

Handelsblatt: Positiver Trend

 

Das Handelsblatt hat seine Gesamtauflage nach Angaben der IVW-Zahlen im ersten Quartal 2017 auf 125.861 Exemplare gesteigert. Das Blatt, dass damit einen Zuwachs von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt, hat zudem auch seinen Abonnentenstamm auf 85.187 Abonnements ausgebaut, was einem Plus von 0,2 Prozent entspricht. Der Gesamtmarkt hat hingegen ein Minus von 2,7 Prozent zu verzeichnen. Die Entwicklung des e-papers zeigt ebenfalls einen positiven Trend und liegt mit 40.433 verkauften Exemplaren bei 32,1 Prozent. Zu diesen positiven Verkaufszahlen des e-papers führte das Wachstum des Digitalpasses. Die Zahlen sind nach Angaben der Auswertung doppelt so hoch wie bei der Welt (14,8 Prozent), der Süddeutschen Zeitung (15,1 Prozent) und der FAZ (16,7 Prozent). (ah)

Radioeins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) wird 20

 

Der Sendestart jährt sich am 27. August, aber Radioeins feiert das ganze Jahr über. rbb-Intendantin Patricia Schlesinger sagt, das Team um Robert Skuppin produziere „täglich exzellentes Programm“ und tüftele „ständig an neuen Ideen“. Radioeins und der rbb bekommen ab 1. Juli eine Bar mit Dachterrasse im 14. Geschoss des rbb-Fernsehzentrums am Theodor-Heuss-Platz in Berlin, um dort gemeinsam mit Hörern Sendungen zu produzieren, Konzerte und Lesungen zu veranstalten und zu feiern. Zu Radioeins-Lesungen im Großen Sendesaal des rbb kamen allein im ersten Quartal 2017 Bestsellerautoren wie T. C. Boyle, Jonathan Safran Foer, Martin Suter und Paul Auster. Zurzeit läuft der Radioeins-Nachwuchs-Wettbewerb "The Next Big Thing", und ab Mai profiliert der Sender seine Musikstrecken am Abend. Der Spätsommer beginnt mit dem Radioeins-Parkfest, und im Oktober schlägt Radioeins eine Radiobrücke nach Warschau.

Hinzu kommen glanzvolle Events in Berlin. Die große Radioeins-Geburtstagsparty steigt am 30. September im Tempodrom. Im Oktober hat ein Radioeins-Buch Premiere: "Moment mal – Was die Zeit mit uns macht" (Rowohlt Berlin). Am 11. November geht es ins Finale der Feierlichkeiten: beim Parov-Stelar-Konzert im Velodrom.

Am 27. August 1997 ging Radioeins mit dem Stones-Titel "Start me up" auf Sendung. Seither hat sich viel getan. 94.000 Hörerinnen und Hörer in der Durchschnittsstunde weist die Media Analyse MA 2017/I für Radioeins aus. Die Website radioeins.de ist nach rbb24.de das meistgenutzte Onlineangebot des rbb. Außerdem hat Radioeins 84.200 Follower bei Twitter und 70.000 bei Facebook. (go)

PR-Bild-Award 2017

 

Bis zum 16. Juni können sich Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen bewerben. Der Link: www.pr-bild-award.de. Beliebig viele Bilder dürfen in beliebig vielen Kategorien eingereicht werden. Einzige Voraussetzung: Die Fotos müssen in den letzten zwölf Monaten für Pressearbeit und PR verwendet worden sein. Die Teilnahme am PR-Bild-Award ist kostenlos. Edith Stier-Thompson, Geschäftsführerin von news aktuell und Initiatorin des PR-Bild-Award: „Bilder sind unser Gedächtnis, Bilder wecken unsere Emotionen, Bilder lassen uns träumen. Gute PR-Leute wissen das. Und produzieren all die wunderbaren Fotos, die wir mit unserem Preis auszeichnen. Denn eins haben die letzten zwölf Jahre gezeigt: In der PR-Fotografie stecken viel Herzblut und harte Arbeit. Mit dem PR-Bild-Award wollen wir diese Leistung der Unternehmen und Agenturen würdigen." (ah)

Glaubwürdigkeitskampagne des Mittelbayerischen Verlags

 

Der Mitteldeutsche Verlag setzt mit seiner neuen Kampagne ein deutliches Zeichen. Mit Erscheinen der aktuellen Wochenendausgabe vom 22./23. April 2017 möchte der Verlag vor dem Hintergrund von Fake News deutlich machen, wie wichtig glaubwürdige Medien sind. Prominente begleiten die Kampagne. So erklären unter anderem die Regensburger Schriftstellerin Andrea Maria Schenkel („Tannöd“) der Schauspieler Marcus Mittermeier oder Heiko Herrlich, Trainer des Drittligisten SSV Jahn Regensburg in einem Satz, warum und welche Zeitung sie lesen. Weitere Werbemittel der Kampagne sind ein Kurzfilm und Veranstaltungen wie eine Leser-Konferenz oder ein Hate-Slam. Chefredakteur Manfred Sauerer äußert sich: „Das Mittelbayerische Medienhaus steht mit allen seinen Print- und Digitalmedien seit über 70 Jahren für verlässliche Information und seriösen Journalismus. Mit unserer Glaubwürdigkeitskampagne möchten wir nicht nur Werbung für die Qualität unserer Medien machen, sondern auch deutlich dokumentieren, welchen immens wichtigen Stellenwert die Wahrung der Freiheit der Presse in unserer Gesellschaft hat.“ (ah)

Drei volle Tage

 

„Die Hippiezeiten sind vorbei“, stellt Johnny Häusler, Mitbegründer und Veranstalter der re:publica, vor der elfen Ausgabe des Events der Netzgemeinde am 21. April in Berlin fest. Fast 950 Speaker werden auf 19 Bühnen vom 8. bis 10 Mai drei Tage lang mit dem interessierten Publikum diskutieren. Zum vierten Mal kooperieren re:publica und Media Convention Berlin (MCB), der von Medienboard und Medienanstalt Berlin-Brandenburg veranstaltete Medienkongress.

Hauptthemen sind Virtual und Augmented Reality. Dazu sprechen unter anderem VR-Guru John Gaeta und Holographie-Video-Pionier Steve Sullivan. Weitere Schwerpunkte setzen die Veranstalter mit der Presse- und Kommunikationsfreiheit sowie der Frage von Gegenstrategien beziehungsweise den dahinter stehenden Algorithmen beim Thema Fake News, sagt Netzaktivist Markus Beckedahl. Erwartet wird unter anderem mit dem US-amerikanischen Rechtsprofessor Frank Pasquale einer der führenden Experten für die Auswirkungen geheimer Algorithmen auf die Medienlandschaft. Erstmals erstreckt sich die MCB über drei Tage. Im vergangenen Jahr kamen rund 8.000 Besucher zu beiden Veranstaltungen. Die Zahl der Anmeldungen liegt derzeit leicht darüber, so die Organisatoren. (gp)
 

Geburtstagskampagne für FAZ Woche

 

Das Interesse am neuen Wochenmagazin der Zeit ist seit der Einführung im letzten Jahr deutlich gestiegen. Dazu sagt Thomas Lindner, Vorsitzender der Geschäftsführung der F.A.Z.: "Mit der Frankfurter Allgemeinen Woche haben wir im vergangenen Jahr ein komplett neues Angebot für Leserinnen und Leser geschaffen, die unsere journalistische Qualität schätzen, aber nicht die Zeit haben, sich täglich der Zeitungslektüre zu widmen. Daran möchten wir in diesem Jahr anknüpfen und die nachhaltige Verankerung des Magazins im wettbewerbsintensiven Markt der Wochenzeitschriften weiter vorantreiben." Anlässlich des ersten Geburtstages der Frankfurter Allgemeinen Woche startet am 21. April 2017 eine mehrwöchige Geburtstagskampagne, die mit umfangreichen Maßnahmen im Handel, TV- und Hörfunk-Spots, Anzeigen und digitalen Werbemitteln sowie einer redaktionellen Serie begleitet wird. Die Druckauflage wird zugunsten der Kampagne auf rund 240.000 Druckexemplare erhöht. Ein Teil der Aboauflage von F.A.Z. und F.A.S. wird in den Ausgaben 17 bis 19 die F.A.Z. Woche als zusätzliche Beilage enthalten. (ah)

BDZV-Studie: Millennials wollen konstruktiven Journalismus


Jugendliche und junge Erwachsene sind praktisch nur auf dem Smartphone zu erreichen - und sie wünschen sich von den Redaktionen weniger negative und krisenfixierte Nachrichten. Wie eine Mitte April vorgelegte qualitative Studie zum Mediennutzungsverhalten der Millennials im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) belegt, wünscht sich diese Altersgruppe mehr Perspektiven und Lösungsansätze vom Journalismus, also einen konstruktiven Journalismus. Das gelte gerade für den Lokaljournalismus, sagten die Autoren der Studie am 12. April in Berlin, die Kommunikationswissenschaftler Stephan Weichert und Leif Kramp. Hier seien die Verlage gefragt, neue Konzepte zu entwickeln. Es gehe um Orientierung und ein An-die-Hand-nehmen, das direkt an der Lebenswelt der Millennials andocke.


Gut für die Medienhäuser: Laut Studie wird Journalismus wieder wichtiger. Die 15- bis 35-Jährigen wollten keine Infohäppchen. Nachrichten gepaart mit Unterhaltung lehnten sie sogar ab. Verlage müssten Angebote im Netz schaffen und dort mit originären Inhalten vertreten sein. Als journalistische Beispiele „auf gutem Weg“ nannte Weichert bento, ze.tt oder headline24. Angebote wie Blendle würden in der Zielgruppe nicht genutzt. Millennials sollten in die Redaktionen eingebunden werden, so Weichert. Man vergesse häufig, mit ihren zu sprechen.


Problematischer sehen die Autoren die Zahlungsbereitschaft der Millennials. Die sei vor allem bei den Jüngeren nicht vorhanden. Damit Medienmarken als solche von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen wahrgenommen würden, müssten sie stärker beworben werden.


Mit Blick auf die Entwicklungen in den USA und den Populismus in Europa zeigte sich Weichert überzeugt, dass sich der professionelle Journalismus am Wendepunkt befinde. Ähnlich wie in den USA werde es einen Trend hin zum Qualitätsjournalismus auch in Europa geben. Dafür seien aber auch Investitionen in den Journalismus nötig. (gp) 


Verein Digitalradio Deutschland: Neues DAB+ Logo

 

„DAB+. Mehr Radio“: Der Verein Digitalradio Deutschland setzt sich aktiv für das neue DAB+ Logo ein und begrüßt den Start einer DAB+ Kampagne. Vor wenigen Tagen ist das neue Logo offiziell vorgestellt worden, das die ARD im Einvernehmen mit dem Verein entwickelt hatte. Der bundesweite Einsatz der neuen Gestaltungselemente inklusive Radiospots ist ab dem 2. Mai geplant. Teilnehmer sind ARD, Deutschlandradio, private Anbieter, DAB+ Radiohersteller und ein Netzbetreiber. „Alle Marktteilnehmer sind herzlich eingeladen, sich an der neuen Markenführung zu beteiligen. Sie ist eine Riesenchance für DAB+“, so Dr. Willi Steul, Vorsitzender des Vereins Digitalradio Deutschland und Intendant von Deutschlandradio. Das neue Logo solle DAB+ bundesweit einheitlich und stringent über alle Kommunikationskanäle bewerben. Die ARD habe Gestaltungselemente entwickelt, die über das Büro des Vereins allen Marktteilnehmern kostenlos zur Verfügung stehen.

Die Vereinsmitglieder werden sich an der Markteinführung beteiligen, sei es über Spotschaltungen im öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk, oder im Netz, auf Events und im Handel am Point of Sale. Die Einführung des neuen Logos wird gestützt von vielfältigen Kommunikationsmaßnahmen des Vereinsbüros in Richtung Handel und Industrie, über Branchenverbände und den Einzelhandel. Die neu geschaffene, ikonographische Wort-Bild-Marke in Form eines Radios erklärt zusammen mit dem Claim „Mehr Radio“ universell verständlich, wofür der technische Standard DAB+ steht. Zusammen mit ausdrucksstarker Typografie und einem Farbverlauf, entsteht für die Marke ein prägnantes Gestaltungsprinzip über alle Kommunikationskanäle.


Das Digitalradio Büro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative von ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern, Geräteherstellern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio Büro informiert die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und die Einführung von Digitalradio DAB+ in Deutschland. (go)

Condé Nast: Neue Perspektiven mit UNIKAT


UNIKAT ist ein neues Magazin von Condé Nast. Es soll altbewährte Lifestyle-Themen aus einem anderen Blickwinkel zeigen. 21 Kreative, die für die einzelnen Marken des Verlages arbeiten, verantworten dieses markenübergreifende Projekt. Themen sind Social Media Kanäle, die Modeszene und Reiseberichte. Perspektiven tauschen etwa die VOGUE-Digital-Redakteurin Hella Schneider und WIRED-Redaktionsleiter Dirk Peitz: Sie nutzen eine Woche lang den Facebook-Account des anderen. Welches Instagram-Profil den eigenen Blickwinkel in eine andere Richtung lenkt, erklärt myself-Redakteurin Alexandra Pasi. Chefredakteurin von UNIKAT und stellvertretende Chefredakteurin von GLAMOUR, Julia Werner sagt: "Wenn die Next Generation eines Verlags ein eigenes Heft entwickelt, erwartet man vielleicht ein Magazin über eine visionäre Zukunft oder neue Welten. Aber wir fanden, dass zwischen uns und der Zukunft noch ein wichtiger Schritt liegt: der Perspektivenwechsel.“ (ah)

 

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